Leichtbau: Schlüsseltechnologie zum Spritsparen

Audi macht in Alu, BMW setzt auf Karbon. Bei Mercedes hingegen war Leichtbau bislang kein sonderlich prominentes Thema. Doch jetzt schauen auch die Schwaben auf die Waage. Der neue Luxusroadster SL etwa speckt um 140 Kilo ab und markiert damit einen Trend für die Marke.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...797983,00.html
  1. #1

    ...

    alu und carbon, aha. wie wärs mal mit einer untersuchung: wieviel sprit wird durch verarbeitung der genannten materialien gespart ? wie sehr belastet die verarbeitung dieser materialien die umwelt ? ich glaub alu ist nicht gerade ein vorzeigekandidat...
  2. #2

    Schlecht recherchiert

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Audi macht in Alu, BMW setzt auf Karbon. Bei Mercedes hingegen war Leichtbau bislang kein sonderlich prominentes Thema. Doch jetzt schauen auch die Schwaben auf die Waage. Der neue Luxusroadster SL etwa speckt um 140 Kilo ab und markiert damit einen Trend für die Marke.

    http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...797983,00.html
    Erwähnenswert wäre vielleicht noch gewesen, dass der Audi A8 nicht der erste Serienwagen in Alubauweise war: diese Ehre gebührt dem Honda NSX, der gerne aufgrund der nicht übermässigen Stückzahlen vergessen wird. Aber die Japaner waren was diese Technologie angeht zunächst schneller.
  3. #3

    Kalauer

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Gewichtsreduktion ist zum Manta von Audi-Entwicklungsvorstand Michael Dick geworden, der einen "intelligenten Mix von Aluminium und Stahl" propagiert. So soll auch der XXL-Geländewagen Q7, der aktuell zwischen 2,2 und 2,6 Tonnen wiegt,
    Der Manta wog gerade mal 1000 kg... da muss der Q7 noch etwas abspecken.
  4. #4

    Land Rover

    Der Land Rover war der ersten Wagen wessens karosserie Größtenteils aus Aluminium bestund. Ein paar Jahrzehnten vor dem NSX.....
  5. #5

    is leider noch nicht alles

    Hallo,
    ein kleines Manko an der Kohlfaserbauweise sollte noch erwähnt werden... im Moment kostet ein Teil, das ein Blechteil ersetzt etwas das 100fache. Es würde so ungefähr bei einer umgestzen Gewichtsersparnis von etwa 200Kg den Fahrzeugpreis um etwa 15.000€ anheben.
    Auch reicht im Moment die Jahresproduktion von Kohlefaser, welche frei zur Verfügung wäre, noch nicht einmal für eine Fahrzeugserie aus, geschweige den für mehrere Hersteller.
    Also nicht über den Preis wundern für den es ggf. den BMW-Stadtwagen geben wird.. oder warum wird der nicht angegeben??
    Gruß
  6. #6

    Winziges Problem

    Und wie ist es mit der Verformbarkeit, Knautschzone, Sicherheit, etc. Bei einer Werksbesichtigung im Oktober 2011 bei Audi in Neckarsulm wurden gesagt, dass gerade deswegen Audi wieder vorsichtig für Normalanwendungen zurückrudert und den Alu-Anteil verringert. Bei Karbon sei es mit der Knautschzone ganz schlimm.
  7. #7

    Rahmenlos

    Zitat von Frank Exchange Of Views Beitrag anzeigen
    Der Land Rover war der ersten Wagen wessens karosserie Größtenteils aus Aluminium bestund. Ein paar Jahrzehnten vor dem NSX.....
    Honda NSX und Audi haben selbsttragende Karosserien in Aluminium. Einen simplen LKW-Rahmen mit Aluteilen zu beplanekn ist keine Kunst.
  8. #8

    räusper

    @Super nanny:
    soll wohl eher ein Schreibfehler sein und "Mantra" bedeuten, weils wahrscheins gebetsmühlenartig wiederholt wird.

    @acitapple:
    wenn zu Beispiel das Aluminium in Island "hergestellt" wird, das ja ein großer Produzent ist(http://www.eldey.de/Wirtschaft/Aluminium/aluminium.html) gehts vielleicht sogar, da die meiste Energie in Island ja aus Wasser und Erdwärme kommt.(http://www.eldey.de/Wirtschaft/Energie/energie.html)

    Zum Thema Crash: Problem bei Carbon ist, dass es spröde bricht und sich nicht verformt wie Metalle. Das ist beim Seitenaufprall problematisch. Mit sogenannten Crashboxes die aus bienenwabenartigem Aufbau entstehen läßt sich aber zumindest ganz gut die Aufprallenergie eines Frontalaufpralls aufnehmen.
    Siehe Formel 1: Da sind die Monocoques mittlerweile auch aus Carbon, das ist also schon möglich, wird halt wie bei allen Spitzentechnologien sein. Erst werden die teuren Fahrzeuge damit ausgerüstet und dann nach und nach auch günstigere.
    Dass man neue Technologien aus wirtschaftlichen Gründen nicht sofort in einem Dacia verbauen kann, sollte jedem klar sein und daher auch nicht immer gleich zum schreien animieren...
  9. #9

    Hi karl08

    Hallo,
    Karbon knauscht nicht sondern hält oder wird zerstört.
    Der große Vorteil der Karbonfasern liegt in ihrer enormen Zugfestigkeit. Folglich müssen die Teile konstruktiv auf die Aufgabe ausgerichtet werden. D.h. kopieren der Geometrie funktioniert nicht. Bei Crashelementen müsste eine Auslegung "auf Zug" erfolgen und nicht auf Verformung (Blech). Flicken , bei einem Loch, funktioniert auch nicht. Ich kann zwar das Loch "zukleben" aber der Lastweg ist zerstört.
    Besser sieht es mit Hybridteile ( Karbon/Metall und mit Inlays ) aus, aber auch dort ist der Konstruktionsaufwand enorm. Zudem werden Carbonbauteil "gebacken" und geformt und es gibt auch verschiedene vorgefertigte und in Form geflochtene Faserbauteile, welche dann mit der Matrix getränkt werden und dann gebacken werden.

    Es ist nicht einfach gute Karbonteile zu konsturieren und herzustellen.
    Gruß