einfach mit weniger Verpackung?
DPAMineralölreste in Adventskalender? Der Schreck war groß, als die Stiftung Warentest genau das vor wenigen Tagen meldete. Die Hersteller wehren sich, die Ölrückstände seien allgegenwärtig. Doch jetzt plant das Verbraucherschutzministerium strengere Vorschriften.
http://www.spiegel.de/gesundheit/ern...-a-870079.html
einfach mit weniger Verpackung?
So würde die Belastung von Recyclepapier bereits an der Quelle bekämpft, anstatt zu versuchen, die Verunreinigung mit aufwändigen Prozeßschritten im Zuge der Wiederverwendung zu "reparieren".
Darüber hinaus könnten Kinder dann bedenklos das ganz Jahr über am so immer noch bunt aber endlich sauber bedruckten "Blätterwald" lecken und lutschen, ohne Opfer ähnlicher Schadstoffkonzentrationen wie in den Adventskalendern zu werden.
MfG
wie wäre es, wenn die Bundesregierung Adventskalender ohne Reste von Mineraöl planen würde?
sollten auf Lebensmittelverpackungen nicht verwendet werden. Es wird ja wohl Möglichkeiten geben, Farben und Lacke auch ohne Mineralöl herzustellen. Sie sind dann vielleicht nicht so glänzend aber "blenden" den Verbraucher auch nicht so sehr.
Lies mal hier auf wiki, dass mineralöl ein immunopotentionator ist und Krankheiten auszuloesen kann. Warum das Bundesminesterium diese bekannten Ergebnisse nicht öffentlich macht, ist mir schleierbar ( http://en.wikipedia.org/wiki/Squalene und http://en.wikipedia.org/wiki/Freund's_adjuvant).
ein Vorzeigeprodukt und Erfolgsgeschichte der Öko's? Muß jetzt Karton teuer beschichtet werden, damit kein Gesichtsverlust eintritt.
Was kommt als nächstes: Keine Kartonagen um Kinderspielzeuge, keine Kartonagen um Obst, Gemüse und andere Nahrungsmittel? Keine mehr um Kleidung?
1. Stiftung Warentest berichtet
2. Hersteller dementieren
3. Ministerien werden reagieren hektisch
Warum können die verantwortlichen Behörden immer nur REagieren und niemals agieren?
Warum tut der Spiegel so, als wäre das ein vollkommen neues Problem? Oder ist es nur für den Verfasser des Artikels neu?Zitat von Artikel
In Wirklichkeit ist das Problem seit einigen Jahren bekannt und entsprechend lange wird auch schon an Lösungen für Nachweis und Verringerung dieser Kontaminanten gearbeitet.
Fragen und Antworten zu Mineralöl-Übergängen aus Verpackungsmaterialien auf Lebensmittel - BfR
Neue Analysemethode zum Nachweis von Mineralölgehalten in Lebensmitteln aus Recyclingkarton - - BfR veranstaltete internationale Fachtagung zum Thema
(Nur als kleinen Exkurs, um zu zeigen, dass die Realität selten einfach ist: Der Schritt zu wasserlöslichen Druckfarben ist auch nicht ganz einfach, denn dadurch wird wiederum das Recycling erschwert:
Schön weiß war gestern | DeepDyve )
Zusammenfassend kann man also sagen: Wir haben das Zeug jetzt jahrzehntelang gegessen, seit es Recyclingkarton gibt. Jahrelang hat sich niemand Gedanken dazu gemacht. Seit einigen Jahren ist das Problem in Fachkreisen bekannt, an einer Lösung dieses Problems wird von verschiedenen Seiten gearbeitet. Überraschend ist hier eigentlich gar nichts, auch nicht die Tatsache, dass Verbraucher jetzt überrascht sind. ;-)