Forum


 

"Leopard 2": Bundeswehr unterstützt Schießtraining in Saudi-Arabien

DPAPolitisch ist die mögliche deutsche Panzerlieferung nach Saudi-Arabien hochumstritten. Nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen testet der Hersteller den neuesten "Leopard 2" bereits im autokratischen Königreich. Ab Anfang Juli unterstützt auch ein Bundeswehroffizier das Schießtraining in der Wüste.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...842819,00.html
  1. #1

    optional

    Das ganze geschieht sicher nicht uneigenützig bzw. als purer Hilfsbereitschaft den Deal über die Bühne zu bringen.

    Die Testdaten zu den Einsätzen unter Wüstenbedingungen gehen sicher detailiert an die entsprechenden Stellen der BW zur Auswertung.

    Und wenn KMW bzw. später durch die Rechnung SA das auch noch bezahlt, dann ist das für uns mal absolute Win-Win Situation.
  2. #2

    Was für ein Skandal!

    EIN Bundeswehroffizier in Saudi-Arabien. Das ist ja unfassbar...

    Habt ihr wirklich nichts Besseres auf Lager?
  3. #3

    Deutscher Offizier

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Politisch ist die mögliche deutsche Panzerlieferung nach Saudi-Arabien hochumstritten. Nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen testet der Hersteller den neuesten "Leopard 2" bereits im autokratischen Königreich. Ab Anfang Juli unterstützt auch ein Bundeswehroffizier das Schießtraining in der Wüste.

    "Leopard 2": Bundeswehr unterstützt Training in Saudi-Arabien - SPIEGEL ONLINE
    Meiner Ansicht nach sollte das Schießtraining schon jemand unterstützen, der auch Ahnung davon hat. Oder soll der Aufreger jetzt die Tatsache sein, dass das ein Deutscher ist?
  4. #4

    Ja, und?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Politisch ist die mögliche deutsche Panzerlieferung nach Saudi-Arabien hochumstritten. Nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen testet der Hersteller den neuesten "Leopard 2" bereits im autokratischen Königreich. Ab Anfang Juli unterstützt auch ein Bundeswehroffizier das Schießtraining in der Wüste.

    "Leopard 2": Bundeswehr unterstützt Training in Saudi-Arabien - SPIEGEL ONLINE
    Ich gehe mal davon aus, dass der Mann in erster Linie dafür sorgen soll, dass das Gerät heil zurück kommt.
  5. #5

    Ist Ok.

    Das ist i.O., jedenfalls wenn man Waffenlieferungen nicht ganz grundsätzlich ablehnt. Saudi Arabien ist Frontstaat gegenüber dem Iran, insofern ist eine Aufrüstung sogar wünschenswert. Zwar ist das saudische Regime nicht eben libertär, die Haltung des Islam (insgesamt!) der Frau gegenüber ist verfassungsfeindlich und nicht Teil unserer Kultur, aber Panzer haben damit wenig zu tun. Auch ist Saudi Arabien ausnahmsweise mal ein Land, das Israel nicht bedroht. Also liefern.
  6. #6

    Zitat von bode1211 Beitrag anzeigen
    EIN Bundeswehroffizier in Saudi-Arabien. Das ist ja unfassbar...

    Habt ihr wirklich nichts Besseres auf Lager?
    Naja, wenn das "gesundschrumpfen" der BW weiter geht, dann zählt sowas bald als 33% der Truppe ;)
  7. #7

    Führungsakadrmie

    Was glaubt man beim Spiegel eigentlich ,wie viel ausländische Soldaten aller Nationen an der Führungsakademie ausgebildet wereden!? Das ist ganz normal!
  8. #8

    Zitat von Peter.Lublewski Beitrag anzeigen
    Meiner Ansicht nach sollte das Schießtraining schon jemand unterstützen, der auch Ahnung davon hat. Oder soll der Aufreger jetzt die Tatsache sein, dass das ein Deutscher ist?
    Der Aufreger besteht wohl eher in der Gänze des faulen Deals.
    Wer Russland dumm anmacht für Waffenhilfe in Syrien, sollte sich moralisch nicht angreifbar machen, indem er seinerseits autokratische Regime der Region pampert, die mit ihren Bevölkerungen oder Teilen davon nicht weniger zimperlich umgehen wie Assad, nur eben weniger öffentlich.
    Saudi-Arabien hat letztes Jahr im bahrainischen Nachbarland Menschen blutig niedergeschlagen, aber das ging ja nach kurzer gespielter Formel-1-Empörung schnell wieder unter.
  9. #9

    lol

    "[...]Gleichwohl wirft die Trainingshilfe in der Wüste die Frage auf, inwieweit diese den Wunsch der Saudis nach den deutschen Panzern befördert.[...]"

    Ist das eine rethorische Frage? Natürlich würde die Rüstungsindustrie gerne den abschließen. Und natürlich will die Regierung die einheimische Industrie unterstützen. Daher die Entsendung von BW-Personal.

    Deutschland hätte gerne eine starke Stimme in der Welt. Dazu gehört auch Powerplay in der Geopolitik. Dazu gehört die gute Behandlung von verlässlichen Partnern. Saudi-Arabien ist kein Schurkenstaat wie Nordkorea oder Iran.

    Gutes Geld für gute deutsche Wertarbeit. Besser geht es nicht.


TOP



TOP