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Leica Kamera-Werk in Portugal: Doktern wie die Deutschen
Katharina FinkeIn der Euro-Krise drängen viele Portugiesen in die Bundesrepublik. Das urdeutsche Unternehmen Leica bringt die Arbeitsplätze zu ihnen: Der Kamerahersteller baut dort eine neue Fabrik. Seit 40 Jahren ist Leica vor Ort, ganze Familien arbeiten im teutonischen Arbeitstakt.
http://www.spiegel.de/karriere/ausla...829826,00.html
- #1 26.04.2012 09:23 von
Die Firma ist im Besitz der Salzburger Holding ACM Projektentwicklung, eine 100%ige Tochtergesellschaft der Sokrates Privatstiftung der österreichischen Investorenfamilie Gebrüder Kaufmann. Die Familie Kaufmann hatte bereits seit August 2004 erste Anteile an Leica Camera erworben. ACM stockte den Anteil bis Ende 2007 auf rund 96,5 Prozent auf.
Im Oktober 2011 erwarb der Finanzinvestor Blackstone einen Anteil von 44% an der Leica Camera AG von ACM.
Ausserdem hat der Kamerahersteller Leica eine enge Verbindung mit Panasonic, im Prinzip wird die Firma von Japan aus geleitet.
Das "Made in Germany" ist eigentlich schon lange nicht mehr korrekt. - #2 26.04.2012 10:58 von
Leider steht im Artikel nichts ueber den Lohn,der dort arbeitenden Menschen,Die Standortwahl in Portugal hat wahrscheinlich auch mit dem geringen Monatslohn zu tun,der fuer eine 40 Stundenwoche 475.-Euro betraegt.Ansonsten sind die Portugiesen,die dort arbeiten ,teilweise schon seit 25 Jahren bestimmt froh einen gesicherten Arbeitsplatz zu haben.Und warum sollte ein Portugiese die Arbeit nicht mit gleicher Sorgfalt ausueben koennen,wie ein Deutscher?Ausserdem ist 'made in Germany' schon lange keine Garantie mehr,dass dieses Produkt in Deutschland hergestellt wird,sondern sagt lediglich aus,dass der Hersteller eine deutsche Firma ist.
- #3 26.04.2012 12:40 von
die Portugiesen scheinen zufrieden, nur der deutsche Besserwisser nicht.
- #4 26.04.2012 17:46 von
Deutsche Qualitätsstandards
...... Ausserdem ist 'made in Germany' schon lange keine Garantie mehr,dass dieses Produkt in Deutschland hergestellt wird,sondern sagt lediglich aus,dass der Hersteller eine deutsche Firma ist.[/QUOTE]
Offensichtlich aber wacht man sehr streng über die deutschen Qualitätsvorgaben und daher können die ausländischen Fachkräfte offensichtlich das "made in Germany" problemlos verteidigen. - #5 26.04.2012 19:25 von
- #6 26.04.2012 21:32 von
Es gibt keine überteuerten Preise in unserer Gesellschaft. Es gibt lediglich marktgerechte Preise. Wenn etwas überteuert ist, wird es nicht gekauft. Und... es muss auch Produkte geben für Menschen, die nicht nur bei Kik & und Co einkaufen möchten.
- #7 27.04.2012 10:55 von
Ich denke, dass Leica sicher mit Bedacht diesen Standort gewaehlt hat, wohl auch aus Kostengruenden. Warum auch nicht? Die Loehne waren immer im Bereich des Normalen fuer portugiesische Verhaeltnisse. Aber die Ethik solcher Entscheidungen kann man immer wieder diskutieren und man wird doch nie zu einer befriedigenden Loesung kommen. Zur damaligen Zeit (70er Jahre) hat diese Entscheidung sicherlich Portugal, bzw. der Region geholfen. Und wenn es sich zudem noch um eine Region mit besonderer Qualifikation (Uhrmachertradition) handelt, was ist denn so schlecht an dieser Entscheidung? Ich habe seinerzeit in Portugal gelebt (Porto) und weiss wie 'unterentwickelt=unindustrialisiert' dieses Land gewesen ist. Ausserdem besitze ich ein Taschenfernglas der Marke Leica 'Made in Portugal', produziert irgendwann in den spaeten 80er oder fruehen 90er Jahren. Es ist super, auch heute noch!!
- #8 27.04.2012 10:55 von
Ich denke, dass Leica sicher mit Bedacht diesen Standort gewaehlt hat, wohl auch aus Kostengruenden. Warum auch nicht? Die Loehne waren immer im Bereich des Normalen fuer portugiesische Verhaeltnisse. Aber die Ethik solcher Entscheidungen kann man immer wieder diskutieren und man wird doch nie zu einer befriedigenden Loesung kommen. Zur damaligen Zeit (70er Jahre) hat diese Entscheidung sicherlich Portugal, bzw. der Region geholfen. Und wenn es sich zudem noch um eine Region mit besonderer Qualifikation (Uhrmachertradition) handelt, was ist denn so schlecht an dieser Entscheidung? Ich habe seinerzeit in Portugal gelebt (Porto) und weiss wie 'unterentwickelt=unindustrialisiert' dieses Land gewesen ist. Ausserdem besitze ich ein Taschenfernglas der Marke Leica 'Made in Portugal', produziert irgendwann in den spaeten 80er oder fruehen 90er Jahren. Es ist super, auch heute noch!!
- #9 27.04.2012 13:47 von
Och Joh!
Genau Sie, haben vermutlich auch beim Verfassen Ihres Beitrags ausgiebig in Ihren Sessel gepfurzt. Leica Produkte kennen Sie wahrscheinlich nur aus dem Schaufenster!
Ich kann nur sagen, meine Leica Kamera und ihre Objektive sind nach wie vor perfekt, allerdings ohne Rucki-Zucki-Deppen Zoom. Ich mache nach wie vor lieber 1-2 perfekte Fotos (aus vielleicht 30) manuell, statt tausende Quickshots mit der nachfolgenden Qual der Wahl! Für das Noctilux kenne ich bis dato überhaupt keine wahrhaft nennenswerte Alternative!
Die Ferngläser entsprechen der Perfektion der Kameraobjektive, wenn sie die nicht sogar übertreffen.
Selbstverständlich ist diese Perfektion nicht um die Ecke für nen Fuffi zu haben, da müssen Sie halt einfach zunächst mal wollen und dann sparen!
Genau solch selbstgerecht sabbernden Vollpfosten wie Ihnen, verdankt die Marke "Made in Germany" ihren Niedergang. Gottseidank halten wenige Marken, wie eben Leica, diese Fahne auch gegen jede dümmlichste Sesselpfurzerei hoch! Da ist es mir zunächst faktisch scheissegal, wie die Besitzverhältnisse sind!
Meine Leica Produkte, werde ich höchstens vererben!
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