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Lebenserwartung: Schlaftabletten erhöhen Sterberisiko
dpaDas Ergebnis weckt Zweifel am unbefangenen Tablettenkonsum: Wer nur alle drei Wochen Schlafmittel einnimmt, hat ein erhöhtes Risiko, an Krebs zu erkranken und früher zu sterben. Das zeigt der Vergleich Zehntausender Menschen.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...817988,00.html
- #1 28.02.2012 10:52 von
Nicht dass ich den Gebrauch von Schlafmitteln befürworten wollte, doch denkbar ist doch auch, dass die Schlafstörung selbst ursächlich für die verkürzte Lebenserwartung ist.
Daher hätte man zum Vergleich eine Kontrollgruppe mit Schlafstörung, aber ohne Schlafmittelkonsum heranziehen sollen. - #2 28.02.2012 11:18 von
- #3 28.02.2012 11:26 von
- #4 28.02.2012 11:42 von
Wäre hilfreich, wenn...
...hier Substanzen/Substanzgruppen genannt wären. Unter "Schlafmittel" kann man alles Mögliche subsumieren, auch die frei verkäuflichen Mittel, sogar Hopfen/Baldrian/Melisse. Verstehen könnte ich das Ganze, wenn eine medikamentös bedingte "suboptimale Schlafarchitektur" nicht die entsprechende physiologische Erholung für die Zelle bringt. Dann allerdings hätten die von Schlafarmut (Schlaflosigkeit ist extrem selten) Geplagten ebenfalls ein erhöhtes Krebsrisiko. - Und: Um welche Krebsarten und welche befallenen Organe handelt es sich. Das Ganze scheint mir nur höchst eingeschränkt stichhaltig zu sein.
- #5 28.02.2012 11:47 von
wurde gemacht
- #6 28.02.2012 11:54 von
- #7 28.02.2012 11:56 von
Abgesehen davon, dass das wahrscheinlich getan wurde, denke ich, dass der Zusammenhang zwischen Schlafstörungen und beispielsweise Krebs, kaum ausschlaggebend ist.
Da treten ganz andere, typischere Erkrankungen auf wie Herz- und Hirninfarkte oder Depressionen. Krebs tritt vielleicht dann gehäuft auf, wenn durch Schlafstörung ohne Schlafmittelkonsum, eher zu anderen Dingen wie Alkohol oder Tabak gegriffen wird. Solls ja auch geben... - #8 28.02.2012 12:02 von
Weche Schlafmittel überhaupt??
Ging die Studie um eine bestimmte Substanzgrupe oder um "Schlafmittel" überhaupt?
Da gibt es schließlich verschiedene................ - #9 28.02.2012 12:17 von
Welche Schlaftabletten denn ???
Wieder so ein journalistischer Schnellschuß. Sind da nun Barbiturate, Antihistaminika, Benzodiazepine oder andere Wirkstoffe gemeint? Schon die vorgenannten haben nichts miteinander gemein.
Unbestritten ist doch nur, daß Schlechtschläfer oft psychische und/oder körperliche Probleme haben, die lebensverkürzend wirksam sein können.
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