Das Chaos an den Bahnhöfen blieb heute aus, stattdessen verlagerte es sich auf die Straße. Die Pendler haben sich auf die Streiks eingestellt, sind auf Auto, Bus oder Fahrrad umgestiegen. Und so mancher Bahn-Kunde freute sich über menschenleere Bahnsteige.
http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...511117,00.html
Die Pendler haben sich auf die Streiks eingestellt, sind auf Auto, Bus oder Fahrrad umgestiegen. Und so mancher Bahn-Kunde freute sich über menschenleere Bahnsteige.
http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...511117,00.html[/QUOTE]
Was ist eigentlich aus Manfred Schells Ferraris geworden ? Hat er die zu Schrott gefahren oder in weiser Voraussicht verkauft - da er sie auf Grund der durch den Lokführerstreik durch Pendler verstopften Strassen eh nicht mehr ausfahren kann ?
Dazu gibt die BILD einiges zum Besten:
Lokführer-Boss
Privat heizt er im Sportwagen
http://www.bild.t-online.de/BTO/news...o=2228418.html
Wer es bei der BILD-Zeitungs über die Schlagzeile hinaus schafft, kann dort nachlesen, dass er bisher zwei gebrauchte Ferraris besessen und den letzten 2005 zu Schrott gefahren hatte. Wohl wissend, dass ein Großteil der BILD-Leser die Überschrift als Geistesnahrung reicht, bleibt das Bild eines im Geld schwimmenden Gewerkschafts-Boss, der mit dem Preis eines Reihenhauses auf der Autobahn herumprahlt. Wenn er im Sportwagen herumheizt, dann ist es ein simpler SLK.
Was ich für einen Gewerkschaftsboss aber immer noch reichlich "bonzig" finde.
Sowas macht einen Vertreter der Arbeitnehmerschaft nicht unbedingt glaubwürdig(er).
Zum Thema : Mein Pendlerzug am Freitag abend war schön leer und hatte auch nur 20 Minuten Verspätung. Insgesamt war die Lage auf den Schienen (zumindest in Schleswig-Holstein) bei weitem nicht so schhlimm, wie die Medien es "an die Wand gemalt hatten".
Nun Ehrlich, mit oder ohne Streik ist die Bundesbahn ein trauriges Unternehmen. Sie kann es Ihren Passagieren selten recht machen und momentan hat sie Probleme mit den eigenen Arbeitnehmern.
Ich finde den ganzen Streik uberflussig und beide Parteien sollten sich daran erinnern, dass am Ende des Sreiks sich nur die Kunden wirklich betroffen fuhlen (oder fahrt Herr Mehdorn mit der Bahn zur Arbeit und muss seinem Chef erklaren warum er zu spat kommt). Jeder der genug Geld hat kauft sich ein Auto und mochte von den Autokraten der DB unabhangig werden. Ich habe die DB fur einige Jahre benutzt und ich muss sagen, das das DB Personnal und Management sich nur recht selten um die Belange der Kunden kummert (so wie in diesem Streik). Nicht zuletzt ist es die Aufgabe von H. Mehdorn den Betrieb aufrecht zu halten, dafur wird er halt bezahlt, wenn das nicht klappt, dann muss er halt Kritik einstecken.
Nun der ganze Streik ist ein Zeugniss davon, das es in der Kommunikation zwischen GDL und DB mangelt. In meinen Augen kann weder GDL noch DB Punkte gewinnen, das es diesen Streik uberhaupt gibt.
Der schlaue Kunde, der es sich leisten kann, wird lieber heute als morgen ohne DB von A nach B fahren.
Mfg.
Was ist das eigentlich für ein Verein, der jetzt plötzlich merkt, dass seine Mitglieder massiv unterbezahlt sind? Da hätte doch viel früher was passieren können/sollen/müssen. Mir scheint, hier geht es mit dem separaten Tarifvertrag um ein "Denkmal" für den Gewerkschaftsboss bevor er in Rente geht.
Übrigens: Normale Arbeitnehmer bekommen im letzten Berufsjahr eher keine Kuren mehr bewilligt. All animals are equal?
Ich halte das Verhalten der GdL für unsinnig und unzumutbar. Vernünftige, mitgliederorientierte Gewerkschaftspolitik sieht anders aus. Aber das werden diese Betonköpfe wohl nicht kapieren.
Und wenn die Bahn bislang 5 Angebote vorgelegt hat, ist es zumindest guter Stil, sich mal zu einem Gespräch zu treffen statt gebetsmühlenartig die überzogenen Forderungen zu wiederholen.
Solche Gewerkschaften braucht keiner!
Das jetzige Bahn-Führungsriege verfährt mit den Lokführern genau so wie mit ihren Kunden: Täuschen, Tricksen, übervorteilen und für dumm verkaufen.
Herr Mehdorn und sein völlig unfähiges Management haben eine Fehlentscheidung nach der anderen zu verantworten: sei es das chaotische neue Preissystem, die Abschaffung der innovativen und beliebten Inter-Regio-Züge, andauernde Unpünktlichkeiten durch sträfliche Vernachlässigung der Infrastruktur und des Schienennetzes, ständige Preiserhöhungen bei immer schlechter werdendem Service - die Liste ließe sich noch lange fortführen.
Die GDL hat meine vollste Sympathie, daß sie sich nicht durch die billigen Taschenspieler-tricks des gegenwärtigen Managements, unter denen kein einziger echter Eisenbahner ist, über den Tisch ziehen läßt. Deren unausgegorene Börsen-Phantastereien sind jedenfalls erstmal geplatzt - der gesamte Bahnvorstand Mehdorn, Suckale und Co. gehört schnellstens komplett ausgetauscht !