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Leben ohne Festnetz: Wer kein Geld hat, telefoniert mobil

Mobile Onlys - das klingt zunächst elitär: Überdurchschnittlich viele Deutsche, die nur noch per Handy telefonieren, sind junge, männliche Singles. Das Telefon aber, weiß das Forschungsinstitut Infas, ist ein Indikator für (fehlenden) Wohlstand: Prepaid bleibt man erreichbar, wenn man Pleite ist.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...714528,00.html
  1. #1

    Der Discounter macht es möglich

    Vielleicht nutzen Sie einfach auch nur die günstigen Festnetz Flatrates der Discounter. Von jedem Ort für 15 Euro im Monat ins Festnetz telefonieren, beim Umzug keine Kosten, das hätte ich mir als Student gewünscht. Schlauer geht es kaum.
  2. #2

    Also....

    ...ich kann die Interpretation der Tabellen nicht ganz nachvollziehen.
    Z.B.: Tabelle 2:
    "Armutsindikator Prepaid-Handy: Mobile Onlys sind meist schlecht verdienende, allein lebende junge Männer, von denen unterdurchschnittlich wenige ein eigenes Auto besitzen"

    Schlechtverdienende alleinlebende Männer unter 30 ohne Auto machen laut dieser Tabelle nur etwa 1% der Gesamtheit der Mobile Onlys aus.
    Gutverdienende zusammenlebende ältere Männer mit Auto aber etwa 4%, habe ich mal aus dem Kopf schnell zusammengerechnet.

    Korrekt müsste es also heißen, dass unter den Mobile onlys überdurchschnittlich viele schlechtverdienende Männer im Gegensatz zur Gesamtbevölkerung vetreten sind.

    Ich hoffe diese Tabellenunterschriften wurden vom Spiegel verfasst ;)
  3. #3

    o_O

    Zitat von surfer200 Beitrag anzeigen
    Vielleicht nutzen Sie einfach auch nur die günstigen Festnetz Flatrates der Discounter. Von jedem Ort für 15 Euro im Monat ins Festnetz telefonieren, beim Umzug keine Kosten, das hätte ich mir als Student gewünscht. Schlauer geht es kaum.
    Heutzutage Student ohne Kupferdraht für DSL-Flat? Extrem schwer vorstellbar. DSL-Leitungen werden doch immer noch nur mit Festnetzanschluß vertrieben?
  4. #4

    Komische These

    Das Festnetz hat seinen einzigen Grund im DSL Zugang(auch nicht mehr lange). Zwangskosten hat man so ja schon genug, warum das auch beim Mobiltelefon machen wenn man nicht muss.
    Ausserdem hat ein fester Vertrag keinen Vorteil mehr gegenüber Prepaid, man kann das genau so automatisch(bequem) aufladen lassen, spart sich aber die selbstbezahlte Handyauswahl alle 2 Jahre, die ja sinnlose Kosten bedeutet. Entweder will ich ein neues Handy oder nicht, aber bestimmt nicht genau alle zwei Jahre aus einer kleinen Auswahl.
  5. #5

    *bitte Titelmelodie einspielen*

    Zitat von ecua Beitrag anzeigen
    Prepaid ist einfach günstiger für Menschen, die nur telefonieren. Ein Vertrag lohnt sich nur für vieltelefonierer. Mein Handy lade ich ca. alle 3 Monate mit 30 oder 35 Euro auf.
    Aber, Festnetz brauch ich schon ;-)
    Sagen wir es so, ich haben eine guten O2-Tarif 2007 ergattert. Da ich sehr wenig telefoniere, ein Handy selbst kaufte (50 Euro) und eine Festnetznummer für mein Handy inklusive habe, ist der Vertrag deutlich besser für mich als früher mit Prepaid. Da hatte ich jedes Jahr 10-15Euro aufladen müssen, damit das Geld nicht verfällt. Jetzt habe ich dank Festnetz-Flatrates in der Verwandtschaft auf einem monatlichen Betrag von 1-2 Euro, da 0 Euro Grundgebühr. Also trifft ihre Aussage pauschal nicht zu.
    Aber sind es nun Omlys oder Onlies? Die Beschreibung sit im Artikel und Bildergalerie nicht konsistent.
  6. #6

    Die Schlussfolgerungen sind

    so nicht richtig. Sie sind viel vielschichtiger:
    Ich nutze einen Mobilvertrag um Mobil erreichbar zu sein:
    8,50 € für 300 Minuten in alle Netze.
    Ich habe ferner Internet mit Festnetztelefonie Doppel - Flatrate für 19,90 €.

    Insofern habe ich keinen Festnetzanschluss mit Grundgebühr mehr.
    Wer noch einen Festnetzanschluss mit Grundgebühr hat ist selber schuld.
    Da ist die Doppel Flat, selbst wenn man das Internet nicht nutzen will, allemal günstiger.
    Und warum das alles so günstig ?
    Weil ich nur das für Leistungen bezahlen will was ich wirklich muss.
  7. #7

    soso

    Ich werde dem nacheifern. T-Home Enterdingsbums und iFön sind gekündigt. Eine Prepaid Karte für - irgendein - DingsMobiltel. und eine HSDPA Datenflat für das Notebook soll es werden. Simplytel fand ich für letzteres schon sehr gut. (20 EUR p. Monat).
  8. #8

    Schufa?

    Na prima! Ich telefoniere mobil per "Prepaid", da ich nicht einsehe, als Grundgebühr mehr als für die eigentlichen Gesprächseinheiten zu berappen. Und festnetzmäßig bin ich aufgrund eines fehlenden Telefonbucheintrags nicht zu verorten. Das könnte gemäß der Studie vielleicht zu einem Schufa-Eintrag führen.
  9. #9

    Nö.

    Zitat von QuixX Beitrag anzeigen
    Heutzutage Student ohne Kupferdraht für DSL-Flat? Extrem schwer vorstellbar. DSL-Leitungen werden doch immer noch nur mit Festnetzanschluß vertrieben?
    Den kann man, muss man aber nicht nutzen.
    19,95 € für den DSL-Anschluss und keine weiteren Kosten durchs Telefonieren.

    Klar kann ich daran ein Telefon hängen, wenn ich denn will, aber ich finde es ganz praktisch nur noch eine einzige Nummer zu haben, statt in jeder meiner Wohnungen einen Festnetzanschluss.
    Dann müsste man 4 Nummern durchklingeln lassen, um mich dann doch auf dem Handy zu erreichen....


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