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Lebensmittelwerbung: Wie Reklame auf dem Teller aussieht
Wer der Werbung glaubt, ist selbst schuld. Aber wer lässt sich nicht von Bildern leiten? Und wer vergleicht schon die Bilder auf den Packungen von Fertiggerichten mit der Realität? Der Fotograf Samuel Müller hat es getan - und ein unterhaltsames und lehrreiches Bilderbuch veröffentlicht.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...826042,00.html
- #70 09.04.2012 12:12 von
Also das ist wirklich übertrieben, wenn nicht sogar mit Absicht im eher schlechteren Licht dargestellt.
Mit etwas Aufbereitung ala Nudeln auflockern schaut das schon anders aus.
Zudem, wo sind Produkte von F****a etc., die vermutlich sogar frischer und gesünder sind als 3/4 Kantinenessen, zum immer noch sehr günstigen Preis.
ca. 2x in der Woche esse ich in der Arbeit F****a, Curry Hähnchen kann ich nur empfehlen, scheckt auch sehr gut als Mikrowellengericht (bevorzuge ich sogar vor der Pfanne).
Für 3,29 Euronen esse ich oft schlechter. - #71 09.04.2012 12:21 von
Sie haben recht, es gibt ganz viele Grautöne, und auch die Zeit spielt eine Rolle, wenn man diese Mittags nicht hat (z.B. Arbeit) ist eine TK-Pizza schon was feines, Wagner Steinofen oder Ofenfrische hab ich immer jeweils eine im Gefrierfach ;)
Aber dem letzen Satz muss ich widersprechen, kalte Pizza kann durchaus ok sein, speziell nach nem Kneipengang sogar richtig lecker, das übrig gebliebene Stück Pizza zu verdrücken, (aber was ist es da nicht, hauptsache Salz und Fett ;) ) aufgewärmt ists natürlich immer noch leckerer. - #72 09.04.2012 12:24 von
Quatsch
Sie haben den falschen Teil meiner Aussage zitiert und verstehen keine Ironie ohne Ironietags. Einfach zweimal 'ne Frau zum Essen einladen. Einmal Fertigfrass vorsetzen und einmal sich Mühe geben den Tisch geschmackvoll zu decken und selber was aus Zutaten vom Wochenmarkt zubereiten. Dann abwarten, was danach passiert ;-)
- #73 09.04.2012 12:32 von
Anleitung für zeitnotgeplagte Wohlstandsbürger
Einkaufen als Hobby. Soso. Das ist auch eine der Unkulturen von heute: der Hang zur Verkürzung,Simplifizierung. Es gibt nur noch schwarz und weiß. Nuancierung ist out, die einfache Aussage ist alles was zählt. Da könnte auch die Lieblingsvokabel "heutzutage" wieder gut passen, denn heutzutage hat man doch so wenig Zeit zum Einkaufen und Kochen, nicht wahr? Klar, wenn man drei Kochshows am Stück guckt, sind wieder ein paar Stunden nutzlos verstrichen. Und es hat Appetit gemacht, denen beim Kochen zuzugucken. Jetzt aber schnell die Billigpizza in den Ofen geschoben.
Wie wäre es mal mit "öfter mal kochen"? Oder "einkaufen +kochen" als "family event" anstatt der 284. IKEA-Besuch mit Köttbullar und Kinderparadies? Prioritäten müssen auch heute noch gesetzt werden, das nimmt einem keiner ab, dafür ist man selbst verantwortlich. Wenn man vergleicht, wie viel Zeit die Nahrungsbeschaffung vor 50, 100 odetr 1000 Jahren beanspruchte und heute, da ist da noch jede Menge Spielraum für Abstufung.
Kleiner Vorschlag für eine gelungene und zeitsparende Art zur Selbstversorgung:
Gehen Sie zu Metro (Bekannte haben sicher eine Berechtigungskarte) und kaufen Sie den größten Gastronomie-Kochtopf. Faßt ca. 40 Liter. Haben Sie einen Gasherd, kaufen Sie einen Einkochtopf. Haben Sie keinen, kaufen Sie einen Elektroeinkochtof und Gläser plus Zubehör von Weck. (Home). Ja, die Firma gibt's immer noch, Erinnerungen an Kindertage werden wach!
Kochen Sie eine große Menge, z.B. Ihre Lieblings-Pasta-Sauce, Putengulasch, Erbsen- oder Linseneintopf, Broccolicremesuppe, was auch immer. Die leckersten Rezepte bei 200.000 Rezepte / Kochrezepte bei CHEFKOCH.DE
Kochen Sie das Gericht portionsweise in 1-Liter-Gläsern ein. So haben Sie die beste Qualität, vielleicht so gar aus Bio-Zutaten, immer griffbereit und buchstäblich JAHRELANG haltbar. Und das Zeug braucht keinen Strom wie z.B. Tiefkühlkost, um die Zeit zu überdauern.
Es ist ein Erlebnis, das einen in die Kindertage zurückbringt (sofern man älter als 30 ist) und anonsten jeden mit einer uralten Technik der Lebensmitttelsterilisierung vertraut macht.
Lesen Sie das Einkochbuch Weck-Einkochbuch: Amazon.de: Bücher welches an vielen Stellen noch die Sprache unserer Großmütter pflegt ("die moderne Hausfrau" etc...) und ändern Sie Ihr Verhältnis zum Nahrungsmittel.
Die aktuelle Diskussion um die riesigen Mengen unnötig weggeworfener Nahrung ist ein weiteres Sinnbild für unsere zunehmende Entfremdung vom Essen. Das Vertrauen auf ein gedrucktes MHD hebelt unsere sinnliche Wahrnehmung aus? Lächerlich.
Probieren Sie's aus: es lohnt sich! Rückfragen gern an schnuffi (at)volloeko.de
PS: Hier geht es um Veränderung. Das ist das Grundprinzip. Die Welt hat immer schon Veränderung von uns verlangt und das wird sie zukünftig mehr und in kürzeren Abständen tun, weil wir den Druck auf das Ökosystem Erde schneller und intensiver erhöhen. Ende des Ölzeitalters wie auch die Frage "was esse ich?" sind Aspekte, die sich uns so sehr aufdrängen, dass jene deutlich im Vorteil sind, die sich frühzeitig andere Verhaltensweisen, nämlich nachhaltigere, angewöhnt haben. - #74 09.04.2012 12:39 von
Schrauben
Oft finden sich Sachen wie Natriumchlorid, gleich Kochsalz. Es schadet überhaupt nicht, den Anbietern auf die Finger zu sehen. Es schadet aber auch nicht, den Warnern und Mahnern auf die Finger zu sehen, die sind auch nicht die Caritas - wovon leben die, etwa vom Warnen und Mahnen?
Und nein, nicht jeder kann, sei es Zeitmangel. Und nein, nicht immer ist das Resultat besser.
Ich komme auch nicht auf die Idee, ich könne eines besseres Auto zusammenschrauben als VW. Wenn das so wäre würde ich das tun. Oder erlegen Sie ihre Lammcotelets selbst, endärmen die Biester und grillen diese dann. Wohl nicht. Nicht alles was industriell gefertigt wird muss schlecht sein. - #75 09.04.2012 12:41 von
- #76 09.04.2012 13:28 von
- #77 09.04.2012 13:28 von
- #78 09.04.2012 13:37 von
- #79 09.04.2012 13:45 von
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