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Leben im All: Neu entdeckter Planet schwebt in grüner Zone
Ist es die lang gesuchte zweite Heimat im All? Astronomen melden den Fund eines*Planeten, der*Leben beherbergen könnte. Außerdem korrigieren sie die Zahl der potentiell bewohnbaren Himmelskörper*nach oben. Allein in der Milchstraße gibt es wohl viele*Milliarden.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/w...781893,00.html
- #10 27.08.2011 08:19 von A-Schindler
Erde II
Was heißt hier zweite Heimat?
Besuchen können wir ihn nur per Robotersonden oder per Schutzanzug. Die Bakterien und Viren wären für unser Immunsystem Tödlicher als alles was es auf der Erde gibt da unser Immunsystem mit diesen Bakterien und Viren nicht klar kommen würde.
Also Besuchen wie bei Star Trek oder Star Wars kann man vergessen. - #11 27.08.2011 08:20 von
Hello World
Ich glaube, Walter Moers hat einmal dieses schöne Bild gezeichnet: Ein Kleinkind entdeckt verdutzt, dass hinter dem Zaun von Mama und Papas Grundstück gar nicht das "Krickel Krakel Land" liegt. Sondern nur Nachbars Garten.
Könnte wetten, dass wir uns gerade exakt in dieser Phase befinden. Spannend :) - #12 27.08.2011 08:24 von
---------
Was will man mit einer "zweiten Erde" in für immer unerreichbaren Gefilden?
Diese Suche ist sinnlos und rausgeschmissen Geld. - #13 27.08.2011 08:30 von
...
welcome wagon, here welcome wagon.... ;)
- #14 27.08.2011 08:30 von
Blödsinn
Könnte.., wahrscheinlich.., Voraussetzngen..,viele Milliarden ..
Die Wissenschaftler machen sich mit ihrer Expedition Enterprise extrem lächerlich.
Das Grosse Rätsel des Lebens ist noch nicht einmal ansatzweise gelüftet und die Wissenschaft tut so als müsse nur noch ein wenig die Mechanismen der Proteinauffaltung geklärt werden und alles sei hinreichend geklärt, lächerlich! - #15 27.08.2011 08:34 von
Seit wann "schweben" Planeten?
Und ich dachte immer, dass Planeten sich aufgrund eines Kräftegleichgewichts zwischen Gravitationskarft und Fliehkraft auf ihrer Bahn halten. Da lag ich wohl falsch ;-)
Im übrigen wäre ich mit der Behauptung von einer "zweiten Heimat" mal sehr vorsichtig.
Die Tatsache dass der Planet in einer Zone liegt, die flüssiges Wasser zulässt, heißt nicht unbedingt dass welches vorhanden ist. Wenn es vorhanden ist, dann wird bei der hohen Masse des Planeten (im Vergleich zur Erde) eine relativ hohe Oberflächen-Gravitation bestehen und zusammen mit der Lage in der habitablen Zone sind Lebensbedingungen wie in einem Treibhaus zu erwarten. (Die angegebene Durchschnittstemperatur ist 10K höher als die der Erde)
http://en.wikipedia.org/wiki/HD_85512_b
Das ist nächste Problem ist der Stern. Gliese 370 ist nur ein oranger Zwergstern. Bei der geringen Entfernung könnte der Planet eine gebundene Rotation aufweisen. Das führt zu ziemlich extremen atmosphärischen Bedingungen.
Durch die hohe Durchschnittstemperatur und die großen Temperaturunterschiede müssten in einer evtl. vorhandenen Atmosphäre ständig gewaltige Stürme toben.
Immerhin ist das System nur 36 Lichtjahr entfernt und es besteht zumindest eine kleine, theoretische Möglichkeit es irgendwann in der Zukunft einmal mit Raumfahrzeugen erreichen zu können. Vielleicht kann man in 200 bis 300 Jahren den Planeten mit Sonden erreichen und näher untersuchen. Dann bekommt man weitere 36 Jahre später die Messergebnisse. Ich bin mir sicher, dass keiner von uns das erleben wird... - #16 27.08.2011 08:44 von
Leben im All...
Bei angenommenen mehreren Milliarden Planeten, die in in einer Zone ihren Stern umkreisen, in der Leben möglich wäre, müßte es schon großer Zufall sein, wenn dort nicht Leben entstünde.
Die Wirklichkeit sieht doch so aus: Wir Menschen leben isoliert auf einer einsamen Insel mitten im Ozean und glauben, außer uns gibt es kein Leben. Möglicherweise sieht alles ganz anders aus... - #17 27.08.2011 08:48 von
Exoplaneten, Träume sind Schäume
Dass das Universum voller Planeten ist, das wahr auch früher schon anzunehmen. Mal abgesehen davon, dass die Regionen relativ stabilen "Umfeldes" für bewohnbare Planeten in der Milchstrasse wohl auf den zweitletzten und letzten Spiralarm beschränkt sein dürfte, da es Richtung Zentrum zu instabil sein wird, ist die Chance, dass es irgendwo weiteres Leben gibt, schon gross. Einen kleinen Haken hat aber die Sache mit der Entdeckung einer zweiten Erde: Wenn man mit heutiger Technik und mehreren Swing-by-Manövern eine Raumsonde Richtung Alpha Centauri schicken würde, vorgesetzt, sie käme wirklich an, bräuchte die "Schnecke" ca. 80.000 Jahre für die Hinreise. Das gleiche zurück. Durch Materialermüdung wäre das Ding im Weltall vermutlich schon auseinandergefallen wegen der langen Zeitabstände. Da sich das alles mit einem Menschenleben nicht vereinbaren lässt, ist das alles Humbug. Also, wer Exoplaneten nutzen will, der erfinde vorab überlichtschnelle Raumantriebe a la sience fiction und führe Einsteins RT,s als veraltet vor, oder die Exoplaneten sind so egal, als wenn in China ein Sack Reis umfällt.
- #18 27.08.2011 08:51 von
- #19 27.08.2011 08:59 von
Wenn das Leben ein "großes Rätsel" wäre,
dann wäre es nicht entstanden - alles Physik und Chemie
(man kann sich in Details verlieren, die Primatenhirne
über die renzen ihrer Belastbarkeit treiben, aber
jeder Schritt ist extrem einfach)und es "entsteht" immer,
was entstehen muss, in eine bestimmten Gemengelage -
simpel.
Natürlich nicht so toll für den Präsidenten des Universums
H. Sapiens, vor allem nicht weil er erwiesenermaßen sehr
auf das Mystische steht.
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