Gut - nun könnte man sagen, die Lebensmittelhersteller folgen nur christlichem Vorbild. Denn schon Jesus hat aus Wasser Wein gemacht... ;-)
Aber egal - mein Vertrauen hatten die Hersteller spätestens beim Analogkäse verspielt. Ich finde Äpfel super. Aber wenn ich Erdbeeren kaufe, will ich Erdbeeren haben. Die einzige Chance als Verbraucher ist es, wie Sie schon sagen, die Zutaten möglichst nahe am Rohzustand zu kaufen und selbst zuzubereiten. Sicher bekommt man es als Lebensmittelchemiker auch hin, einen Apfel zu einem Pfirsisch oder einer Mango zu machen. Es ist aber zumindest schwieriger, wenn dieser noch seine "strukturelle Integrität" hat.
Gerade beim Müsli spart man dabei übrigens sogar jede Menge Geld und gewinnt an Geschmack. 500 Gramm Haferflocken kosten irgendwas zwischen 20 und 50 Cent und ergeben mit frischem Obst, evtl. Rosinen, Kakao oder Joghurt ein Frühstück, das wesentlich besser schmeckt, bei dem man die Inhaltsstoffe kennt (ok - im Kakaopulver könnte was drin sein) und dass am Ende noch viel günstiger ist, als das fertig gemischte Müsli mit undefinierbarem Trockenobst, viel zu viel Zucker und unbekannten sonstigen Inhaltsstoffen !

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