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Legendärer US-Scharfschütze: Im Fadenkreuz des Teufels

Er hat mehr als 160 Menschen erschossen, als "Teufel von Ramadi" fürchteten ihn seine Feinde: Chris Kyle gilt als erfolgreichster Scharfschütze der US-Elitetruppe Navy Seals. In seiner Biographie berichtet er über Einsätze im Irak, den Moment vor dem ersten Abdrücken - und Reue.

Legendärer US-Scharfschütze: Im Fadenkreuz des Teufels - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
  1. #150

    Zitat von musashibulle Beitrag anzeigen
    Ich denke nicht, dass es dem Spiegel mit diesem Artikel um "Werbung" für das Buch geht. Der Artikel gibt das wieder, was in diesem Buch steht und nichts anderes. Der Spiegel hat den Artikel meiner Meinung nach unparteiisch, "leidenschaftslos" und ohne jegliche Wertung geschrieben. Der Stern hatte auch einmal einen ausführlichen Bericht über das Buch "WAR - Ein Jahr im Krieg" veröffentlicht. Das Buch schrieben ein.....
    Hab mich verschrieben: Meinte eigentlich im ersten Satz, dass es dem Spiegel NICHT um "Werbung" ginge... Sorry!

    Als weitere Ergänzung: Nehmen wir mal theoretisch folgenden Fall an:

    Eine Frau ist als Amokläufer mit einer Handgranate bewaffnet in einer Schule und läuft auf eine Gruppe anderer Personen zu (Polizisten oder Lehrer oder Schüler). Ein Präzisions-/Scharfschütze des SEK erschießt die Frau, bevor sie die Granate zünden kann. Gibt es einen Unterschied zu dem Scharfschützen im Krieg? Ich denke nicht... Denn beide töten, weil es für sie subjektiv empfunden notwendig war, um andere Menschen zu retten.
  2. #151

    so ist es

    Zitat von Iulius Caesar Beitrag anzeigen
    Ich glaube, dass Sie keine Ahnung von der Realität eines Krieges haben. Schwarz und weiß?

    Wissen Sie eigentlich, wieviele Fälle von friendly fire es gibt? Oder lesen Sie einmal die Berichte der GI's, da dachte man, ein Kind halte eine Granate in der Hand. Aber es war nur eine Puppe. Kind wurd erschossen. Der Fall wird nichtmal untersucht, weil Alltag.
    Das ist Krieg!
    Was meinen Sie, wieviele der 160 völlig unschuldig waren, wahrscheinlich nur Zivilisten? Von wegen schwarz-weiß, gut und böse.
    Krieg ist völliger Irrsinn, völlig willkürlich.
    Das ist ja das Erschreckende, dass offenbar die meisten keine Vorstellung von der Realität einers Krieges haben. Sonst gäbe es sicherlich mehr Demonstranten. Aber wenn dann ein Bericht die naiven Vortstellungen von (sauberen) Krieg erschüttert, dann geht das Geheule los. Apropos friendly fire: im Vietnam-Krieg wurde das Töten der eigenen Vorgesetzten zu einem echten Problem. Wer dort allzu forsch seine Soldaten in die Gefahr trieb, kam häufig um. Fiel ja kaum auf im Schlachtengetümmel. Auch das ist Krieg.
  3. #152

    Was sonst

    Zitat von juttaweise Beitrag anzeigen
    also ich bitte Sie, nur weil ein Scharfschütze "annimmt" dass die Frau eine Selbstmordattentäterin war, ist noch lange kein Beweis, dass dem so war. Was hätte er sonst sagen sollen? Vielleicht war es ja nur ein Taschentuch, dass sie rausholte, um ihrem Kind, dass sie bei sich hatte, die Nase zu putzen?
    Können Sie bitte skizzieren wie man in dieser Situation stattdessen handeln sollte?
  4. #153

    verständnisfrage

    Zitat von de-be Beitrag anzeigen
    Wirklich naiv wirds, wenn man den Krieg als zu akzeptierende Normalität begreift.
    Können sie das erklären, ich versteh das nicht.
    Normalität ist vielleicht das falsche Wort ich würde eher Realität verwenden. Man kann ja wohl nicht leugnen in wie vielen Regionen bewaffnete Konflikte herrschen und wieviel Länder pazifistisch sind? Und wie lange in Europa erst Frieden herrscht.
  5. #154

    Kann natürlich sein

    Zitat von juttaweise Beitrag anzeigen
    also ich bitte Sie, nur weil ein Scharfschütze "annimmt" dass die Frau eine Selbstmordattentäterin war, ist noch lange kein Beweis, dass dem so war. Was hätte er sonst sagen sollen? Vielleicht war es ja nur ein Taschentuch, dass sie rausholte, um ihrem Kind, dass sie bei sich hatte, die Nase zu putzen?
    das er vor dem Treffer nicht 100% sicher sein konnte. Das hätte ja ohne weiteres eine Frau sein können die ihr Kind den Soldaten zeigen wollte, wie das jede Mutter halt macht, so mitten in einem Feuergefecht. Wenn der Typ aus 2Km Entfernung einen Feind töten kann, sieht er auch bestimmt keinen Unterschied zwischen einer Granate und einem Taschentuch. Hinterher allerdings gab es ja für die Soldaten die er gerettet hat, und die dank ihm noch lebten, ja die Möglichkeit die chinesische gelbe Granate neben der Leiche zu finden, anders herum wäre so eine Situation auch eindeutig, wenn auch mit mehr Leichen.
  6. #155

    richtig falsch...

    Zitat von sternenhexe Beitrag anzeigen
    einfach abartig. Und wenn der Gott, an den Sie glauben, solche Menschen beschützt, dann ziehe ich lieber in die Hölle.
    und wenn es diese Menschen / Soldaten nicht geben würde, die durch ihre Berufswahl und deren Ausübung auch Ihre kleine demokratische Welt verteidigen würden, würden Sie bereits in eben dieser Hölle leben.
  7. #156

    gerecht wäre es, wenn dieser mann eines tages - nun da er ja schlauerweise sein gesicht öffentlich gemacht hat - besuch von einem der angehörigen seiner opfer bekommt.
  8. #157

    Zitat von keppler Beitrag anzeigen
    Bitt lassen Sie in diesem Zusammenhang Gott aus dem Spiel.
    Warum? Der war doch auch kein Kind von Traurigkeit: Sintflut, Sodom und Gomorrha, ...
  9. #158

    Dekadent, feige und barbarisch

    [QUOTE=ostseestern;9438496]Verachtend und unfair empfinde ich eher die Posts einiger Foristen, die hier, am warmen PC-Platz sitzend, meinen (moralische) Urteile fällen zu können.
    Natürlich, Kriege sind immer falsch, aber andererseits eben auch Fortführung von Politik, nur mit anderen Mitteln.
    QUOTE]
    Hallo, und deswegen ist d a s zu entschuldigen?? Wirklich nicht !!!
    Legende, Missionen. Lächerlich ! Auch ein sprachliches Mittel, um das Barbarische dieser Taten zu verharmlosen.

    Man sollte, nein man muß solche Menschen als das bezeichnen, was sie sind, Killer, Menschen-Mörder und Psychopaten, die ihren Gegnern jegliche Menschlickkeit absprechen. Eben moderne Nazis.
    Und das besonders verwerfliche ist, daß diese Figuren ihr Morden zum Geschäft machen, indem sie Ausbilder werden, oder indem sie Bücher schreiben. Aber in den USA kann man ja sowas machen. Später tingeln solche Leute durch die Talkshows und werden zu Helden hochstilisiert.

    Und passend dazu die heutige Meldung. daß einige dieser Killerbrigaden auf ihre toten Opfer urinieren.
    Die USA, ein Militätstaaat wie das späte dekadente Rom. Naja, nicht mehr lange.
    Grüße...
  10. #159

    Zitat von Absurdistan-Veteran Beitrag anzeigen
    Erinnert sich noch jemand an den Spielfilm "Enemy at the gates" von Jean-Jaques Annaud (2001) ?
    Jude Law spielte dort die Hauptrolle, einen sowjetischen Scharfschützen in Stalingrad.
    Galt vielen als großes Kino - vermutlich waren Gut und Böse richtig verteilt.
    Ich glaube, Sie haben diesen Film nicht richtig verstanden.


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