Hier gibt es eine nette Vorschau zum blättern..
Werbung gegen Realität - Samuel Mueller - Google Books
Aber es gibt ja auch Spezialisten, die es schaffen Bausand in der Wüste und Eiswürfel in der Arktis zu verkaufen..
Wer der Werbung glaubt, ist selbst schuld. Aber wer lässt sich nicht von Bildern leiten? Und wer vergleicht schon die Bilder auf den Packungen von Fertiggerichten mit der Realität? Der Fotograf Samuel Müller hat es getan - und ein unterhaltsames und lehrreiches Bilderbuch veröffentlicht.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...826042,00.html
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Werbung gegen Realität - Samuel Mueller - Google Books
Aber es gibt ja auch Spezialisten, die es schaffen Bausand in der Wüste und Eiswürfel in der Arktis zu verkaufen..
Suchen Sie auf Youtube das Video "MEAT MADE FROM TURDS". Japanische Forscher haben erfolgreich Proteine aus Exkrementen isoliert. Das Endprodukt ist absolut keimfrei, ohne Schadstoffe und schmeckt sogar nach Fleisch, (63% Proteine, 25% Kohlenhydrate, 9% Mineralien und nur 3% Fett).
Jedoch habe ich starke Zweifel, dass sich dies in Industrieländern durchsetzen wird, jedoch sehe ich das Ganze als gute Alternative für hungernde Länder (Indien oder Schwarzafrika) oder als Tierfutter anstatt Soja an.
Gab's da nicht mal einen Film, in dem der Protagonist in eine Burgerrestaurantfiliale stürmte und die Angestellten unter Vorhalt einer Waffe aufforderte, ihm einen Burger zu machen, der genau so aussehe, wie ihn die Bildchen auf der Speisekarte präsentieren? Wenn er sie wirklich alle gegessen hat, ist er leidensfähig. Das gilt für dieses Buch genauso. Ach was?! Der Fotograf war so mutig, all die Fertiggerichte auch nach der Zubereitung zu essen.
Bekommt man dafür eigentlich Geld?
Eventuell sollte man Menschen, die sich überwiegend von Microwellenessen ernähren noch einen Zusatzhinweis auf die Packung drucken:
"Vor dem Servieren bitte aus der Verpackung entnehmen!"
Immerhin dürfte der Pamps in der Packung letztlich doch bekömmlicher sein als das was auf der Packung zu sehen ist, denn das besteht nicht selten aus Plastik oder ist, wie im Artikel beschrieben, mit nahrungsfremden Ingredenzien "veredelt".
"Milchschnitte ist gesund, weil sie viel Milch enthält." Bezogen auf einige Produkte hat er sicher Recht (z.B. den Cheeseburger, s. Foto).Besser gesagt: Was unsere Lebensmittel von den ehemaligen DDR-Produkten unterscheidet: Nicht die Qualität des Inhalts sondern die Qualität des Verpackungsaufdrucks.
Ich hab mir einmal im Leben so was gekauft. Ist das keine Copyright Verletzung? Wer ernsthaft glaubt, das Essen sieht fertig zubereitet genauso aus, wie auf der Verpackung, dem ist nicht mehr zu helfen. Wer solchen Fraß zu sich nimmt, statt etwas selbst zuzubereiten, ist einfach nur selber schuld.
Erinnert an einen Film von Lous de Funes, der vor vielen Jahren gezeigt wurde und heute noch hochaktuell ist. Besser gesagt: Was unsere Lebensmittel von den ehemaligen DDR-Produkten unterscheidet: Nicht die Qualität des Inhalts sondern die Qualität des Verpackungsaufdrucks, es gibt sie überall problemlos zu kaufen.
Um ein Essen zuzubereiten, bedarf es ein Minimum an Geschicklichkeit, Leseverständnis, ein Rezept verstehen überfordert ja schon viele, und natürlich etwas Zeit. Unterhaltsam ? Und wer heutzutage Mikrowellengerichte "zubereiten", essen und fotografieren kann ist also schon ein Künstler?
Also bei uns gab's früher nicht sehr oft Braten, aber ganz sicher niemals Braten (oder auch sonstiges Fleisch) mit klumpigen Saucen, und das Ganze ohne die heute vorhanden fertigen Saucenbinder.
Allerdings hat meine Mutter meinen Bruder und mich damit auch für immer "verdorben", wir können bei mit dem Fertigfraß nichts anfangen und betreiben den "Aufwand" bis heute gerne, denn Essen hat etwas mit genießen zu tun.
Sie vergleichen doch nicht etwa DDR-Produkte, durch mangelnde damals technische Möglichkeiten noch relativ natürlichen Charakters, mit den heutigen & legalisierten chemischen Wunderwaffen ausgestatteten Cash-Cow-Betrugsprodukten, die durch die Privatwirtschaftsmarionetten im heutigen Bundestag zugelassen sind?
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Die Lebensmittelindustrie leidet doch nur unter einem, nämlich darunter, daß in ihren Angeboten immer noch natürliche Restbestandteile hat. Ansonsten sehen die Fabriklebensmittel aus wie Plastik, sie schmecken und riechen künstlich.
Dementsprechend ist dann auch die Präsentation, die eher Wunschvorstellungen entspricht, als der geschmaklichen und optischen Realität.
rabenkrähe
Geändert von ( um Uhr)
Es gibt ein Leben vor dem Tod. Der wahre Pazifist ist bereit, mit der Waffe für seine Überzeugung zu kämpfen.....
Schön für Sie. Haben Sie die Gelegenheit genutzt, in den genannten Restaurants zu essen? Wissen Sie, welche Getreidesorten Sie bei Subway wählen können und wie individuell Sie sich ein Gericht genau nach Ihren Vorlieben zusammenstellen können? Haben Sie sich bei Burger King einmal nach den vegetarischen Gerichten erkundigt? Bei McDonalds nach den Salaten? Wenn nicht, sollten Sie das mal nachholen. Dort bekommen Sie mehr frische Zutaten als in manch privater Küche verfügbar sind.
Oder geht es Ihnen gar nicht ums Essen, sondern im Gegenteil darum, hier öffentlich Ihren Ekel hervorzuwürgen? Dann allerdings sollten Sie sich Ihre lang kultivierten Vorurteile besser durch keinerlei Sachkenntnis trüben lassen und die genannten Restaurants, auch wenn sie sämtlich in Ihrer Nähe sind, konsequent meiden.
Das ist Ihre Entscheidung. Die Alternative, nämlich ganz in der Nähe ein leckeres frisches Gericht schnell zubereitet zu bekommen, ist Ihnen ja offenkundig zuwider. Dann eben lieber kotzen. Jeder wie er mag.
Fragen Sie doch mal beim DriveIn, warum die Leute dort was kaufen.
Manchmal muß man gar nicht das Haus verlassen, sondern kann Erkenntnis schon durch simple Anwendung von Logik gewinnen. Allerdings wird auch dazu niemand gezwungen. Vorurteile sind ja auch was Schönes.
Schluchz! Die armen Jungs!! Werden nicht mehr von ihren Frauen vernünftig bekocht. Ich zerfließe vor Mitleid. Und wahrscheinlich bindet ihnen Mami auch noch die Schuhe zu, wenn sie 40 sind, was? Wie wäre es mit selber kochen? Habe ich 15 Jahre getan, da meine Liebste keine Lust dazu hatte. Beide berufstätig, also kaufte ich nach dem Job ein und machte mir ein Vergnügen daraus, für uns etwas zum Abendessen zu zaubern. Dafür durfte sie meine Hemden bügeln. Pech gehabt.