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Lebensmittel: Verbraucherschützer monieren verwirrende Angaben

DPADürftige Infos auf Verpackungen und ein Wirrwarr an Siegeln und Gütezeichen schrecken Verbraucher ab. Sie orientieren sich deshalb an den Preisen. Verbraucherschützer fürchten Qualitätsdumping und fordern neue Standards.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...828311,00.html
  1. #1

    "Klare Regeln und Standards sind deshalb im Interesse von Verbrauchern und Anbietern"
    ...
    "ein funktionierender Qualitätswettbewerb ermöglicht werden, der "im Interesse von Verbrauchern und Anbietern" sei"
    Wo gibt's denn sowas?
    Seit wann sind Wettbewerb und Klarheit "im Interesse von Anbietern"?

    Was schwadroniert Herr Billen da.

    Und der ist vzbv-Vorstand?

    Bekommt der auch schon was von den Anbietern, damit er so einen Unsinn redet?
  2. #2

    Die Verbraucherschützer haben vollkommen Recht mit ihrer Kritik. Es wäre die Aufgabe des Bundes-und der Länderverbraucherschutzministerien, solche berechtigte Anliegen im Interesse der Verbraucher in Gesetze umzusetzen. Bei der derzeitigen verantwortlichen Ministerin Ilse (keiner will sie) Aigner kann man das vergessen. Eine typische CSU-Karrierefrau. Unfähig dass es quietscht, aber immer auf Parteilinie. Wer schüzt eigentlich die Verbraucher vor solch einer Verbraucherschutz-Ministerin ?
  3. #3

    ... von der Praxis in Unternehmen in etwa so viel Ahnung wie ich von Quantenphysik.

    Das sind größtenteils krasse Lobbyisten, die allenfalls das Wohlergehen ihres eigenen Vereins, aber nur selten die Interessen der Verbraucher im Blick haben. Ich habe täglich mit denen zu tun und kaum einen Fall erlebt, der wirklich zu einer Verbesserung des Verbraucherschutzes geführt hat.

    Zudem tragen ganze Gesetze die Handschrift der Verbraucherschützer. Was auf den ersten Blick sinnvoll erscheint, erweist sich in der Praxis oftmals als völlig unpraktikabel.

    Wir müssen dringend weg von der Glorifizierung der Verbraucherzentralen, die jährlich mit 200 mio. Euro (!) Steuergeldern bezuschusst werden. Allein in NRW wird der jährliche Zuschuss von derzeit rund 10 mio. Euro auf demnächst 15 mio. Euro aufgestockt. Aber NRW hat's ja.








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