Lebenserwartung: Schlaftabletten erhöhen Sterberisiko

dpaDas Ergebnis weckt Zweifel am unbefangenen Tablettenkonsum: Wer nur alle drei Wochen Schlafmittel einnimmt, hat ein erhöhtes Risiko, an Krebs zu erkranken und früher zu sterben. Das zeigt der Vergleich Zehntausender Menschen.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...817988,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Ergebnis weckt Zweifel am unbefangenen Tablettenkonsum: Wer nur alle drei Wochen Schlafmittel einnimmt, hat ein erhöhtes Risiko, an Krebs zu erkranken und früher zu sterben. Das zeigt der Vergleich Zehntausender Menschen.

    Lebenserwartung: Schlaftabletten*erhöhen Sterberisiko - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft
    Nicht dass ich den Gebrauch von Schlafmitteln befürworten wollte, doch denkbar ist doch auch, dass die Schlafstörung selbst ursächlich für die verkürzte Lebenserwartung ist.
    Daher hätte man zum Vergleich eine Kontrollgruppe mit Schlafstörung, aber ohne Schlafmittelkonsum heranziehen sollen.
  2. #2

    Es geht ganz ohne Tabletten

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Ergebnis weckt Zweifel am unbefangenen Tablettenkonsum: Wer nur alle drei Wochen Schlafmittel einnimmt, hat ein erhöhtes Risiko, an Krebs zu erkranken und früher zu sterben. Das zeigt der Vergleich Zehntausender Menschen.

    Lebenserwartung: Schlaftabletten*erhöhen Krebsrisiko - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft
    Mit Yogameditation und Powernapping

    Wer einen Einstieg sucht, der schaue mal unter dem Stichwort Yoga Nidra bei youtube nach

    Kostet nichts und ist gesund
  3. #3

    Abwegig

    Zitat von chronotrop Beitrag anzeigen
    Nicht dass ich den Gebrauch von Schlafmitteln befürworten wollte, doch denkbar ist doch auch, dass die Schlafstörung selbst ursächlich für die verkürzte Lebenserwartung ist.
    Daher hätte man zum Vergleich eine Kontrollgruppe mit Schlafstörung, aber ohne Schlafmittelkonsum heranziehen sollen.
    Wo denkst du hin?

    Nachher bezweifelst du noch dass ich durch das Annehmen der Äthiopischen Staatsangehörigkeit 25 Kg abnehmen werde!

    ;-)
  4. #4

    Wäre hilfreich, wenn...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Ergebnis weckt Zweifel am unbefangenen Tablettenkonsum: Wer nur alle drei Wochen Schlafmittel einnimmt, hat ein erhöhtes Risiko, an Krebs zu erkranken und früher zu sterben. Das zeigt der Vergleich Zehntausender Menschen.

    Lebenserwartung: Schlaftabletten*erhöhen Krebsrisiko - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft
    ...hier Substanzen/Substanzgruppen genannt wären. Unter "Schlafmittel" kann man alles Mögliche subsumieren, auch die frei verkäuflichen Mittel, sogar Hopfen/Baldrian/Melisse. Verstehen könnte ich das Ganze, wenn eine medikamentös bedingte "suboptimale Schlafarchitektur" nicht die entsprechende physiologische Erholung für die Zelle bringt. Dann allerdings hätten die von Schlafarmut (Schlaflosigkeit ist extrem selten) Geplagten ebenfalls ein erhöhtes Krebsrisiko. - Und: Um welche Krebsarten und welche befallenen Organe handelt es sich. Das Ganze scheint mir nur höchst eingeschränkt stichhaltig zu sein.
  5. #5

    wurde gemacht

    Zitat von chronotrop Beitrag anzeigen
    Nicht dass ich den Gebrauch von Schlafmitteln befürworten wollte, doch denkbar ist doch auch, dass die Schlafstörung selbst ursächlich für die verkürzte Lebenserwartung ist.
    Daher hätte man zum Vergleich eine Kontrollgruppe mit Schlafstörung, aber ohne Schlafmittelkonsum heranziehen sollen.
    Schlafstörung wurde laut dem Artikel kontrolliert. Die Forscher werden mit der Aussage zitiert: "Wir haben jede verfügbare Methode genutzt, um diese Zusammenhänge verschwinden zu lassen." Aber um das genau beurteilen zu können, hilft nur ein Blick ins Original der Studie.
  6. #6

    wirkstoffe?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Ergebnis weckt Zweifel am unbefangenen Tablettenkonsum: Wer nur alle drei Wochen Schlafmittel einnimmt, hat ein erhöhtes Risiko, an Krebs zu erkranken und früher zu sterben. Das zeigt der Vergleich Zehntausender Menschen.

    Lebenserwartung: Schlaftabletten*erhöhen Krebsrisiko - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft
    es waere auch noch ganz interessant zu wissen, welche wirkstoffe die verwendeten schlafmittel hatten. zwischen hopfendragees und benzodiazepinen liegt ja doch ein gewaltiger unterschied....
  7. #7

    Zitat von chronotrop Beitrag anzeigen
    Nicht dass ich den Gebrauch von Schlafmitteln befürworten wollte, doch denkbar ist doch auch, dass die Schlafstörung selbst ursächlich für die verkürzte Lebenserwartung ist.
    Daher hätte man zum Vergleich eine Kontrollgruppe mit Schlafstörung, aber ohne Schlafmittelkonsum heranziehen sollen.
    Abgesehen davon, dass das wahrscheinlich getan wurde, denke ich, dass der Zusammenhang zwischen Schlafstörungen und beispielsweise Krebs, kaum ausschlaggebend ist.

    Da treten ganz andere, typischere Erkrankungen auf wie Herz- und Hirninfarkte oder Depressionen. Krebs tritt vielleicht dann gehäuft auf, wenn durch Schlafstörung ohne Schlafmittelkonsum, eher zu anderen Dingen wie Alkohol oder Tabak gegriffen wird. Solls ja auch geben...
  8. #8

    Weche Schlafmittel überhaupt??

    Ging die Studie um eine bestimmte Substanzgrupe oder um "Schlafmittel" überhaupt?

    Da gibt es schließlich verschiedene................
  9. #9

    Welche Schlaftabletten denn ???

    Wieder so ein journalistischer Schnellschuß. Sind da nun Barbiturate, Antihistaminika, Benzodiazepine oder andere Wirkstoffe gemeint? Schon die vorgenannten haben nichts miteinander gemein.
    Unbestritten ist doch nur, daß Schlechtschläfer oft psychische und/oder körperliche Probleme haben, die lebensverkürzend wirksam sein können.