na da blässt es sogar mir den Helm vom Kopf. Mal ne Frage an den Autor von diesem Hammerartikel: Wurde dabei im CERN Stickstoff solange mit Neutronen und Sauerstoff beschossen, bis das mit dem Phosphat geklappt hat?
DPAEs steckt im Käse, der den Burger so lecker macht, in der Cola und im Puddingpulver: Mit künstlichem Phosphat macht die Lebensmittelindustrie ihre Produkte konservierungsfähig. Mediziner jedoch warnen - der Zusatzstoff kann das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen erhöhen.
http://www.spiegel.de/gesundheit/ern...839049,00.html
na da blässt es sogar mir den Helm vom Kopf. Mal ne Frage an den Autor von diesem Hammerartikel: Wurde dabei im CERN Stickstoff solange mit Neutronen und Sauerstoff beschossen, bis das mit dem Phosphat geklappt hat?
"Eine wahre Bombe ist Backpulver, das es pro Päckchen auf 1500 Milligramm der künstlich beigemischten Substanzen bringt." Das nenne ich mal investigativen Jounalismus! Natürlich enthält Backpulver Phosphat, schon seit je her. Meist in der Form von Natriumhydrogenphosphat (NaHPO4). Beim Erwärmen dieser Substanz wird dann CO2 freigesetzt, was den Kuchen "aufgehen" lässt. Aber dieses Phosphat ist wohl sicherlich eines der "natürlichsten" Phoasphate überhaupt, hat also wenig mit dem künstlichen Phospat der Ueberschrift gemein. Und überhaupt vergisst der Autor tunlichst zu definiern was das eigentlich ist ein künstliches Phosphat? Aber für eine gute Ueberschrift, muss man es mit den Fakten ja nicht so genau nehmen.
Bevor Grün und Rot mitsamt der ganzen EU den Bio-Wahn weiter betreiben und damit den gut Betuchten vernünftiges und bekömmliches Essen zusichern wollen, sollten diese "Gutmenschen" endlich einmal der Lebensmittelindustrie, den großen geldbringenden Lobbyisten, auf die Finger klopfen!
Es sit eine Schande, dass wir ein europäisches Lebensmittelrecht haben, dass derartig viele, eigentlich in ihrer Wirkung kaum oder gar nicht bekannte Zusatzstoffe zulässt! Aber man kann ja so viele Erkrankungena uf andere Ursachen schieben - da bleibt das Lebensmittelrecht verschont, damit die Lobbyisten zufrieden sind!
Es sit eine seltsame Moral, die sich da immer mehr beit macht!
E339=Natriumphosphat
E340=Kaliumphosphat
E341=Calciumphosphat
Was ist daran künstlich?
Ich hoffe, Sie haben lediglich die Ironie-Markierung vergessen...
Andernfalls wird mit dieser Zuschrift wieder wundeschön illustriert, welchen eklatanten Nachholbedarf wir in Sachen wissenschaftliche Grundbildung der Bevölkerung haben...
Atomkraft, gentechnik, Klonen, Klima...jeder will da mitreden, aber bei "küntlichem Phosphat" zeigt sich schon, wieviele überhaupt wissen, worüber sie da reden....
Interessant! Für die Leitung des Wissensresorts bei der "Rheinpfalz am Sonntag" braucht man also offensichtlich nicht im Geringsten über naturwissenschaftliche Grundkenntnisse zu verfügen.
"Phosphat" bezeichnet bekannterweise den kationischen Teil jedes Phosphorsäuresalzes. Was will uns der Autor mit der Unterscheidung "künstliches Phosphat" und "natürliches Phosphat" sagen? Etwa, dass es darauf ankommt, ob das entsprechende Anion organisch oder anorganisch ist (Schwachsinn!) oder verwendet die Lebensmittelindustrie Phosphate mit exotischen Phophorisotopen? Das wäre dann allerdings bedenklich... *Ironiemodus aus*
..trinke seit Jahrzehnten täglich bis zu 3 Liter Cola Light und lebe noch immer bei bester Gesundheit. So wild kann das also gar nicht sein.
Wer hat denn hier einmal zuviel nachgedacht? Auf welche Studien wird sich denn hier bezogen? In der erwähnten gen-Studie ist lediglich die Rede davon, dass das Ausschalten eines Gens zu einem erhöhten Phosphatspiegel kommt, gemiensam mit altersbedingten Erkrankungen. Die Frage lautet nun, was war zuerst da? Die Autoren sehen das Phosphat nicht als Verursacher sondern als Indikator fürs älter werden.
In diesem Zusammenhang möchte ich auch anmerken, dass Phosphat für uns lebenswichtig ist. Das Rückrat unseres Erbgutes besteht aus Phosphat. Alle energietransportierenden Moleküle (ATP, UTP, NADPH etc.) enthalten Phosphat und dieses ist IMMER anorganisch (es enthält ja keinen Kohelnstoff). Die beschriebenen "organischen" Phosphate heißen Phospholipide und kommen in jedem Menschen in jeder Zelle vor, da sie integraler Bestandteil der Zellmembran sind. Die Tatsache, dass wir so viel davon wieder ausscheiden, wenn wir sie zu uns genommen haben, liegt nicht am Phosphat sondern an den Fettsäureresten die oftmals vom Körper nicht richtig verwertet werden können. Diese Phospholipide sind der Hauptgrund warum Käse so viel Phosphat enthält, nicht etwa weil das Phosphat zugesetzt wird.
Und auch wenn der User "arsei" mit seiner Aussage grundsätzlich recht hat möchte ich doch darauf hinweisen, dass NatriumDIhydrogenphosphat NaH2PO4 ist (Phosphat hat drei negative Ladungen!) und beim erhitzen KEIN CO2 freisetzt, sondern eben dieses aus dem zugesetzten Natriumhydrogencarbonat (auch Natron genannt) NaHCO3 stammt.
Mit besten Grüßen....