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Lebensmittel: Jetzt iss mal richtig!

dapdFettleibigkeit im Norden, Hunger im Süden - und die Hälfte des Essens landet eh im Müll: Die Regeln, nach denen wir weltweit Nahrung produzieren, verkaufen und konsumieren, sind vielfach pervers. Gar nicht so einfach, daran etwas zu ändern. Immer mehr Menschen versuchen es trotzdem.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,843662,00.html
  1. #1

    Moralische Bauchschmerzen

    Der Artikel deutet schon an, dass es ein weiter Weg ist von der moralischen Entrüstung hin zu einer vernünftigen Lösung. Dazu kommt noch, dass sich erst allmählich die Weisheit durchsetzt, dass es keineswegs eine Lösung ist,. Nahrungsmittel von Europa ins "hungernde" Afrika zu schaffen, außer, man möchte gerne die dortigen Nahrungsmittelherstellung am Boden sehen.
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Fettleibigkeit im Norden, Hunger im Süden - und die Hälfte des Essens landet eh im Müll: Die Regeln, nach denen wir weltweit Nahrung produzieren, verkaufen und konsumieren, sind vielfach pervers. Gar nicht so einfach, daran etwas zu ändern. Immer mehr Menschen versuchen es trotzdem.

    Lebensmittel: von Agrarfabriken, Ökobauern und Subventionen - SPIEGEL ONLINE
    Ich finde die Betrachtungsweise der Situation ein wenig seltsam...

    Rein biologisch betrachtet ist der Mensch kein Vegetarier sondern ein Allesfresser. Fleisch ist kein Luxusgut, sondern ein Grundnahrungsmittel.
    Ein Löwe, als reiner Fleischfresser, frist ein vielfaches seines Körpergewichts im Jahr an Fleisch, was als naturgegeben hingenommen wird. Beim Menschen wird man den Fleischkonsum immer als Sabotage an der Menschheit wahrgenommen werden, wobei die 90 kg/a, die im Artikel genannt werden nicht mehr als das ca. 1.5fache Körpergewicht eines gesunden Mensche sind.
    Nur vermehren sich Löwen eben nicht "unkontrolliert".

    Ist schonmal wer auf die Idee gekommen, daß wir eher ein Problem mit viel zuvielen Menschen auf der Erde haben?
    Warum ist das eigentlich eine so unangenehme und politisch inkorrekte Betrachtungsweise?

    Man betrachte:

    Jeden Tag sterben etwa 100.000 Menschen aus allen möglichen Gründen - Hunger, Krankheit, Alter, Unfälle...
    ...aber mehr als 300.000 werden geboren...jeden Tag...
  3. #3

    Tote Inder

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Fettleibigkeit im Norden, Hunger im Süden - und die Hälfte des Essens landet eh im Müll: Die Regeln, nach denen wir weltweit Nahrung produzieren, verkaufen und konsumieren, sind vielfach pervers. Gar nicht so einfach, daran etwas zu ändern. Immer mehr Menschen versuchen es trotzdem.

    Lebensmittel: von Agrarfabriken, Ökobauern und Subventionen - SPIEGEL ONLINE
    Da läuft etwas schief, aber teure Nahrungsmittel sind wohl kaum die Lösung. Der Artikel beschreibt ja, dass 80 Prozent der Einkommen in der so genannten 3. Welt dafür aufgewendet. Jetzt machen wir unsere noch teurer? Häh? Wenn Indien das macht sind die alle nur eines, tot. Wir brauchen vielleicht auch nicht andere Subventionen, sondern vielleicht eben gar keine, damit der Markt überhaupt marktgerecht produzieren kann.
  4. #4

    Umstellung

    Toller Artikel, wird Zeit, dass sich etwas ändert auf diesem Gebiet. Ich bin seit über einem Jahr ebenso CSA`ler, kaufe fast nichts mehr im Supermarkt, sondern nur noch auf meinem Ökohof und auf dem Wochenmarkt. Das Gemüse, frisch geerntet, hält sich länger, schmeckt besser, wegwerfen muss ich nichts, das spart Geld. Es gibt ebenso Brot, Käse, Eier, ab und zu Fleisch, und ansonsten alles saisonal, ich lerne täglich dazu, wann welches Gemüse seine Zeit hat, dass war schon fast vergessen, weil es im Supermarkt ja immer alles zu jeden Zeit gibt.

    Dadurch kann man sich das etwas mehr für Bioprodukte locker leisten, also mitmachen - in Münster Entrup119, die haben eine eigene Homepage.
  5. #5

    Huhn für drei Euro...

    ... Aber ein iphone für 600€...wo ist da das Verhältnis? (gilt natürlich auch für alle anderen smartphones, aber da Apple ja immer als Standard genommen wird...)
  6. #6

    Subventionen

    Von der EU in Portugal subventionierte Firmen sind Englisch,Spanisch und Mexikanisch,der Grossteil der Waren wird nach Deutschland,Belgien und Holland exportiert.Die portugiesischen Bauern duerfen ihr Land nicht bestellen und das seit Jahren .Und gerade zur jetzigen Zeit,der Krise,waere es wichtig,eigenes Getreide und Mais anbauen zu duerfen.Es waere wuenschenswert,wenn sich daran etwas aendern wuerde,aber es wird kein Interesse daran bestehen werden,einem EU land mehr Eigenstaendigkeit und Unabhaengigkeit zuzugestehen.Im 2.Weltkrieg ernaehrte Portugal unter anderem die deutsche Bevoelkerung,waehrend die Portugiesen hungerten.Ein Abkommen zwischen Hitler und Salazar.
  7. #7

    gewußt wie

    Mithilfe von PV- Zellen und Windkraftanlagen kann man dezentral Kälte erzeugen (und auch für einige Stunden speichern)

    Tiefgefrorene Brötchen kann man aufbacken und schmecken dann kaum anders als die frisch beim Bäcker gekauften, die sehr oft auch nur aufgebacken wurden.

    Zum Aufbacken kann man auch Solaröfen benutzen.

    Diverse Bauanleitungen findet man im Internet:

    solaröfen-bauanleitung - Google-Suche

    In unserem Haushalt wanderern jedenfalls keine Lebensmittel in den Müll.
  8. #8

    Die...

    Zitat von jockelano Beitrag anzeigen
    Der Artikel deutet schon an, dass es ein weiter Weg ist von der moralischen Entrüstung hin zu einer vernünftigen Lösung. Dazu kommt noch, dass sich erst allmählich die Weisheit durchsetzt, dass es keineswegs eine Lösung ist,. Nahrungsmittel von Europa ins "hungernde" Afrika zu schaffen, außer, man möchte gerne die dortigen Nahrungsmittelherstellung am Boden sehen.
    ...Zeiten sind doch längst vorbei,oder glauben Sie,dass die Hühnerptoduzenten in EUROPA die Abfälle aus moralischen Gründen nach Afrika exportieren...ne,die wollen aus dem Dreck,den hier keiner mehr frisst auch noch Profit schlagen!
  9. #9

    Umkehrschluss....

    Zitat von Aquifex Beitrag anzeigen
    Ich finde die Betrachtungsweise der Situation ein wenig seltsam...

    Rein biologisch betrachtet ist der Mensch kein Vegetarier sondern ein Allesfresser. Fleisch ist kein Luxusgut, sondern ein Grundnahrungsmittel.
    Ein Löwe, als reiner Fleischfresser, frist ein vielfaches seines Körpergewichts im Jahr an Fleisch, was als naturgegeben hingenommen wird. Beim Menschen wird man den Fleischkonsum immer als Sabotage an der Menschheit wahrgenommen werden, wobei die 90 kg/a, die im Artikel genannt werden nicht mehr als das ca. 1.5fache Körpergewicht eines gesunden Mensche sind.
    Nur vermehren sich Löwen eben nicht "unkontrolliert".

    Ist schonmal wer auf die Idee gekommen, daß wir eher ein Problem mit viel zuvielen Menschen auf der Erde haben?
    Warum ist das eigentlich eine so unangenehme und politisch inkorrekte Betrachtungsweise?

    Man betrachte:

    Jeden Tag sterben etwa 100.000 Menschen aus allen möglichen Gründen - Hunger, Krankheit, Alter, Unfälle...
    ...aber mehr als 300.000 werden geboren...jeden Tag...
    . wenn der Mensch ein "Allesfresser"ist,dann braucht er ja kein Fleisch zu essen.......und dann können sogar 500.000 Neugeborene dazukommen.


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