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Leben im All: Forscher bejubeln Planeten-Flut

Gibt es Leben da draußen im All? Die Hinweise darauf verdichten sich: Gleich mehrere aktuelle Studien zeigen, dass es in unserer Galaxie nur so von Planeten wimmelt. Millionen von ihnen könnten unserer Erde ähneln .

Leben im All: Forscher bejubeln Planeten-Flut - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft
  1. #50

    Titel

    Zitat von cottoner Beitrag anzeigen
    da draussen gibt, erscheint mir so gut wie sicher. Warum sollte gerade unser Planet der einzige sein, auf dem Leben ....Bewohner auch noch dran glauben. Ein Freund sagte einmal "Der erste Affe, der aufrecht gehen wollte, haette vom Blitz erschlagen werden muessen". Wie recht er hatte.
    Das es extraterrestrische Lebensformen im All gibt, das bestreitet heute kaum noch jemand. Das es allerdings intelligentes Leben in unmittelbarer Nachbarschaft gibt, das wissen wir nicht. Denn das Licht von einigen dieser entdeckten Planeten braucht hunderttausende Jahre um zu uns zu gelangen, ein Zeitraum in dem sich mehrere Menschheiten inkl. "Radioemissionen" entwickelt und wieder verschwunden sein könnten. Unser Problem ist nicht das "ob" sodern das "wann": wir müssen während die anderen Radiowellen ausstrahlen auch in der Lage sein diese zu empfangen und zu interpretieren - und das sind wir seit gerade mal 50 Jahren.
    Kommunizieren können wir nach dem heutigen Stand der Technik sowieso nicht, denn das würde bedeuten das beiden Zivilisationen eine Kommunikation mit einem Zeitverzug von mehreren hunderttausend Jahren führen müssten - eine Zeitraum in dem entweder wir oder die anderen schon längst wieder verschwunden sein könnten.
  2. #51

    Wieso?

    Zitat von Detzen Beitrag anzeigen
    Mit Lichtgeschwindigkeit reisen? Braucht es da nicht, bei den ganzen Steinen und so, nicht ein Radargerät welches schneller ist als das Licht um nicht zu kollidieren?
    Weil ein Stern mal spontan seine "Flugbahn" verlassen koennte?
  3. #52

    Nicht als Wassersäcke

    Zitat von Appello Beitrag anzeigen
    Ich bin der Festen Überzeugung das es theoretisch möglich ist für uns andere Sonnen System zu ereichen.Wenn nicht mit Technologien, die uns schneller als das licht reisen lassen, dann über stasis. Inteligentes Leben gibt es da draussen, das ist keine frage. Falls die mal aufkreuzen hätten die Menschen endlich ein Feindbild welches sie Vereint und müssten sich nicht mehr gegenseitig die Köpfe einschlagen.

    Es wird sicherlich keine Hundert sondern vielmehr Tausende Jahre dauern bis wir technologisch so weit sind.
    Wenn wir jemals den Weg zu den Sternen finden, dann wohl nicht in Form von mit Kalziumstäben gestützter Wassersäcke. Selbige Wassersäcke sind viel zu empfindlich, kurzlebig und wartungsintensiv. Was zählt ist das Menschliche Bewusstsein. Und das lässt sich vielleicht schon in hundert Jahren in einer Schuhkarton-großen Sonde verstauen.
    Das Bewusstsein könnte dort -auch gerne mit Gefährten- mit Kompletter Körper und Umgebungssimulation 10000 Jahre Reisezeit in subjektiv wenigen Tagen verbringen. Am Zielort macht man sich an die Mühsame Arbeit größere Maschinen aus den vorgefunden Rohstoffen zu Konstruieren, zur Erkundung - oder auch um ganz altmodisch-biologische Menschen auf eine neue Welt los zu lassen.

    Ich sehe eigentlich nichts an diesem Szenario was völlig unmöglich wäre. Freiwillige würden sich auch melden. Ich zum Beispiel. (Wenn mein Wassersack endgültig verbraucht ist.)

    Wenn da nur nicht das Problem wäre, dass die Bewusstseine in der Sonde sich ständig die "Matrix"-Frage stellen würden….
  4. #53

    Im Chaos herrscht Ordung

    Zitat von greentiger Beitrag anzeigen
    Da gibt es doch noch ein anderes Problem, falls ichmich jetzt nicht irre. Vor ein paar Jahren wurde doch mal ausgerechnet, dass nicht weit von unserem Sonnensystem entfernt die von uns ausgesandte Strahlung keinen erkennbaren Informationsgehalt mehr besitzt, da dies alles im Rauschen durch andere Effekte verlorengeht. Ich fragte mich seitdem schon mal öfter, warum so etwas wie SETI überhaupt noch sucht, wenn nach allen bekannten Faktenkeine Erfolgsaussicht besteht - da mag ja Leben sein,nur werden wir es nicht aus der Ferne feststellen können.
    Auch im Chaos herrrscht Ordnung müßte man da sagen :)

    Rauschen ist eine Form von Zufallsverteilung - aber man kann Rauschen sowohl minimieren bis hin zum elimieren gerade durch diese Zufallsverteilung - und andererseits sucht/erzeugt man auch sehr markante Mathematische Strukturen - primzahlen zb: oder spezielle Gruppen - die man immer und immer wieder sendet!

    Rauschen und Rauschunterdrückung sind nicht was zwingend eine Kommunikation unterbindet. Gerade der Zufall hilft hier , weil "der Zufall" sich über die Zeit auslöscht! Ihre Augen benutzen sowas zb: um selbst bei Schlechten Lichtverhältnissen immer noch irgendwas zu erkennen - deshalb auch 2 Augen und nicht eines bei allen Säugetieren!
  5. #54

    Zitat von Waldesmeister Beitrag anzeigen
    SETI sucht nur nach Radiosignalen, d.h. im Wellellängenbereich, der bei uns lange Zeit von UKW bis Mittelwelle benutzt wurde. Diese Übertragungstechnologie nutzen wir seit etwa 100 Jahren intensiv, aber mit zunehmenden neuen Übertragungstechnologien nutzen wir bereits Radiosignale fast überhaupt nicht mehr zur Kommunikation. In 20 oder 30 Jahren nutzen wir vielleicht überhaupt keine Radiosignale mehr zur Kommunikation. Wenn man also eine Zivilisation mit Hilfe von deren ausgesandten Radiosignalen aufspüren will, muss man wirklich riiiieeesiges Glück haben, dass diese Zivilisation sich, wenn wir in ihre Richtung horchen, gerade in diesem extrem, extrem, extrem schmalen Zivilisations-Zeitfenster befindet, in der sie gerade Radiosignale benutzt. Alle Zivilisationen, die sich vor diesem schmalen Zeitfenster befinden und alle, die sich bereits nach diesem schmalen Zeitfenster befinden, können wir mit SETI nicht aufspüren.
    Und es ist unwahrscheinlich, dass eine modernere außerirdische Zivilisation eine veraltete, anscheinend nur kurzlebige Technologie (150 Jahre oder so) wie Radiosignale benutzen soll, um auf sich aufmerksam zu machen.
    Ähm, gerade ihre Überlegungen würden wohl jede Zivilisation die sich Intelligent nennen will dazu bringen auch in alten Wellenbereichen zu suchen oder zu senden - warum auch nicht. Je weiter die Technologie fortschreitet desto unproblematischer und weniger aufwendig wird es die alten Technologien nebenher zu betreiben!
  6. #55

    Zitat von Waldesmeister Beitrag anzeigen
    Eigentlich nicht. Mittlerweile und mit neuen Erkenntnissen der Chemie, Biologie und Astrophysik setzt sich eigentlich mehr und mehr die Annahme durch, dass Leben fast schon automatisch entsteht, wenn einige elementare Bedingungen erfüllt sind (...)
    Aber wie gesagt: So lange man noch keinen echten Beweis für richtiges Leben außerhalb der Erde hat, ist das bisher alles nur Wahrscheinlichkeitstheorie.
    Danke für Ihre sachliche Erwiderung. Es ist wohltuend in solch einem Forum andere Meinungen zu hören ohne gleich als "Höhlenmensch" hingestellt zu werden.

    Aber nach wie vor gilt: Grundbausteine für das Leben sind noch lange davon entfernt, wirkliches Leben zu bilden, bedenkt man die komplexen, aufeinander angewiesenen Stoffwechselvorgänge selbst in elementaren Einzellern.

    Das "fast automatische" Entstehen von Leben müsste erst einmal im Labor nachgewisen sein. Aminosäuren hat man ja bereits seit fünfzig Jahren "zufällig" im Labor erzeugen können (Miller-Experiment), weiter kam man bisher noch nicht.

    Aber nichtsdestoweniger faszinieren mich die Forschungsergebnisse der Astronomie und die Vorstellung abertausender, neu entdeckter Himmelskörper - auch wenn kein dort Leben zu finden ist. Weiter so!
  7. #56

    Zitat von unifersahlscheni Beitrag anzeigen
    ...meine Meinung hier kundzutun.

    Ich habe in den letzten Jahren etliche "Unser Universum" "Leben im All" und ähnliche Discovery Folgen angeschaut und war eigentlich vorher auch überzeugt dass es in unserem unendlichen Universum mit mehr Sternen als Sandkörnchen auf unserer Erde Leben geben MUSS!

    Aber mittlerweile, nachdem so viele entscheidende Faktoren zusammenfallen müssen, damit "Leben" entstehen kann, nötig sind, schwindet meine Überzeugung mehr und mehr...!

    Ich denke (wissen kann hier übrigens niemand etwas) dass wir wirklich einzigartig sind.

    Wie gesagt, meine ureigene Meinung...

    ...aber ich bin immer noch näher an der Realität als einer, der was behauptet, ohne auch nur einen winzig kleinen Beweis (außer die Milliarden mal Millarden Galaxien) vorzulegen.
    Das Ganze Universum besteht im Grunde aus der Bildung unterschiedlicher Strukturen die aufeinander aufbauen ..Quarks Atome "Materie" Sterne Planeten - Aminosäuren , DNA ...
    Eigentlich in unendlicher Vielzahl - und unterschiedlichen Abstufungen von "Nicht Leben =Virus" bis "Leben = Bakterien oder Wirbeltiere".

    Leben dürfte da genauso vielfälltig sein - fraglich ist da eher nur ob unsere Definition von Leben immer zutreffend sein wird - oder ob wir diesen Begriff irgendwann mal modifzieren müssen!
  8. #57

    Zitat von cs2001 Beitrag anzeigen
    Weil ein Stern mal spontan seine "Flugbahn" verlassen koennte?
    Nö, ich dachte da so an Meteoriten und Asteroiden und so`n gedöns!
  9. #58

    Zitat von esteban_escobar Beitrag anzeigen
    Fakt ist, dass es bisher kein Forscher auch nur ansatzweise in der Lage ist, eine Wahrscheinlichkeit anzugeben dass auf einem Planeten ohne äusseres Zutun so etwas wie Leben entsteht, geschweige denn einen solchen Prozess glaubhaft im Labor zu rekonstruieren.

    Fakt ist allerdings auch, dass die zunehmende Erkenntnis der ausserordentlichen Komplexität des Lebens und der für die Entstehung von Leben erforderlichen Bedingungen die Wahrscheinlichkeit für ein zufälliges Entstehen von Leben irgendwo im Weltall weitaus stärker absinken lässt, als die Zahl der nun gefundenen Planeten zunimmt.
    Also die basis des Irdischen Lebens durch Aminosäuren konnte schon durch Simulation der Ursuppe im labor nachgewiesen werden - und Unwahrscheinlich ist das keineswegs soweit wir das überblicken können!

    Und gerade die gigantische Bandbreite von "Leben" was wir auf diesem Planeten schon gefunden haben läßt eigentlich eher den Schluss zu - wenn irgendwas irgendwie funktionieren kann, dann wird es auch irgendwie davon mindestestens eine Version auf diesem Planeten und wahrscheinlich auf anderen auch geben!

    Das was wir kennen ist jeweils sehr komplex - aber es gibt fast genausoviele Komplexitäten die eben Leben im mehr oder weniger engen Sinne darstellen!
    Oder anders - Komplexistät ist keine Einbahnstrasse die immer enger wird - sondern ein Baum der immer mehr Äste, Blätter und noch mehr Variationen erzeugt!
  10. #59

    Zitat von Appello Beitrag anzeigen
    Ich bin der Festen Überzeugung das es theoretisch möglich ist für uns andere Sonnen System zu ereichen.Wenn nicht mit Technologien, die uns schneller als das licht reisen lassen, dann über stasis. Inteligentes Leben gibt es da draussen, das ist keine frage. Falls die mal aufkreuzen hätten die Menschen endlich ein Feindbild welches sie Vereint und müssten sich nicht mehr gegenseitig die Köpfe einschlagen.

    Es wird sicherlich keine Hundert sondern vielmehr Tausende Jahre dauern bis wir technologisch so weit sind.
    Also da draussen wird es wohl sicherlich intelligentes Leben geben - ob es auf diesem Planeten hier anzutreffen ist - das ist da eher eine Frage wenn man sich mal den Umgang dieser komischen Zweibeiner miteinander ansieht!

    Und Auswanderung zu anderen Planeten - nicht wirklich ein sehr grosses Problem - das könnte man mit Verstand durchaus hinbekommen - nur auf eine Rückreise oder eine gemeinsame Kommunikation sollte man da nicht wirklich setzen!








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