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Leasingverträge: BMW gibt seinen Autos nur 150.000 Kilometer

dapdEin deutsches Premium-Auto - ist das eine gute Investition? Ja, sagt die Werbung. Ja, sagt der Verkäufer. Ja, sagt der Gebrauchtwagenmarkt, der auch abgerittenen Exemplaren guten Restwert zubilligt. Nein, sagt BMW Leasing: Nach 150.000 Kilometern sind unsere Autos kaputt.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...855355,00.html
  1. #140

    Abschreibung hin oder her

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein deutsches Premium-Auto - ist das eine gute Investition? Ja, sagt die Werbung. Ja, sagt der Verkäufer. Ja, sagt der Gebrauchtwagenmarkt, der auch abgerittenen Exemplaren guten Restwert zubilligt. Nein, sagt BMW Leasing: Nach 150.000 Kilometern sind unsere Autos kaputt.

    BMW setzt maximal Laufleistung von 150.000 km voraus - SPIEGEL ONLINE
    Die gleichen Leute streiten dann mit dem Finanzamt um noch kürzere Abschreibungsintervalle. Das ist alles eine Frage der kaufmännischen Betrachtung und nicht ein Thema, daß in Stammtischmanier diskutiert werden sollte. Dieser ganze aus den USA zu uns geschwappte Mist mit Ratenzahlungen und Leasing führt doch nur dazu, daß Leute ein Auto fahren, daß sie sich eigentlich nicht leisten können. Und wenn es dann eng wird, geht der Stress los. Ich bin verdammt konservativ: Ich kaufe ein Auto und zahle bar. Dann ist es MEIN Auto. Ich gebe zu: Als ich nach Jahrenzehnten der Inanspruchnahme von Dienstfahrzeugen mir endlich mal einen Audi neu kaufte und bar bezahlen wollte, wurde ich so ein wenig beäugt, wie ein Exot. Scheint nicht mehr viele private Käufer eines neuen Autos zu geben. Wenn ich so ein Teil 5 bis 6 Jahre fahre, komme ich überdies preiswerter davon, als mit jedem Leasing-Vertrag. Der Preis: jetzt ist es privat ein A3 - als Dienstfahrzeug war es A6. Damit kann ich sehr gut leben! Das Protzen könnten wir doch den Neureichen überlassen - oder?
  2. #141

    Nicht mehr überzeugt

    Ich bin von BMW nicht mehr überzeugt, seit ich einen fahre.

    Tolles Image, superschicke Karosserie, aber letztlich teure Reparaturen um einen Motorschaden abzuwenden. Von Sicherheit ganz zu schweigen.

    Ich werde sicherlich keinen BMW mehr kaufen. Ein Auto muss fahren.
  3. #142

    Qualität so lala

    Ich kann die Kalkulation der leasingFirma gut nachvollziehen: In den letzten Jahren konnte ich im Bekanntenkreis 3 BMWs (1er, 3er und 5er) über einen längeren Zeitraum beobachten; keins der drei Fahrzeuge hat die ersten 50 TKm aus eigener Kraft geschafft. Wasserpumpe kaputt, Motorelektronik defekt, Kühler geplatzt. Alle drei wurden dann mit Premium-Abschleppfahrzeugen abgeholt. Als bekennender Fahrer türkischer Qualitätsfahrzeuge (Doblo I und II) konnte ich diese "Freude am Abgeschlepptwerden" noch nie nachvollziehen.
  4. #143

    Tolles Image BNW?

    Zitat von Apologet Beitrag anzeigen
    Tolles Image...
    Nun ja, das ist sicher Ansichtssache und oft einfach nur mir viel (finanziellen) Aufwand geschaffen. Da müssen Redakteure von Autozeitschriften wohlgestimmt werden und ultra-coole-Werbeszenarien den Menschen beglücken...

    Ich kenne genug Menschen, die Fahrzeuge von BMW und Co inzwischen einfach nur noch peinlich finden. Gibt es ein traurigeres, deutsches (Auto)Bild als z.B. einen aufgedunsenen X6 auf der Straße...? Ich fürchte nein. Soetwas sagt viel über den Fahrer aus.
  5. #144

    Och Joh!

    Es verwundert mich leider absolut gar nicht, das ein deutsches "Premium-Auto" heute nach lediglich 150 tkm praktisch "Schrottreif" ist. Die heutigen ominösen Geschäftspraktiken der diversen Leasing-Anbieter, sind hier sogar aussen vor - wovon sollen deren Vertreter ansonsten das nächste hippe iPhone finanzieren, wenn nicht von ignoranten Deppen?

    Ist es nicht so, das in Wahrheit die Haltbarkeit der "deutschen" Produktion dem allgemeinen Weltmarkt angepasst wurde, mit dem Resultat, das aktuell z.B. praktisch kein Motor eines Mercedes heute die 500 tkm ohne Revision erleben wird, ganz abgesehen davon das dann das IC XY, selbstverständlich kein "normales" Ersatzteil, bereits nach 5 Jahren abgeraucht und dann noch in neuwertiger Qualität verfügbar ist?

    Insofern erfreue ich mich immer wieder alltäglich des allerletzten Jahrgangs der langjährig erworbenen Mercedes Qualität, meines W 124 T 220 E mit bis dato lediglich rund 230 tkm und immer wiederkehrenden minimalen Wartungskosten, bei lediglich rund 8,5 Liter Super auf 100 km. Die existierende Elektronik ist bei diesem Modell gerade noch beherrschbar.

    Ich glaube, das eher dieser Wagen mich in in die Grube fährt, als das ich diesen in seine Grube fahre. Insofern halte ich die aktuelle Renault-Werbung, in der ältere Fahrzeuge massiv diskreditiert werden, für absoluten "Werbi"-Bullshit!
  6. #145

    gewerbsmäßiger Betrug

    das ist gewerbsmäßiger Betrug oder zumindestens Übervorteilung... dem Kunden wird eingeredet daß nach 150.000 Schluß ist, dann verkauft die Leasingfirma das Auto nochmal für nen anständigen Batzen Geld. Was hier allerdings nicht steht, ist daß das Kostenrisiko durch Reparaturen ab 200.000 km dramatisch ansteigt und bei 100 Euro pro Stunde, 8000 Euro für nen ATM oder 5000 für ein ATG hat man dann doch schnell nen finanziellen Totalschaden. Gerade die CDI Technik wird ab 200.000 relativ anfällg und speziell die 117D und 119D mit 2,0 Liter Diesel haben bei maximal sportlicher Fahrweise schon bei 80.000 ausgelutschte Fahrwerke.... mein Firmenautochen schaukelte bei einem Bremsvorgang von 230 nach 80 gefährlich hin und her (trotz ESP) und mein Omega BJ95 lief auch noch nach 320.000 km wie auf Schienen bei demselben Manöver.
  7. #146

    Och Joh!

    Zitat von Apologet Beitrag anzeigen
    Ich bin von BMW nicht mehr überzeugt, seit ich einen fahre.

    Tolles Image, superschicke Karosserie, aber letztlich teure Reparaturen um einen Motorschaden abzuwenden. Von Sicherheit ganz zu schweigen.

    Ich werde sicherlich keinen BMW mehr kaufen. Ein Auto muss fahren.
    Wenn ihr Anspruch sich darauf reduziert, das ein Auto lediglich fahren muß, kaufen Sie sich doch heute einen der extrem günstigen Dacia des Hauptaktionärs Renault!

    Ich behalte übrigens meinen BMW M3 (E30), trotz der zwei massiven Motorschäden, neben meinem Alltags-Mercedes W124. Der erste Motor wurde von BMW bei 50 tkm kostenfrei ersetzt, der zweite wurde 200 tkm später, vermutlich mit Zylinderkopfdichtungsschaden, gewechselt und ich habe zugegebener Massen, nicht weiter nachgehakt, denn ich war froh im gleichen Zusammenhang das M3 Cabrio via BMW mit der Sport EVO Motorisierung versehen zu können. Der alte Motor liegt immer noch, vermutlich nur minimal geschädigt, ungeöffnet bei mir im Keller.
  8. #147

    Zitat von _oscar_ Beitrag anzeigen
    Aha, BMW baut also Premium-Fahrzeuge, die mindestens so gut sind wie Rolls-Royce oder Bentley.
    Nur, warum sind sie dann so billig ?
    Das Stichwort "Exklusivität" liefert bestimmt den richtigen Denkanstoß.
    Sie können ja mal versuchen einen BMW Z8, M1, oder X6 M zu bekommen.
  9. #148

    Danke!

    Zitat von irrtumausgeschlossen Beitrag anzeigen
    Die Sache ist viel einfacher. Auf Grund des Kostendrucks verwendet man immer billigere Materialien und verringert auf Grund von Gewichtsvorgaben Materialeinsatz . Es baut niemand absichtlich ein Fahrzeug derart, dass es schneller bricht. Das die Fahrzeuge heute weniger Lebensdauer haben hat sich nur aus der Mentalität "Geiz ist Geil" gebildet.
    genauso ist es. allen verschwörungstheorien zum trotz: auf dem markt wird immer genau das angeboten, was vom konsumenten gekauft wird.

    der käufer ist schlicht nicht mehr bereit, 5.000 bis 15.000 euro mehr für vergleichbare fahrzeuge mit tatsächlicher premium-qualität auszugeben. doch, das gab es, siehe mercedes bis mitte der 90er jahre.

    also kriegt er autos, die sich bei verschleissfördernder fahrweise eben ab 100tkm langsam zerlegen. heute muss ja jeder unbedingt audi/bmw/daimler fahren, und das am besten zum mini-tarif. dann kostet's halt durch die reparaturen geld.

    der hersteller lexus baut schon lange überaus haltbare und luxuriöse autos, aber die kaufen wir deutschen konsumenten eben nicht (nehme mich selbst da nicht aus, bin aber kurz davor).

    es wurde schon mehrfach geschrieben: behandelt man die autos vernünftig, dann klappts auch mit der lebensdauer. montagsautos mal ausgenommen, das gabs schon immer, und bei jedem hersteller.
  10. #149

    Daher fahre ich Youngtimer

    Ein bald 30 Jahre altes Auto heißt IMMER "Besitz" - und ich wollte auch keine Leasing-Gesellschaft im Nacken haben, die mir bei Abgabe des Fahrzeugs jedes Krätzerchen auf die Mängelliste schreibt. Diese Leasinggesellschaften sind der Grund, wieso so viele überteuerte Mittel- und Oberklassewagen auf der Straße sind. So meint jeder Hanswurst, sich einen 5er BMW oder eine E-Klasse leisten zu können - die Leasingraten sind ja so günstig. Unter anderen Umständen könnten sich weder Firmen noch Privatleute diese unsinnig teuren Wagen je leisten. Es wäre aber begrüßenswert, wenn diese Autos alle gekauft werden MÜSSTEN - dann würde endlich wieder realistisches Rechnen einsetzen und die Autohersteller könnten auch nicht ungestraft jede Menge Schnickschnack einbauen, den im Grunde eigentlich keiner will und auch nicht braucht. Die Leasinggesellschaften sind bei mir im Ansehen auf dem Niveau von Banken - und das will was heißen.








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