Lebenserleichternde Apps: Packen Sie Ihren Krempel*in die Wolke!

Das Internet macht aus uns keine besseren Menschen - aber zumindest welche, die nicht andauernd wichtige Unterlagen verschlampen. Wer Apps und Webdienste richtig nutzt, spart eine Menge Zeit und gewinnt Lebensqualität.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...753765,00.html
  1. #10

    Dropbox, naja

    Siehe Heise security: [...] Newton empfiehlt Unternehmen, derzeit auf den Einsatz der Dropbox zu verzichten.[...]

    http://www.heise.de/security/meldung...x-1224899.html
  2. #11

    Zitat von marasek Beitrag anzeigen
    Ausserdem: wenn die Daten weg sind, weil die jeweilige Firma pleite ist / den Dienst eingestellt hat, juckt es auch nicht mehr!
    Sie sollten sich erst mal richtig informieren.
    Zumindest Evernote und Dropbox synchronisieren Daten zwischen verschiedenen Clients, die Daten werden nicht ausschließlich auf dem Server gespeichert.

    Und wer nicht möchte, dass die Daten bei Fremdzugriff für jedermann lesbar sind, kann sie verschlüsseln. Ich weiß nicht, was diese affige Datenschutzkritik bei diesen Diensten soll. Man ist ja auch selbst dafür verantwortlich, seine Haustür zu verschließen.
  3. #12

    USB Stick

    USB Stick und gut ist. Dem Internet kann man nicht vertrauen. Das Internet ist digitale Wildnis. Ein guter Jäger gibt seine Ausrüstung nicht aus der Hand.
  4. #13

    warum Cloud?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Internet macht aus uns keine besseren Menschen - aber zumindest welche, die nicht andauernd wichtige Unterlagen verschlampen. Wer Apps und Webdienste richtig nutzt, spart eine Menge Zeit und gewinnt Lebensqualität.

    http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...753765,00.html
    Da Speicherplatz immer billiger, kleiner und einfacher zu handhaben ist, warum sollte ich den mein Kram in der "Wolke" packen? Von der ich nicht weiss, wer sie wo und wie verwaltet? Virtuelle Festplatten bei einen bekannten Provider sind ja sinnvoll, aber sonst? Einfach die Sachen auf dem PC lassen, Sicherungskopien auf einer externen -aber eigenen- Festplatte und alles was wichtig ist -und alles was ich irgendwo anders auch brauchen könnte- dann noch zusätzlich auf USB-Stick packen. So bleibe ich Herr meiner Daten. Und wer nicht ordentlich archiviert, keine vernünftige Ordnerstruktur und keine vernünftige Dateinen vergibt, der findet so oder so sein Kram später nur mit Mühe oder gar nicht.
  5. #14

    Eigener Server

    Zitat von curtisnewton Beitrag anzeigen
    [...]

    Eine Alternative bei vorhandenem schnellen DSL- oder Kabelanschluß: Qnap-NAS (kostet gerade mal ab EUR200) oder alternative NAS mit SSL-/HTTPS Zugriff und verschlüsselten Daten. Da steht der Stromspar-Miniserver zuhause und kann jederzeit abgeschaltet werden.

    Ein weiterer Vorteil: Die NAS ist im Haus schneller ansprechbar/nutzbar als wenn man die Daten in die fremde Cloud hoch-/runterladen muß.

    Aber das gefällt der Cloud-Industrie - für die in Spiegel-Artikeln gerne geworben wird - nicht.
    Klar, hat es Charme, einen eigenen Server zu Hause stehen zu haben. Nur, den immer auf Vorrat laufen zu haben, damit man irgendwann man darauf zugreifen kann? Verursacht nur unnütze Stromkosten. Die kann man dann eben auch in einen Hoster investieren und zu Hause Strom sparen.

    Sicher ist eine eigene Lösung auch nicht zwingend: man muss sich mit den Servermechanismen auskennen und darf dann eine solche Kiste auch nicht verkonfigurieren. Sonst sind die sicheren Daten auch weg. Ich kann bei meinem Server schön im Logfile nachlesen, wer aus Indien, Rußland, USA, China oder sonstwoher sich an der Kiste versucht.

    Also, in einen sauren Apfel muss man dann wohl beißen ... oder offline sein ... oder die Möglichkeiten mixen.
  6. #15

    Opferprodukt

    Zitat von derjens Beitrag anzeigen
    Siehe Heise security: [...] Newton empfiehlt Unternehmen, derzeit auf den Einsatz der Dropbox zu verzichten.[...]

    http://www.heise.de/security/meldung...x-1224899.html
    Generell sind Cloud-Dienste (trotz aller unbestrittenen theoretischen Vorteile die vor allem bzw. nur der Bequemlichkeit dienen) nur etwas für völlig merk-und sorgenbefreiten vertrauensseligen Opfer, nciht nur des Marketings - quasi mithin ein ideales Produkt u.a. für Apple-User. :-)
  7. #16

    Stimmt!

    Stimmt, kann ich nur sagen, was der Artikel beschreibt. Ich mache das schon seit zwei Jahren genau so. Ich bin so zufrieden damit, dass ich es nicht mehr anders haben will.

    Egal wo ich bin, ich habe alle meine Sachen immer dabei. Ich habe keine Angst mehr, ob mein Rechner abstürzt, neu installiert werden muss oder sonst etwas. Denn meine Informationen sind in der Wolke.

    Ich habe Lebensqualität gewonnen, das unterschreibe ich.

    Ich kann von verschiedenen Geräten auf meine Informationen zugreifen. So muss ich mein Handy nicht mehr synchronisieren, um die aktuellsten Adressen oder Termine zu haben - egal wo ich es anschaue oder pflege, es ist immer überall aktuell.

    Der einzige Wermutstropfen ist, dass man am Anfang ein wenig mehr Konfigurationsaufwand hat. Aber das ist inzwischen auch routiniert. Außerdem habe ich die Anleitung zur Konfiguration natürlich auch - na wo? - Eben.

    Ich glaube, dass die meisten das nicht nutzen, weil sie einfach nicht wissen, welche Vorteile es wirklich hat.

    Inzwischen verwalte ich auch meine ganzen Arbeits-ToDo Listen und Projekte in der Cloud. Ich habe mir selbst eine App geschrieben, weil ich keine gefunden habe, die das kann, was ich will. Eine Workstream Platform. Und wenn ich eine bestimmte Information suche - zum Beispiel wie ich letztes Jahr dies und das gemacht habe - dann habe ich die Volltextsuche, die mir zuverlässig liefert, was ich brauche.

    Sicherheit? Nun gut - die Daten werden verschlüsselt abgelegt. Den Schlüssel darf ich natürlich nicht weitergeben. Ist das die absolute Sicherheit? Nun - zumindest schützt man sein Haus, sein Auto, sein Büro auf die gleiche Weise. Mir reicht das.

    Zuverlässigkeit und Ausfallzeiten. Ja - ganz am Anfang hatte ich eine Ausfallzeit von rund einer Woche. Das war schlimm - da sieht man aber auch wie sehr man die Infos in der Cloud braucht. Seitem läuft alles stabil und sehr zuverlässig. In Summe habe ich sehr viel weniger Ausfallzeit als wenn ich die Informationen auf meinem eigenen Computer habe.

    Mein Leben hat sich durch die Wolke sehr vereinfacht.
  8. #17

    HAlheiten?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Internet macht aus uns keine besseren Menschen - aber zumindest welche, die nicht andauernd wichtige Unterlagen verschlampen. Wer Apps und Webdienste richtig nutzt, spart eine Menge Zeit und gewinnt Lebensqualität.

    http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...753765,00.html
    Warum auf halbem Weg stehen bleiben? Warum nur alle persönlichen Daten öffentlich machen? Geben Sie doch auch gleich Ihr Gehirn beim großen Bruder ab! Die Cloud ist die amüsanteste Variante des Versuchs, möglichst viele personalisierte Daten zu bekommen. Während Goggle und Co noch heimlich Daten sammeln mussten, wirbt die Cloud offen damit, die Daten haben zu wollen, und nimmt dafür auch noch Geld.
  9. #18

    warum cloud (for me)

    Erstens: Keiner ist verpflichtet die Cloud zu nutzen. Zweitens: Natürlich sollte man sich über mögliche Konsequenzen im Klaren sein und danach handeln.

    Mein Weg zur Cloud:

    Es gibt neben Musik, Hörbücher, Steuererklärung, Passwörtern usw. einen Teil von Daten, die vor allem aus (unpersönlichen und unsensiblen) Sach - Notizen bestehen, tlw. Planungszusammenstellungen als Ideen-Stichwortgeber. Und dieser 2. Teil ist unterwegs und auf allen Rechnern = Android Handy, MacBook und 1-2 Windows - PC, gelegentlich noch ein Dritter PC interessant. Und wie ?
    - Kopieren fällt wegen zu umständlich aus, da zu viele Clients
    - NAS im eigenen Netz hatte ich: WEBDAV Online-Zugriff vor allem vom Handy zu unzuverlässig, da oft nur GPRS / EDGE verfügbar (mein Android läuft deswegen ohnehin nur im 2G);
    - Online - Festplatte: ähnlich wie NAS im eigenen Netz (besonders eben Android)
    - Synchronisation (Goodsync, AllwaysSync) dauerte beim Abgleich oft ewig, "Monitormodus" war oft unzuverlässig, häufig gab es Konflikte. Dazu eben die Zugriffsprobleme ausserhalb von mobil.
    - USB Stick am Handy? (Ok, gibt es teilweise)

    Evernote löste mir diese Probleme für meine "Notizen": Synchronisation, d.h. Daten sind wahlweise lokal (auch auf Android Handy) lokal verfügbar oder eben bei Bedarf per Webinterface. Struktur durch verschiedene Notizbücher und Schlagworte, aber die Suche ist wirklich einfach und genial bequem. Funktioniert besser, als ich früher dachte. Dank cleverer Apps ist der Zugriff einfach und bequem, schneller als mit Office - Programmen. Weiß ich aber auch erst, nachdem ich es selbst ausprobiert habe.

    Dropbox synchte irgenwie besser als og, Ansätze besonders auch mit mobil. Ist für mich nicht ideal und auch nur Ersatz für einige wenige Dateien, die nicht zu Evernote passen.

    Backup ist zu Hause auf extra Festplatten (3fach), wovon zumindest 2 nur während des Backups am (Strom&LAN)-Netz sind und niemals gleichzeitig. Ich hatte schon 2x Überspannungen im Strom, die mir trotz Ü-Filter einige Geräte geschreddert haben. Die Geräte wurden ersetzt, die Daten hatte ich noch.

    Gerade bei mobilen Zugriff wurden Cloud - Dienste für mich interessant, aber auch nur für die Daten, die ich ohnehin nur auf ein Handy packen würde, auch wenn dieses abgesichert (ungleich 100% sicher) ist.
  10. #19

    Bleibe lieber auf dem Boden der Tatsachen anstatt auf Wolke 7 zu schweben

    Bisher hab ich noch keinen überzeugenden Grund gehört, wozu ich meine privaten Daten irgendwohin in die weite Welt hoch laden soll, wo ich darüber die Kontrolle verliere was mit diesen Daten geschieht (Verschlüsselt oder unverschlüsselt). Ich persönlich bin da zu skeptisch und mir fehlt diesbezüglich das Vertrauen jemanden meine Daten blind anzuvertrauen. Ich bin zu 100% überzeugt, dass der erste Skandal hierzu kommen wird, wo derlei Daten von dritten entwendet werden. Meine Daten gehören und bleiben auf meinem Rechner und sollte ich unterwegs die ein oder andere Datei benötigen, nehm ich die am Schlüsselbund per USB Stick mit oder über ne kleine externe Festplatte, Netbook ist ebenso eine Alternative. Darauf habe ich dann auch offline Zugriff ohne erst auf fremden, evtl. infizierten Rechnern meine Zugangsdaten für die Cloud eingeben zu müssen.

    Die Cloud geht an mir spurlos vorbei und kann mir gestohlen bleiben. Alles was diese zwangsweise voraussetzen sollte, kommt mir nicht auf den Rechner.