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Lebensmittel: Hohe*Preise*verändern weltweit Essensgewohnheiten

Steigende Nahrungsmittelpreise zwingen Menschen in armen Ländern zu einer Umstellung ihrer Ernährung. Laut der Hilfsorganisation Oxfam müssen dort viele auf weniger nahrhafte Lebensmittel umstellen. Eine Entspannung bei den Preisen ist nicht in Sicht.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...768539,00.html
  1. #30

    Falsch. Es wird weniger Wert darauf gelegt. Anderes ist wichtiger

    Hohe Preise, dem widerspreche ich ein wenig.


    Vom Monatsbuget der heutigen Zeit geht einiges weniger für Lebensmittel weg als Früher.
    Den grösseren Posten machen eher unnütze Sachen aus, zuviel für die Kommunikation, das Autoleasing, die Markenklamoten, das Rauchen etc.
    Ich sage alles Andere verändert weltweit die Lebensgewohnheiten, nicht das Essen.

    Das Essen ist der heutigen Generation einfach weniger wert und Die die Wert darauf legen haben wirklich in Unseren Breitengraden genügend Geld übrig um sich vernünftig Gesund und toll kulinarisch zu ernähren, besser als Früher, da liegt noch ein gutes Glas Rotwein drin.
  2. #31

    ...

    Zitat von fussball11 Beitrag anzeigen
    So sind wir halt, ziehen in den Krieg für ein paar unbekannte Rebellen und bombardieren ihre Städte.
    Das Geld dafür verdienen wir mit Spekulationen auf Lebensmittel.
    10 Millionen Kinder verhungern jedes Jahr, ihr Leben ist keinen Cent wert, aber unsere hohe Moral verpflichtet die NATO zum Krieg in fremden Ländern.

    Wir leben halt im Neuen Deutschland.
    Schön, daß mal jemand auf diese ewige Doppelmoral eingeht. Wir leben auf Kosten von Milliarden armen und hungernden Menschen, aber keinen interessiert es, solange der eigene Kühlschrank voll und der importierte Schrott im Laden billig ist. Das von Kapitalismus, Eigentum und Zins geprägte System fällt an allen Ecken auseinander, aber keiner reagiert. Kein einziger Politiker erwähnt auch nur, daß es da ein Problem gibt. Wasser? Fällt doch vom Himmel. Wen interessiert schon, wenn in Drittweltländern Wasser durch Konzerte privatisiert wird. Lebensmittel? Wachsen doch, müssen die halt besser anbauen. Arm? Selber Schuld, schlecht gewirtschaftet. Und gleichzeitig ziehen sie den Armen und Hungernden Geld und Lebensmittel aus der Tasche. Eigentlich muss man sich in Grund und Boden schämen, in einem Industrieland zu leben und dieses Theater mitzumachen. Noch ein paar Jahrzehnte, dann haben sich die Spitzen des Systems alles unter den Nagel gerissen, machen sich ein schönes Leben und der Rest versinkt im Chaos. Das hat längst nichtsmehr mit Verschwörungstheorien zu tun, es ist für jeden sichtbar, der gelegentlich über den eigenen Gartenzaun hinausschaut. Aber getreu dem "erst ich, dann alle anderen" Grundsatz unserer ach so fortschrittlichen westlichen Gesellschaft kann man für sich selber nur hoffen, daß man das Ende nicht mehr erlebt.


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