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Leistung von Top-Managern: Hey Boss, das war wohl nichts!
Welcher Chef ist sein*Geld wert, welcher nicht? Das manager magazin hat die 50 größten*Unternehmen*Europas*untersucht - und das Gehalt der Bosse mit ihrer Leistung verglichen. Das Ergebnis ist erschreckend, vor allem bei Finanzkonzernen: Nur wenige Spitzenverdiener sind wirklich spitze.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...764603,00.html
- #70 25.05.2011 18:55 von
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Man kann so entlohnt werden, hat aber keinen Rechtsanspruch drauf. Der Tarifvertrag ist zwischen der entsprechenden Gewerkschaft und dem betreffenden Arbeitgeberverband ausgehandelt. Er ist daher nur dann gülltig, wenn sowohl der Arbeitnehmer als auch der Arbeitgeber organisiert sind. Ist einer der Vertragspartner nicht in der Tarifpartei organisiert, hat auch der Tarifvertrag keine Gültigkeit, da er nicht zwischen den Vertretern des Unternehmers bzw. Arbeitnehmers ausgehandelt wurde. Eine Vergütung nach Tarif ist dann eine freiwillige Leistung.
Nur wenn der Tarifvertrag für allgemeinverbindlich erklärt wurde, gilt er für alle Arbeitgeber und -nehmer als unterste Grenze für die Entlohnung in der betroffenen Tarifregion.
ein AG darf noch nicht mal die frage nach gewerkschaftszugehörigkeit stellen! wie sollte er dann wissen ob sie in einer sind, bzw. wie soll er sie danach bezahlen?
vgl. z.B.
[QUOTE=tarifvertrag-portal;7918220]
Der Tarifvertrag kann zunächst einmal nur auf die Betriebe angewandt werden, die auch in den fachlichen und regionalen Geltungsbereich des Tarifvertrages fallen. Beide Vertragsparteien müssen zudem Mitglied eines tarifschließenden Verbandes sein....
Alle Mitglieder der Tarifvertragsparteien bzw. der Arbeitgeber, wenn er selbst Partei des Tarifvertrages ist, sind an den Tarifvertrag gebunden. Streng genommen profitieren von einem neuen und zumeist besseren Abschluss beziehungsweise von einem Tarifvertrag damit zunächst einmal nur die Mitglieder der Tarifparteien. Auf der Arbeitnehmerseite sind dies die Mitglieder einer Gewerkschaft. In der Regel aber behandeln tarifgebundene Arbeitgeber jedoch alle Arbeitnehmer eines Betriebes gleich
[/qoute]
Die gilt nur dann wenn man die Eingruppierung kennt. Das obliegt dem Unternehmen und falls vorhanden, dem Betriebsrat. Durchsichtig nach aussen ist das nicht.mein gehalt taucht auch nirgens auf (keine GS), dennoch kann man bei allen nicht ATlern aber gewerkschaftsunternehmen feststellen wer was verdient. ohne probleme! genauso wie im öffentlichen dienst, was ihnen sicherlich nicht fremd ist.
Ich erinner mich nicht, dass Tarifabschlüsse negativ sind/waren.ich bin einfach nur der meinung die gehälter von vorstand und angestellten müssen miteinander in zusammenhang stehen.
leider (auch wenn es viele anders sehen) läuft vieles in eine beängstigende richtgung. wenige erhalten immer mehr, während sehr viele immer weniger erhalten. das dies nicht lange gut gehen kann dürfte ja jedem klar sein.
Vorstandsgehälter sind zu 90% variabel, eine Steigerung ggü. Vorjahr kann durch einen höheren Zielerreichungsgrad erreicht werden, ohne dass das Gehalt tatsächlich gestiegen ist. Dies wird bei der Veröffentlichung in den Medien gern ausgelassen.
Mit welcher Begründung soll man sich in die Aushandlung von Arbeitsverträgen und dessen Bestandteilen einmischen? Es gibt sowas wie Vertragsfreiheit. Es gibt keinen Grund warum die Aushandlung der Gehälter zentral geplant werden sollte. Würde man den Gewerkschaften dies vorschlagen, wären die ersten Worte Tarifautonomie und Vertragsfreiheit. - #71 25.05.2011 23:07 von
Einseitig liberaler Arbeitmarkt
Ich erinner mich nicht, dass Tarifabschlüsse negativ sind/waren.
Vorstandsgehälter sind zu 90% variabel, eine Steigerung ggü. Vorjahr kann durch einen höheren Zielerreichungsgrad erreicht werden, ohne dass das Gehalt tatsächlich gestiegen ist. Dies wird bei der Veröffentlichung in den Medien gern ausgelassen.
Mit welcher Begründung soll man sich in die Aushandlung von Arbeitsverträgen und dessen Bestandteilen einmischen? Es gibt sowas wie Vertragsfreiheit. Es gibt keinen Grund warum die Aushandlung der Gehälter zentral geplant werden sollte. Würde man den Gewerkschaften dies vorschlagen, wären die ersten Worte Tarifautonomie und Vertragsfreiheit.[/QUOTE]
Tarifabschlüsse sind auch dann negativ für den Arbeitnehmer wenn die Lohnsteigerung nicht der Inflation bzw. der Preissteigerung entspricht. Und das ist seit mindestens zehn Jahren der Fall (länger beobachte ich das noch nicht)...
Eine Einmischung ist schon deshalb notwendig da der Arbeitsmarkt nicht frei wie oft propagiert ist, sondern Arbeitnehmer, vor allen in den unteren Lohnsegmenten, durch die ARGE zur aufnahme einer Tätigkeit gezwungen werden d.h. es gibt auch keinen Grund im unteren Lohnbereich faire Löhne zu zahlen, da es ja zwangsläufig Nachschub gibt. Des weiteren wird mit dem Vermeintlichen Fachkräftemangel nur der verschobene Wettbewerb der Arbeitnehmer untereinander bemängelt. Hauptindikator für einen echten Fachkräftemangel sind steigende (in der Kaufkraft steigende!!!) Löhne. Da zur Zeit weniger (nicht keine) Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt sind wir auch der Spielraum für Lohndrückerei immer kleiner.
Da die Politik sich immer wieder in die Tarifverhandlungen einmischt und Lohnzurückhaltung fordert sollte im Gegenzug auch eine Tarifpflicht eingeführt werden was langfristig allen Nutzen würde und ein Steigen der Sozialabgaben verhindern würde... - #72 27.05.2011 07:04 von
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Tarifabschlüsse sind auch dann negativ für den Arbeitnehmer wenn die Lohnsteigerung nicht der Inflation bzw. der Preissteigerung entspricht. Und das ist seit mindestens zehn Jahren der Fall (länger beobachte ich das noch nicht)...
Eine Einmischung ist schon deshalb notwendig da der Arbeitsmarkt nicht frei wie oft propagiert ist, sondern Arbeitnehmer, vor allen in den unteren Lohnsegmenten, durch die ARGE zur aufnahme einer Tätigkeit gezwungen werden d.h. es gibt auch keinen Grund im unteren Lohnbereich faire Löhne zu zahlen, da es ja zwangsläufig Nachschub gibt. Des weiteren wird mit dem Vermeintlichen Fachkräftemangel nur der verschobene Wettbewerb der Arbeitnehmer untereinander bemängelt. Hauptindikator für einen echten Fachkräftemangel sind steigende (in der Kaufkraft steigende!!!) Löhne. Da zur Zeit weniger (nicht keine) Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt sind wir auch der Spielraum für Lohndrückerei immer kleiner.
Da die Politik sich immer wieder in die Tarifverhandlungen einmischt und Lohnzurückhaltung fordert sollte im Gegenzug auch eine Tarifpflicht eingeführt werden was langfristig allen Nutzen würde und ein Steigen der Sozialabgaben verhindern würde...[/QUOTE]
Der untere Lohnbereich wird durch niemanden gezwungen. DIe ARGE hat die Aufgabe Arbeitssuchende wieder in Lohn und Brot zu bringen, diese Menschen sind nicht im Niedriglohsektor tätig, sie bekommen überhaupt kein Lohn. Man muss übrigens nicht solange warten, bis Vermittlungsvorschäge ins Haus flattern, angeblich ist Eigeninitiative auch gestattet. Ich hatte das großartige Glück kurzzeitig bei der Arge vorstellig zu werden. Meinen Job hab ich mir aber allein gesucht und im Niedriglohnbereich ist der auch nicht.
Der untere Lohnbereich spiegelt nicht den durchschnittlichen deutschen Arbeitnehmer wider. Es gibt 300-400k Vollzeitarbeitnehmer, die ihren Verdienst aufstocken müssen, das ist nicht die breite Masse.
Die Politik ermahnt nur, einmischen kann sie sich nicht. Es steht den Vertragsparteien frei, einen Antrag auf Allgemeinverbindlichkeit zu stellen, dann ist der Tarifvertrag ein regional gebundener, branchenabhängiger Mindestlohn.
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