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Lebensmittelknappheit: Uno warnt vor Hungerkatastrophe in Nordkorea

Rund sechs Millionen Menschen haben in Nordkorea zu wenig zu essen, heißt es in einem Uno-Bericht. Am schlimmsten treffe es die Kinder, gut ein Drittel leide*an chronischer Unterernährung. Das Land hat reagiert - und die Nahrungsmittelrationen halbiert.

http://www.spiegel.de/panorama/gesel...793302,00.html
  1. #30

    So so....

    Zitat von hauptkommissartauber Beitrag anzeigen
    aber das beste ist, Nordkorea nicht zu helfen. Es bringt absolut nichts. Werden die Nordkoreaner verübergehend satt, dann ist das nur regimerhaltend.

    Einzumarschieren wäre besser, aber die dummen Chinesen sind dagegen. Und das ist doch eine Schande für die Weltgemeinschaft und die Vereinten Nationen, dass sie sowas wie Nordkorea überhaupt zulassen.
    einmarschieren besser?? Fragen Sie mal die 30 Millionen Menschen, die in der Metropolregion Seoul und damit gerade mal 200 km von Pjöngjang entfernt leben. Die allermeisten Südkoreaner wollen weder eine Wiedervereinigung und erst recht keinen Krieg!
  2. #31

    nordkorea

    ich war 4x in nordkorea jeweils 4 wochen, von pönjang bis kurz vor der russischen grenze (wladiwostok)in einem bergwerk. was man so als bergwerg bezeichnen kann. zinkabbau, die leute da kleinwüzig, krank durch die bleirückstände, die dort beim abbau entstehen. landschaft alles grau, die flüsse grau, von diesen rückständen und alles fließt ins chinesische meer.
    also was in diesen lasnd los ist, ist eine katastrophe, die leute essen wurzeln, es gibt kein heizmaterial. medien so gut wie garnicht. autos, alles schrott, fahren teilweise mit holzvergaser. die armee die marschiert, zerlumpt, mit defekten kalaschnikows, auf eine miltärflugplatz, nach nähere betrachtung, erkannte man das die MIGs atrappen waren.
    also für mich unverständlich, wie die welt angst vor diesem land haben kann.
  3. #32

    Hohe Verluste

    Zitat von benikki Beitrag anzeigen
    ...
    also für mich unverständlich, wie die welt angst vor diesem land haben kann.
    Man hat nicht Angst, dass Nordkorea ein anderes Land erobern will, sondern dass es sich selbst Schaden zufügt und andere mitreißt. Die Atombombe ist halt der Faustpfand, ebenso die südkoreanische Hauptstadt Seoul in Artilleriereichweite. Nordkorea militärisch zu besiegen ist kein Problem, aber es geht nicht ohne hohe Verluste auf beiden Seiten.
  4. #33

    Frühling in Nordkorea

    Zitat von Crom Beitrag anzeigen
    Sollen die Menschen dort das Regime stürzten, Libyen hat's vorgemacht.
    Ja, die Idee ist nicht schlecht. Aber wie ändert man eine Mehrheit, die durch jahrzehntelange Gehirnwäsche das glaubt was man ihr sagt. Das ist in der BRD und in den USA doch ganz genau so. Erst wenn der Hunger den Wanst durchbohrt, dann fängt das Gehirn an frei zu arbeiten. So gesehen hat der Hunger in Afrika schon immer zu einer geistigen Erneuerung beigetragen. Oje, jetzt verkompliziert sich die Sache aber.
    Für Nordkorea kann man nur hoffen dass die Chinesen hier Hilfe anbieten. Natürlich nur wenn nach der Hilfe für die USA noch was übrig ist.
  5. #34

    wenn das so einfach waere .............

    Zitat von Maronno Beitrag anzeigen
    Hier im Spiegel-Forum, aber auch in Teilen der SPD, Grünen und natürlich bei allen LINKEN ist man ja davon überzeugt, dass der "Kapitalismus überwunden" werden müsse, die Banken zerschlagen und der Staat für alle zu sorgen habe.

    Am Beispiel Nordkorea kann man sehen, wohin das letzlich führt.

    Ja, macht die Wall Street dicht, besetzt alles und dann können auch hier die Kinder unterernährt das sozialistische Paradies geniessen.
    ja, wenn das so einfach waere, dann muessten das selbst unsere unfaehigen politiker schaffen. ist es aber nicht, deshalb schaffen die das auch nicht.

    nord-korea wird uns noch lange erhalten bleiben.
  6. #35

    Zitat von Rainer Daeschler Beitrag anzeigen
    Man hat nicht Angst, dass Nordkorea ein anderes Land erobern will, sondern dass es sich selbst Schaden zufügt und andere mitreißt. Die Atombombe ist halt der Faustpfand, ebenso die südkoreanische Hauptstadt Seoul in Artilleriereichweite. Nordkorea militärisch zu besiegen ist kein Problem, aber es geht nicht ohne hohe Verluste auf beiden Seiten.
    wem interessieren denn wirklich verluste? siehe irak, afganistan usw.
    nordkorea hat doch null wirtschaftliche substanz um einen milit. konflikt überhaupt ansatzweise, real zu führen.

    panzer usw. mit holzvergaser? da stehen millionen unter waffen ok. aber wirklich kämpfen ist kaum möglich. die größe einer armee, sagt überhaupt nicht aus.
  7. #36

    Frühling in Nordkorea ? Nur China muss helfen !

    Zitat von kein Ideologe Beitrag anzeigen
    Sch***, schon wieder. Hunger in einem Land, daß man vor 30 Jahren als die DDR Asiens bezeichnete.
    Durchaus denkbar dass die Machtelite dort den (geplanten ?) Hunger gezielt zur Schwächung der Menschen gegen Aufstand einsetzt.

    Wobei auch die einfachen Soldaten dort hungern (sollen) was wiederum die Macht der Generäle und der rücksichtslosen Politik mindert. Das 'Spiel' mit Atomwaffen dürfte auch nur deshalb erfolgen um Befreiungsangriffe von außen zu verhindern.

    Einzige Chance für die Menschen ist China wobei man von dort die Nahrungshilfe einfordern muß von Seite der Weltpolitik.
    Die Chinesen haben Geld wie Heu angehäuft aber wir sollen für Nordkorea spenden ohne dass sicher Verteilwege dafür vorliegen ?
    Jede Spende von uns verschlechtert nur die Situation und entlastet China von einer Hilfsaktion.
  8. #37

    .

    Zitat von Cephalotus Beitrag anzeigen
    China unterstützt das nordkoreanische Regime, also können die auch die Nahrung liefern.
    Aus westlicher Sicht ist der Hunger hausgemacht und dem falschen System geschuldet, also bedeutet Hilfe vom Westen, das System zu ändern.
    Der Hunger ist nicht systembedingt, ansonsten müssten im demokratischen Indien ja geradezu paradiesische Zustände herrschen...
    Leider hungern und sterben in Indien immer noch Menschen an Unterernährung, ganz im Gegenteil z.B. zu China...
  9. #38

    .

    Zitat von Boy_Kott Beitrag anzeigen
    Wenn aber die Soldaten nichts mehr zu beißen haben, werden sie schnell mal in die andere Richtung knallen. Vorher sind die anderen aber schon geflohen oder verhungert.
    Keine Waffen mehr liefern, dass würde wirken, über Jahrzehnte!
    .. also für die Soldaten wird es doch hoffentlich noch reichen!
  10. #39

    Zitat von hauptkommissartauber Beitrag anzeigen
    Einzumarschieren wäre besser, aber die dummen Chinesen sind dagegen.
    Zitat von Rainer Daeschler Beitrag anzeigen
    Nordkorea militärisch zu besiegen ist kein Problem, aber es geht nicht ohne hohe Verluste auf beiden Seiten.
    Die KVA könnte bis nach Taejon durchmarschieren bevor Südkorea/USA überhaupt ernsthaft mobilisiert hätten. Außerdem würden ganze Infanteriedivisionen aus dem Norden einfach einsickern können weil dem Süden ganz einfach die Fähigkeit fehlt, gegen massiven Infanterieeinsatz vorzugehen - vor allem Abseits dem was man so gerne als Hauptinvasionsrouten bezeichnet. Natürlich würden Kims Panzer nicht weit kommen, aber zwei Millionen Mann abgesessene Infanterie schon.

    Natürlich fehlen dem Norden die Ressourcen - selbst im besten Falle würde eine Eroberung 4 Wochen dauern - aber man könnte mit dem anfänglichen Momentum die ROK-Truppen so in Schock versetzen dass die easy prey sind - und wenn Seoul fällt hat Kim die beste Geisel überhaupt.

    Invasion ist auch nicht machbar. Never. Kriegen die ROKs alleine nicht auf die Reihe, und selbst die US Army ist nicht (mehr) fähig dazu gegen dutzende Divisionen vorzurücken. Nicht bei dem Gelände, nicht mit dem Material, nicht mit der Ausbildung. Und soviel Napalm hat die Air Force gar nicht, um jeden nordkoreanischen Infanteristen zu verbrennen. Einen Einmarsch gegen die volle Streitmacht wirds nicht spielen, da fallen den USA mehr Soldaten als seit Ende des letzen Koreakrieges kumuliert.

    Man wird horrende Verluste hinnehmen müssen weil man mit den Panzern 100 yards vor den Stellungen vorbeifährt ohne es zu merken und im RPG-Sperrfeuer zerschossen wird.

    Sämtliche verwendungsfähigen Flugfelder auf der Halbinsel sind innerhalb von Stunden Toast (na wozu glaubts ihr unterhält der Kim ein SOCOM in dieser Grösse?) und dann könns ihr eure streubombenabwerfenden F-16 von Chitose, Misawa und Co. einfliegen. Das sind dann nette kleine 1.200-Meilen-Roundtrips - bei 2 CEMs pro F-16 müsste man da eine Luftbrücke aufziehen, gegen die der Berlin Airlift wie ein Modellbauclub-Treffen ausgesehen hat, um brauchbare CAS zu geben (Ich gebe zu bedenken dass die USAF 91 am Golf schon Schwierigkeiten hatten ihre Varks aus Taif an die Ziele zu bringen aufgrund der grossen Distanz) Oh, und nebenbei sollte man ja auch noch Kims 20.000 Rohre ausschalten und einen Luftkrieg führen. Nicht nur dass die Airbases in Japan so verdammt überfüllt wären dass eine handvoll Rodongs die USAF innerhalb von Stunden hunderte Flugzeuge kosten würde (oder verlassen wir uns auch weiterhin auf geschönte Patriot-Abschusszahlen?), über dem japanischen Meer würde jeder Tanker auf und ab fliegen denn AMC, AFRes oder ANG noch irgendwie flugfähig machen könnte.


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