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Lebendes Fossil: Foto-Jagd auf den Quastenflosser

NATIONAL GEOGRAPHIC/ Laurent BallestaLange Zeit glaubte man, der Quastenflosser sei mit den Sauriern ausgestorben. 1938 wurde er wiederentdeckt - doch es dauerte danach fast 50 Jahre, ehe der Fisch erstmals in seinem natürlichen Lebensraum beobachtet wurde. Jetzt haben Taucher den Quastenflosser so hautnah wie noch nie fotografiert.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...846809,00.html
  1. #1

    Bedeutung

    Der Artikel sollte schon erwähnen, daß die Bedeutung der Quastenflosser auch darin liegt, daß sie den evolutionären Übergang vom Wasser zu den Landwirbeltieren aufzeigen - aufgrund ihres Skelettes. Zwar gilt das genau genommen für ihre engen historischen Verwandten, aber nach Darwin suchte und fand man solche Beispiele, wie etwa auch den Archaeopteryx.
  2. #2

    Noch viele Fragen

    Diese Tiere scheinen extrem alt werden zu können.
    Keiner weiß, wie alt eigentlich, aber Aufnahmen von einzelnen Exemplaren über viele Jahre hinweg (ihr Fleckenmuster ist individuell)
    zeigen nur minimales Wachstum, Baby- oder Jung-Quastenflosser sind noch nie beobachtet worden...

    Da gibt es noch viel zu entdecken!
  3. #3

    Nicht nur der Fisch, auch der Artikel...

    ....ist offenbar ein lebendes Fossil.

    "Für eine Fotoreportage im Magazin "National Geographic" tauchte vor kurzem ein speziell ausgebildetes Team..."

    Der Redakteur ist offenbar Palaeontologe und denkt in geologischen Zeitraeumen, denn nur so laesst sich erklaeren, wie ein Artikel, der vor mindestens drei Jahren im National Geographic Magazin lief, hier als neu verkauft wird.
  4. #4

    Das ist stark zu bezweifeln...

    Zitat von pteranodon Beitrag anzeigen
    Der Redakteur ist offenbar Palaeontologe und denkt in geologischen Zeitraeumen,
    In der Bildunterschrift zum 4. Bild heisst es:

    Versteinerter Quastenflosser: Lange galt als sicher, dass die Art am Ende der Kreidezeit ausgestorben sei - bis 1938 ein leibhaftiges Exemplar in einem Fischernetz gefunden wurde.

    Ein Paläontologe müsste wissen, dass alle fossilen Exemplare nicht mal derselben Familie an angehören. Sie sind also rein morphologisch, nicht sonderlich eng verwandt. Das wirkt für aussenstehende vielleicht wie Haarspalterei, ist aber notwendig. Sonst müsste man sich noch von Kreationisten vorhalten lassen, dass Arten sich nicht verändern würden.
  5. #5

    Zitat von quark@mailinator.com Beitrag anzeigen
    Der Artikel sollte schon erwähnen, daß die Bedeutung der Quastenflosser auch darin liegt, daß sie den evolutionären Übergang vom Wasser zu den Landwirbeltieren aufzeigen - aufgrund ihres Skelettes..
    Das tun sie nur bedingt. Quastenflosser im engeren Sinne gehören wohl eher in eine entferntere Schwestergruppe zu denjenigen Tieren die damals tatsächlich das Wasser als erstes verlassen haben. Diese Tiere sind entfernte Cousins, liegen aber nicht in einer Abstammungslinie mit heutigen Landwirbeltieren. Für Archaeopteryx gilt dasselbe was die Vögel und Reptilien angeht. Als es Arachaeopteryx noch gab, dürfte "echte" Vögel schon gegeben haben.
  6. #6

    Sordwana Bay

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Lange Zeit glaubte man, der Quastenflosser sei mit den Sauriern ausgestorben. 1938 wurde er wiederentdeckt - doch es dauerte danach fast 50 Jahre, ehe der Fisch erstmals in seinem natürlichen Lebensraum beobachtet wurde. Jetzt haben Taucher den Quastenflosser so hautnah wie noch nie fotografiert.

    Quastenflosser: Vermeintlich ausgestorbener Fisch entdeckt - SPIEGEL ONLINE

    liegt IN Suedafrika zwischen Durban und Mozambik und nicht VOR Suedafrika.
    Ich weiss das, da ich dort schon getaucht habe, ohne mit einem Boot VOR Suedafrika fahren zu muessen.


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