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Lebensmittelindustrie: Die zehn größten Mogel-Tricks im Supermarkt

Verbraucherzentrale HamburgWeniger drin, gleicher Preis. Oder: Mehr drin, aber viel teurer. Die Zahl der Mogelpackungen im Supermarkt nimmt zu. Hamburger Verbraucherschützer haben jetzt die neuesten und dreistesten Tricks dokumentiert.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...839075,00.html
  1. #190

    Zitat von Eckenbrüller Beitrag anzeigen
    Als ich gestern bei ... in der Obstabteilung die Aprikosen und Pfirsich-Schalen sah (1 Schale für nur 1,49), fiel mir doch glatt dieser schöne Thread wieder ein. Die Plastikschalen muteten größer an als z.B. die von ... (einem Discounter), weil die Deckel über der Abschlusskante noch nach oben gewölbt waren. Nötig war diese Art raumgreifender Deckel nicht, befand sich zwischen ihm und der oberen Aprikose doch jede Menge luftleerer Raum (etwa 2-3 cm?). Aber die Verpackung sah durch diesen Wölbungsdeckel natürlich viel größer aus. Enthalten waren aber nicht die bei solchen Schalen mehr oder weniger üblichen 1000 g, sondern nur 750 g.

    Aber gut, bei den Tomaten ist man ja auch immer mehr von den Standardverpackungsgrößen (500 g bzw. 1000 g) abgewichen, da gibt es jetzt ganz unterschiedliche Formate (wobei das sicher auch mit den sehr unterschiedlichen Sorten/Qualitäten und Größen (Cocktailtomaten - Fleischtomaten) zusammenhängt).
    was ist denn nun beschiss? daß das obst einer verpackung war, die vorm vermantschen drückt, oder daß auf der packung 750gr stand, und die 750gr dann auch drin waren?
  2. #191

    Der 11. Verschleierungstrick!

    Ein sehr schöner Artikel. Es fehlt noch ein wesentlicher Verschleierungstrick oder soll ich besser sagen "Verschwendungstrick"?!

    Die Hersteller verwenden unterschiedliche Größen / Durchmesser bei den Flaschen/Tubenöffnungen. Die Zahnpastatube von Odol Med 3 (Hersteller GlaxoSmithKline) hat mit unter den größten Durchmesser der Öffnung. Beim Drücken auf die Tube kommt folglich viel mehr Zahnpasta auf die Zahnbürste, als bei den No-Name Zahnpastatuben der Discounter. Ferner ist die Zahnpasta auch weniger zähflüssig, sodass noch mehr mit leichtem Druck rausgepresst wird. Ob das nachhaltig ist, beantwortet sich von selbst. Natürlich ist jeder Verbraucher selbst verantwortlich, wie viel er auf die Zahnbürste drückt, aber diese Merkmale erhöhen eindeutig die Verschwendung.

    Bei Shampoo ist es bei Schauma von Schwarzkopf auch der Fall. Hier ist der Durchmesser der Öffnung branchenweit fast am Größten. Natürlich wirbt Schauma hier mit einer 400ml Flasche, sodass ein günstiges Preis/Leistungsverhältnis auf den ersten Blick zu sehen ist. Der Mehrinhalt wird allerdings durch die große Öffnung schnell wieder weggemacht, sodass die Flasche schnell leer ist.
  3. #192

    Zitat von spon-facebook-10000395818 Beitrag anzeigen
    Ein sehr schöner Artikel. Es fehlt noch ein wesentlicher Verschleierungstrick oder soll ich besser sagen "Verschwendungstrick"?!

    Die Hersteller verwenden unterschiedliche Größen / Durchmesser bei den Flaschen/Tubenöffnungen. Die Zahnpastatube von Odol Med 3 (Hersteller GlaxoSmithKline) hat mit unter den größten Durchmesser der Öffnung. Beim Drücken auf die Tube kommt folglich viel mehr Zahnpasta auf die Zahnbürste, als bei den No-Name Zahnpastatuben der Discounter.
    Diesen miesen Abzock-Trick wenden Bäcker schon länger an. Die Brote werden dicker (und dafür kürzer), so dass man, ohne es zu merken, pro Scheibe mehr Brot abschneidet. Eine ziemlich fies versteckte Preiserhöhung, denn obwohl Gewicht und Preis des Brotes gleich bleiben, dem Bäcker also formaljuristisch nichts vorzuwerfen ist, wird jede Scheibe saftig teurer.








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