Sie nennen sich selbst stolz "Bastarde", feiern ihre militärische Vergangenheit und sind nun in einen Skandal um Leichenschändung in Afghanistan verwickelt: Mehrere US-Soldaten einer traditionsreichen Marine-Einheit sind offenbar beim Urinieren auf tote Taliban gefilmt worden. Ihnen droht das Kriegsgericht.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...808940,00.html
Ein wenig Geschichte zu lesen täte Ihnen ganz gut. Die Taliban repräsentieren nicht ganz Afghanistan. Genau genommen sind sie eine ursprünglich kleine, extremistische Bewegung, die sich in dem seit Jahren von Bürgerkrieg zerissenen Land,als weitere Macht etablierte.
Afghanistans jüngste Geschichte war immer die Geschichte von rivalisierenden Stämmen und Großgrundbesitzern, bei den es um lokale Macht und um wirtschaftliche Interessen, wie zum Beispiel der Anbau von Drogen im ganzen großen Stil ging.
Im Grunde genommen sind die Taliban selber Besatzer oder Invasoren im eigenen Land.
Diese ständige schwarz (westen)- weiß (Afghanen) geht mir schon lange auf den Keks
... bei diesen Soldaten zu suchen ist mit Sicherheit falsch.
Die amerikanische Regierung hat JEGLICHE Moral vermissen lassen, unter GWB wurde gelogen, betrogen, unbeteiligte Länder als Reaktion zu 911 angegriffen, der Iraq zum rechtsfreien Territorium gemacht undundund. Der Yeswecan-Barack ist genauso ätzend drauf, bricht quasi jedes gegebene Wahlkampfversprechen...
Die Rhetorik in der amerikanischen Politik ist zur Zeit nur noch bääh.
Woher sollen die Soldaten denn noch Moral und Anstand finden , wenn die Oberkommandierenden so drauf sind?
Vergleiche zur Wehrmacht an der Ostfront drängen sich auf.
Ich habe Amerika mal bewundert, leider geht das derzeit, schon seit einiger Zeit, nicht mehr.
Das viele Positive wird von Guantanamo, Iraq usw. überschattet.
verstehe ich Sie nicht.
Der Mann hat 160 Feinde erschossen, die nicht mehr in der Lage sind,
ihn, oder seine Kameraden zu töten.
Ein guter Soldat, der den Krieg vielleicht selbst nicht will, trotzdem seinen Job verrichtet.
Da waren die Jubelszenen in muslimischen Ländern, nach 9 / 11, schon bedenkenswerter.
Das Rohstoff Argument mal wieder. Sie übersehen, dass es bislang die Chinesen sind die umfangreiche Verträge in Afghanistan geschlossen haben und weiter schließen. Sie sind der wahre Nutznießer der Geschichte.
Das Problem der USA und anderer Länder ist auch, dass ausgerechnet die Taliban den Mohnanbau zu Gewinnung von Opium verboten haben und dass die Kräfte, die jetzt von den USA unterstützt werden an diesm Anbau extrem profitieren. Afgh. ist wieder der größte Opiumproduzent der Welt....eine sehr verzwickte Geschichte dort am Hindukusch