Lehrer-Schock im Südwesten: Kretschmann will 11.600 Stellen streichen

dapdEinen "echten Bildungsaufbruch" hatte er versprochen, jetzt verkündet er erstmal einen Stellenabbau: Rund 11.600 Lehrer weniger will der baden-württembergische Regierungschef Kretschmann künftig beschäftigen. Anders könne sein Land die Vorgaben der Schuldenbremse nicht einhalten.

http://www.spiegel.de/schulspiegel/0...843705,00.html
  1. #20

    Dauert nicht mehr lange...

    ... dann haben sie es Geschafft.
    Dann hat die ISNM Lobby entgütlig das funktionierende staatliche Schulsystem sturmreif geschossen. Bietet dann halt Raum für Privatschulen Klassenstärke 10-12 für Leute die noch Wissen das Bildung einen Wert hat.
  2. #21

    Ein Blick in die wir in die Zukunft der Bundes- bzw. Bananenrepublik?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Einen "echten Bildungsaufbruch" hatte er versprochen, jetzt verkündet er erstmal einen Stellenabbau: Rund 11.600 Lehrer weniger will der baden-württembergische Regierungschef Kretschmann künftig beschäftigen. Anders könne sein Land die Vorgaben der Schuldenbremse nicht einhalten.

    Baden-Württemberg: Kretschmann will Lehrerstellen streichen - SPIEGEL ONLINE
    Ex. Ministerpräsident Stefan Mappus hat dem Land doch ein großzügiges Rettungspaket für EnBW an allen demokratischen Regeln vorbei diktiert. Kein Wunder das die jetzt pleite sind. Habe ich das richtig in Erinnerung, dass Baden-Württemberg vorher eines der reichsten Bundesländer in der Bundesrepublik war?

    Wenn die Große schwarz-rot-grün-gelbe Superkoalition mit der Bundesrepublik fertig ist, könnten wir in Europa ganz ähnlich dar stehen, - falls Karlsruhe nicht noch die Notbremse zieht!
  3. #22

    .

    Das haben so viele Foristen nach der Wahl prophezeit: Sind die Grünen erst mal an der Macht geht es mit BW bergab. Die Grünen sollten lieber Yoghurtbecher spülen gehen statt Politik zu machen.
  4. #23

    Bildung muss sein

    wurde in BAWÜ so vorbei an der Realität Bildungspersonal ausgebildet, daß jetzt 11600 Stellen gestrichen werden müssen, die hätten lieber mal mit mehr Augenmaß bei Stuttgart 21 und der ENBW agieren sollen, jetzt bezahlen die Kinder die Rechnung.
  5. #24

    Leider diesmal nicht

    Zitat von vitalik Beitrag anzeigen
    Sie vergessen, dass man auch in die Zukunft vorsorgen muss. Es bringt nichts, wenn jetzt Lehrer entlasen werden und Schulen geschlossen und in paar Jahren kommen wieder die geburtsstarke Jahre und plötzlich fehlt es überall an allem.
    Keine Kinder kriegen num mal keine Kinder... (Spruch ist leider nicht von mir, hab ich irgendwo im SPEGEL gelesen - drückt aber die Fakten präzise aus)
  6. #25

    Zitat von Persiflist Beitrag anzeigen
    Weil die Schülerzahlen um 1,25% sinken, sollen 12,5% der Lehrerstellen gestrichen werden? In welchem Universum macht das Sinn?
    In einem Universum, in dem die eine Zahl auf ein Jahr bezogen ist während die sich die andere Zahl auf ein knappes Jahrzehnt bezieht. Das passt also fast zusammen, falls für die Zukunft noch ein schnelleres Sinken der Schülerzahlen abzusehen ist (die Kinder kommen ja nicht von heute auf morgen völlig überraschend in die Schule) könnte das sogar wirklich 1:1 passen.

    Aber mach dir nichts draus, ich hatte es auch im ersten Moment so gelesen wie du und war schon kurz davon einen sinngemäß identischen Kommentar zu posten...
  7. #26

    xxx

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Einen "echten Bildungsaufbruch" hatte er versprochen, jetzt verkündet er erstmal einen Stellenabbau: Rund 11.600 Lehrer weniger will der baden-württembergische Regierungschef Kretschmann künftig beschäftigen. Anders könne sein Land die Vorgaben der Schuldenbremse nicht einhalten.

    Baden-Württemberg: Kretschmann will Lehrerstellen streichen - SPIEGEL ONLINE
    Verstehe ich nicht nicht. Griechenland hat 40000 Beamte in die Pension geschickt. Sollte nur 8000 neu anstellen, aus dem dann 17000 wurden.( Bericht der Troika)Gr bittet um Nachverhandlungen. Da sollte es doch einem Grünen Recht sein auch um so zu handeln.
    Das ist doch alles nur noch eine Posse.
  8. #27

    Zitat von tatsache2011 Beitrag anzeigen
    Die Anzahl der Lehrer reicht für die Anzahl der Schüler.
    Die Kinderzahl fällt auch in Zukunft weiter.
    Im Artikel steht
    "Die Zahl der Schüler war in den vergangenen fünf Jahren um rund 15.000 pro Jahr gesunken.
    Es könne nicht sein, dass die Zahl der Schüler immer weiter sinke und die Zahl der Lehrer steige oder gleich bleibe."

    Natürlich erzeugt Kindermangel Arbeitslosigkeit, nicht nur bei Lehrern.
    Dann rechnen Sie doch aus in welchem Verhältnis Lehrer wegfallen
    Da wird pauschal mal gesagt:weniger Schüler=also weniger Lehrer, nur werden 3 mal soviele Lehrer weggestrichen wie rein rechnerisch durch weniger Schüler wegfallen dürften.

    Selber Schuld wenn man auf solche " Politiker" hereinfällt
  9. #28

    Wie immer ...

    Erst mehr Geld für die Bildung versprechen, dann immer mehr Arbeit von den Lehrern fordern, und letztlich auch noch Stellen streichen und somit für die vorhandenen Lehrer noch mehr Arbeit haben.
    Macht prima Sinn! Abwärts geht Deutschland. Wer will schon ne gute Zukunft für seine Kinder ...
  10. #29

    Zitat von champs-elysees Beitrag anzeigen
    ...daß die Geburtenrate in Zukunft noch weiter heruntergeht, zwangsweise!

    Warum? Weil die zuwenigen Kinder die die deutschen Frauen in den letzten Jahren geboren haben - die europaweit niedrigste Geburtenrate - weil diese Kinder später zahlenmäßig gar keine "geburtenstarken Jahrgänge" mehr produzieren könnten selbst wenn sie wollten.

    Insofern ist es folgerichtig, den überzähligen Wildwuchs wegzuschneiden bevor der sich im großen Stile auch noch verbeamten läßt und wir ihn dann nie wieder wegbekommen.
    Da dann begründen Sie doch wieso gemessen an den Schülerzahlenrückgängen das zehnfache an Lehrerstellen gestrichen wird
    Es ist zudem auch Fakt das gerade in den nächsten 15 Jahren weitere 30% der Lehrer in den Ruhestand gehen
    Insofern macht Kretschmann es richtig, auch wenn er damit gerade die Stammklientel der Grünen, also die BürohockerInnen des öffentlichen Dienstes trifft. Dafür meinen Respekt!
    Nur wenn man so rechnet bzw nicht rechnet wie Sie kann man zu dem Schluss kommen

    Fakt ist: das Arbeitspensum pro Lehrer steigt
    Die Anforderung der Schüler steigt
    Es werden viel mehr Lehrer weggestrichen wie Schüler wegfallen (gerechnet auf die Anzahl der zu betreuenden Schüler pro Lehrer)
    Es sollte mehr in Bildung investiert werden-und nun verringert man den Schnitt pro Schüler auf lange Sicht