Oliver LückLeidingen ist ein Grenzfall. 220 Einwohner leben in dem zweigeteilten Dorf: 192 auf deutscher, 28 auf französischer Seite. Das treibt manchmal seltsame Blüten - wenn etwa in Zeiten der Vogelgrippe die Hühner einfach zum Nachbarn geschafft werden.
http://www.spiegel.de/reise/deutschl...-a-865842.html
Die Informationen habe ich zwar aus der Gerüchteküche, aber nach wissenschaftlichen Studien sind 80% aller Gerüchte korrekt. Zudem ist mir Euer Napoleon von der Saar nicht mal so unsympatisch und 100mal lieber als die Lügenbarone und Amigos der anderen Parteien. Es grüßt "just_ice" vom Gau.
Im Inntal an der Grenze Oberaudorf - Niederndorf gab es bis zum Binnenmarkt eine österreichische Zollstation, in der besonders fies kontrolliert wurde, weil die dort Bediensteten hofften, "Schmuggler" zu erwischen, die die Autobahnstation Kiefersfelden - Kufstein umgehen wollten. Zwei Freunde und mich haben sie als 18jährige einmal als Schmuggler bestraft, weil wir 100 Blatt Briefbogen im Kofferraum hatten.Wollen wir die EU wirklich in Frage stellen und uns dieses Gesindel zurück wünschen?
Dann wuerde die Grenze wohl woanders verlaufen.
Sie koennen ja auch die Saar aufwaerts Station machen, in Kleinblittersdorf, um dann ueber die Friedensbruecke nach Grosbliederstroff zu laufen.
Heute ist Klein- groesser als Grossblittersdorf. noch vorher koennen Sie Halt machen in Gross-Rosseln (gegenueber von Petite Rosselle.
Frueher war das alles mal Lothringen.
Es gibt uebrigens eine Website (ich meine, dass ein Niederlaender sie kreiert hat, die sich mit solchen Grenzdoerfern beschaeftigt.
Hueningen , Radkersburg, Goerlitz. Die Geschichte fuhert zu solchen Schicksalen.
Die an der deutsch-niederländischen Grenze aneinander angrenzenden Städte Herzogenrath (deutsch) und Kerkrade (niederländisch) sind doch schon lange zur "Europastadt Eurode" vereint:
Eurode
Weil einer was von Kulturreichtum durch Grenzen/Länder geschrieben hat. Ich würde da gerne drauf pfeifen wenn es dadurch weniger Animositäten und Kriege gäbe. Da wäre es mir schlichtweg egal ob ich nun in Deutschland 100 auf der Autobahn fahren müsste oder was immer eine einheitliche Weltregierung, der alle angehören, beschliessen würde. Ich finde Nationaliäten und insbesondere Nationalstolz einfach nur bescheuert. Als wenn mich die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Volksgruppe/Nationalität zu etwas anderem als einem Menschen machen würde. Lächerlich. Ausserdem sind mir, als geborenen Saarländer, die Animositäten zwischen Franzosen und Deutschen sehr wohl bekannt und ich finde sie einfach nur albern.
fährt man auch schon gefühlte 1000 Jahre, durch Tschechisches Gebiet. Das automatische Wechseln der Nationalität durch "neue Besitzer" scheint überall in Grenznestern üblich zu sein. Mir hat mal ein Ungar erzählt, daß er in seinem Leben, nicht in 200 Jahren, damals
85jährig, 8 mal die Nationalität gewechselt hat. Rumänien, Ukraine, Sowjetunion, Ungarn spielten da die dominierenden Rollen.
Für mich geht es bei Grenzen vor allem um eins: Demokratie und Subsidiaritätsprinzip!
Wenn - genau so gut möglich, dass es mehr Krieg geben könnte. Ex-Jugoslawien ist ja ein gutes Beispiel.Ich würde da gerne drauf pfeifen wenn es dadurch weniger Animositäten und Kriege gäbe.
Da wäre es mir schlichtweg egal ob ich nun in Deutschland 100 auf der Autobahn fahren müsste oder was immer eine einheitliche Weltregierung, der alle angehören, beschliessen würde.
Und wenn die Todesstrafe durch die Weltregierung wieder wird? Oder Pressezensur OK ist? Sozialhilfe abgeschafft wird? Ihnen ist das vielleicht egal, aber deshalb noch nicht anderen (deshlab ist es ja eben eine Frage der Deomkratie.