Zu sehen ist der gute Mann auch in diesem Dokumentarfilm:
http://www.youtube.com/watch?v=6PBRIuPkgYQ
Denis KrahSchlagartig war Seligman tot: Die Kleinstadt an der Route 66 in Arizona verwandelte sich binnen eines einzigen Tages zur Geisterstadt, weil eine Umgehungsstraße die Lebensader der Gemeinde ersetzte. Der Friseur Angel Delgadillo kämpfte dagegen an - und rettete seinen Heimatort.
http://www.spiegel.de/reise/fernweh/...-a-831960.html
Zu sehen ist der gute Mann auch in diesem Dokumentarfilm:
http://www.youtube.com/watch?v=6PBRIuPkgYQ
Highway mit Autobahn zu übersetzen ist falsch. Der Freeway ist die Autobahn. Das Wort Highway kommt geschichtlich ganz woanders her und wird generell für alle Arten von Fernverkehrsstraßen verwendet.
Ansonsten volle Zustimmung, dass tendenziell der Artikel der wortwörtlichen Übersetzung verwendet werden. Fühlt sich für einen Deutschen natürlicher an.
Interstate (- highway) = Autobahn, wie der Name sagt, eine Fernstrasse.
Freeway= Stadtautobahn, oder Umfahrungsstrasse ohne Kreuzungen und Ampeln. Die sind oft 3 stellig nummeriert, um darauf hizuweisen, dass man in die Stadt hineinkommt
Highway = Hauptverkehrsstrassen, etwa wie die Bundesstrassen, meist nicht richtungsgetrennt, aber durchaus auch mehrspurig, gehen aber in die Ortschaften rein.
Die Interstates haben vielerorts die Highways abgeloest so verlaueft die I -40 oft parallel zum alten US 66, aber eben um die wenigen Orte herum, es gibt nur Ausfahrten. So geht zwar die I -10 durch El Paso, Texas hindurch, man sieht aber von der Stadt nur die Werbeschilder, man muss die Ausfahrten benutzen, was viele Ortsunkundige nicht tun und sich an die Raststaetten halten, um Zeit zu sparen. Die Route 66 ist im Uebrigen die wohl groesste Touristenfalle der USA, ausser man braucht ein paar klischeehafte Ami -Motive zum Knipsen.
Um mal zurück zu kommen zum eigentlichen Thema: Auch
Filme helfen, um Orte an der Route 66 lebendig zu halten. Ohne den Film "Bagdad Cafe" würde wohl niemand den Drehort Newberry Springs kennen, durch den Route 66 geht. Dadurch ist heute das Wüstenrestaurant ein Touristenziel. Übrigens ist es interessant und durchaus auch etwas unerklärlich, warum insbesondere deutsche Touristen generell von der Route 66 so fasziniert sind.
Eine Reise auf der Route 66: Auf 3sat am 10.10. von 15:30 - 17:45 Uhr und auf zdfInfo am Samstag, 3.11. von 8:30 - 10:45 Uhr. Mit Angel und vielen, vielen anderen! Weitere Sendetermine und viele Bilder und Infos auf Peter Adler - Reportagen und Dokumentationen
das hier Umgehungsstrassen so gebaut werden, das Dörfer vom Leben abgeschnitten werden.
Das vergessen nur meist die Bürger.
Erst stirbt der Truckerimbiss, dann der Bäcker und Fleischer und der Lidl zieht auch weg. Und der Bus fährt nur zweimal am Tag. Einmal hin und einmal zurück.
Die Jungen ziehen daraufhin in die Stadt und die Alten bleiben zurück
Wunderbare Lebensqualität gewonnen.
Dabei wäre es ein leichtes Umgehungsstrassen so zu konzipieren das man dadurch Dörfer nicht erwürgt.
Dem kann ich nur beipflichten. Die Route 66 dürfte landschaftlich so die ödeste Route der USA sein, lebt nur von seinem Nimbus und Nepp, Nepp, Nepp. Ich bin die Route 66 2003 komplett(soweit es möglich ist) abgefahren. An den "Highlights" die da geboten werden, würde in Europa jeder naserümpfend vorbei fahren.
In Seligman habe ich mir bei Angelo ein Basecap mit Route 66 Emblem gekauft. Im Cape ein Schild "Made in Bangladesh".
Von L.A. aus bin ich noch den Highway No.1 bis Fort Bragg gefahren und wurde vollkommen für die Route 66 entschädigt. Landschaftlich eine der tollsten Strecken, die ich je gefahren bin.
Die amerikanischen Highways sind uebrigens nach Vorbild der deutschen Autobahnen entstanden. Dwight Eisenhower war im 2ten Weltkrieg ein General der US Streitkraefte und lernte die Autobahnen waehrend seiner Zeit in Deutschland kennen. Er war davon wohl sehr angetan. Spaeter wurde er Praesident der USA und lies das US Highwaysystem auch bekannt als das "Eisenhower Interstate System" in Anlehnung an das Autobahnsystem bauen. Genau wie in Deutschland war das Projekt zunaechst primaer militaerisch motiviert, wurde jedoch schnell auch zu einem riesigen ziviler Erfolg.