Schuld sind immer die anderen: Seinen Rücktritt verklärte Karl-Theodor zu Guttenberg quasi als Meuchelmord an einem beliebten Volkspolitiker. Doch der Ex-Minister taugt nicht als Märtyrer. In Wahrheit ist er über sich selbst gestürzt. Die deutsche Gesellschaft wird er noch lange beschäftigen.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...749232,00.html
Das Problem ist nicht die beliebtheit Guttenbergs, sondern die unbeliebtheit seiner größten "Kriticker" aus der kommunistisch/grünen Ecke des Bundestags.
Zudem es nun auch nicht so ist, das die mit der größten Fresse, nicht unbedingt besser sind. Im Gegenteil sie haben ihre Doktorarbeiten als BRD/Demokratie Schmähschrift verfasst, oder eben als SED Propaganda. Was sie natürlich nicht daran hindert sich vom verhassten Klassenfeind durchfüttern zu lassen!
Guttenberg: : "Wenn es auf dem Rücken (!) der Soldaten nur noch um meine Person gehen soll, kann ich dies nicht mehr verantworten."
Der Autor meint, dies sei geschickte Rhetorik? geschickt? ja, für Menschen, die nicht ahnen, wie Medien und Tränendrüse funktionieren. Bin ich der Einzige, der diesen miesen, billigen Trick schon beim Anhören durchschaute? Gewiß nicht!
BUNTE-Leser stehen halt auf Adel. Sachkenntnis ist da nicht so hoch geschätzt.
Da darf ein Adeliger auch gerne mal ohne vorherige Anhörung einen Kommandanten feuern. Macht ma doch nur, wenn man links-lastig ist. Plötzlich ist das gutes Management.
Netter Kerl, der Guttenberg. Und so ne schöne Frisur, so anständig.
Daß man Zitate angibt, das lernt man in der Mittelstufe. Nun hat von und zu Guttenberg zwar mindestens ein Wort in den strittigen Sätzen geändert, doch hätte ihm klar sein müssen, daß dies beim Übernehmen sogar von Definitionen irritieren wird.