Gibt es Leben da draußen im All? Die Hinweise darauf verdichten sich: Gleich mehrere aktuelle Studien zeigen, dass es in unserer Galaxie nur so von Planeten wimmelt. Millionen von ihnen könnten unserer Erde ähneln .
Leben im All: Forscher bejubeln Planeten-Flut - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft
Jawohl, und "dauerhaft" würde wohl heißen, um in kosmischen Dimensionen zu rechnen, wenigstens für die nächsten paar hundert Millionen Jahre. Damit auch eine reale Wahrscheinlichkeit besteht, dass einer, der im Verlauf der vergangenen und kommenden paar Milliarden Jahre zufällig mal hinhört, auch etwas vernimmt.
Ich fürchte nur, dass die Menschheit mit ihrer tollen Zivilisation den Zustand, in dem sie überhaupt etwas senden kann, nicht viel länger als hundert Jahre durchhält, ehe sie sich durch Bevölkerungsexplosion und Umweltkatastrophe selbst ins Aus manövriert hat. Und vielleicht geht es ja anderen ebenso "intelligenten" Lebewesen im All ähnlich. Da besteht dann schon aufgrund des Zeitfaktors eine Wahrscheinlichkeit von weniger als 1 zu 1 Million, dass man sich irgendwann gegenseitig wahrnimmt. Und bei einem Abstand von mehr als 50 Lichtjahren wäre selbst im Falle eines solchen Zufalls ausgeschlossen, dass die Antwort auf eine Frage, die man abgesandt hat, hier noch von jemandem empfangen wird.
Ach jüttemann, Sie mühen sich vergeblich. Es sind viele Explerimente mit unterschiedlichen Bedingungen gemacht worden und die Ausbeute an organischen Substanzen ist auch unterschiedlich. Inzwischen gibt es keinen vernünftigen Zweifel mehr, dass das Leben durch chemische Evolution auf der Erde entstanden ist, vor mindestens 3,5 milliarden Jahren. Höchstwahrscheinlich bildete RNA den Ursprung des Lebens, das ergibt sich aus deren Eigenschaften und Möglichkeiten. Einzelne Nukleinsäuren konnten bei den Ursuppenexperimenten nachgewiesen werden.
Verschiedene Gemeinsamkeiten aller Lebensformen sind nur durch einen gemeinsamen Stammbaum des Lebens erklärbar. Die inneren Ähnlichkeiten der Lebensformen sind sehr viel größer als es auf Grund der äußeren Verschiedenheiten erscheint. Das ist eben eine große Täuschung, die erst durch die Molekularbiologie beseitigt werden konnte.
Nun seien Sie mal nicht ganz so pessimistisch: Die Funktechnik ist bereits jetzt schon älter als 100 Jahre. Soooo schlimm ist's um uns auch wieder nicht bestellt.
Richtig. Und mit dieser Aussage ist auch schon alles zur vorliegenden Causa gesagt: Statistisch gesehen muss es anderes als irdisches Leben im Kosmos gegeben (bzw. gegeben haben oder geben werden), die Wahrscheinlichkeit, dass wir miteinander Kontakt haben werden, ist aber nahe bei 0.Und vielleicht geht es ja anderen ebenso "intelligenten" Lebewesen im All ähnlich. Da besteht dann schon aufgrund des Zeitfaktors eine Wahrscheinlichkeit von weniger als 1 zu 1 Million, dass man sich irgendwann gegenseitig wahrnimmt. Und bei einem Abstand von mehr als 50 Lichtjahren wäre selbst im Falle eines solchen Zufalls ausgeschlossen, dass die Antwort auf eine Frage, die man abgesandt hat, hier noch von jemandem empfangen wird.
Andererseits: Dass es Maschinen gibt, die Hunderte von Menschen durch die Luft fliegen, ist uns Menschen vor nur 300 Jahren auch als völlig abwegig erschienen.
Von daher: Gelassenheit ist angesagt.
Nun ja, nur mal so am Rande. vor vier Jahren habe ich bei der Super Sechs Lotterie Hunderttausend Euro abgegriffen. So viel zur Wahrscheinlichkeit vom Blitz getroffen zu werden.
Und bei Lichtgeschwindigkeit reicht, bei aller leere, schon ein Staubkorn um die Reisenden in Schwierigkeiten zu bringen.
Aber vielleicht erklärt uns Captain Kirk oder Scotti wie der Energieschirm funktioniert.
Jab. Man darf halt nicht vergessen, dass allein schon in unserer Galaxis (von den anderen 300 Milliarden, für menschliche Vorstellungen fast schon unendlich weit entfernten Galaxien will ich garnicht erst anfangen) eben nicht nur unvorstellbar große räumliche Abstände die potentiellen Zivilisationen voneinander trennen, sondern dass auch unvorstellbar große zeitliche Abstände zwischen diesen Zivilisationen liegen können.
Das Problem oder gerade das Spannende besteht ja darin, dass wir uns gerade in einer Aufbruchsphase befinden (die hoffentlich nicht abrupt durch irgendeine menschliche Dummheit beendet wird --- > Atombomben, Umweltzerstörung und so), in der wir zwar vereinzelt schon ahnen und sehen und nachweisen können, was es alles gibt und was im Universum so alles möglich ist, dass wir aber, weil wir gerade erst am Anfang solchen Entdeckungen stehen, überhaupt noch nichts so richtig abschätzen können, wie wahrscheinlich und häufig das alles ist, von dem wir jetzt schon wissen, dass es es definitiv gibt.
Das fing bei Planeten an und setzt sich fort bei den Betrachtungen über bewohnbare Planeten, bewohnbare Planeten, auf denen es Leben gibt und bewohnbare Planeten, auf denen es intelligentes Leben gibt.
Wir wissen von uns selbst und unserem Sonnensystem, dass es alles, was ich aufgezählt habe, zumindest einmal gibt. Die Frage ist nur, ob unser Stern aufgrund eventuell sehr seltener Bedingungen beim Sternentstehungsprozess einfach nur riesiges Glück hatte, 8 Planeten zu bekommen, von dem mindestens einer Leben, ja sogar intelligentes Leben trägt ... dder ob wir und unser Sonnensystem der absolute Normalfall sind.
Zumindest bei der bloßen Existenz von Planeten deutet sich nun an, dass zumindest die reine Existenz unseres Planeten der Normalfall ist. Ob allerdings alle anderen Dinge (bis hin zu intelligentem Leben) auch der Normalfall ist - jetzt mal unabhängig von der Dauer und dem Zeitpunkt der Existenz intelligenter Zivilisationen - wird sich hoffentlich irgendwann mal zeigen ... hoffentlich noch zu meinen Lebzeiten. :-)
Ich? Mit meiner ewigen "Fünf" in Mathe?
Die Berechneung stammt von dem englischen Mathematiker und Astronom Sir Fred Hoyle. Den sollten Sie eigentlich kennen, wenn Sie Mathematiker sein wollen.
Nö, Ahnung von Statistik und Stochastik habe ich tatsächlich nicht.
Deshalb überlasse ich es Leuten wie Ihnen ,die Möglichkeit, dass bei der Explosion einer Druckerei ein zehnbändiges Lexikon entsteht, als durchaus möglich zu bezeichen, nur weil das rechnerisch vielleicht einmal alle fünfzig Milliarden Jahre irgendwo im Kosmos vorkommen könnte. Ich denke da halt etwas realistischer als ein Theoretiker wie Sie.
Eigentlich unfassbar, das wir komplexen Lebewesen Zweifel an der Existenz von intelligentem Leben auf fremden Planeten haben.
Wenn ein Stein es für unmöglich halten würde, könnte ich es ja noch verstehen...
An welchem Punkt sollte denn die Kette vom Atom zum neuronalen Netzwerk (oder Alternativen) überall reißen, außer hier bei uns?
Naja. Wie im Star-Trek-Universum die Schilde bzw. Energieschirme funktionieren, weiß ich. Die Funktionsweise wird in den Serien bzw. der dazugehörigen Begleitliteratur gut erklärt, aber es gibt da immer mal so ein paar Ecken und Haken und Ösen und Lücken, die in der Erklärung geflissentlich weggelassen werden. Das sind dann wahrscheinlich die Haken und Ösen, die mit unserer physikalischen Realität kollidieren. ;-)