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Laptop-Verbot bei der Bahn: Gleich gibt's was*mit dem Hammer
Im*Zug bei 200 km/h im Internet zu surfen, entspricht*so ziemlich*Tom Königs Vorstellung vom Paradies. Leider hat er die Rechnung ohne die Deutsche Bahn gemacht: Die pocht auf laptopfreie Zonen und droht bei Zuwiderhandlung sogar mit dem Vorschlaghammer.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...800006,00.html
- #230 11.12.2011 09:11 von
"Punktum aus"
Sie rattern hier ungültige Sichtweisen herunter als handele es sich um gesellschaftliche Regeln. Seien Sie versichert: Ein Zugrestaurant - und noch weniger das Bordbistro sind Orte die allein den Zweck der vergeistigten und kontemplativen Nahrungsaufnahme haben - das sind schlicht Bereiche in einem Zug mit zusätzlichem Leistungsangebot (nämlich überteuerten Frass zu servieren). Sogar das ist für viele Menschen, die nicht aus Spass an der Freude Stunden im Zug verbringen, eine willkommene Abwechslung. Wenn Sie da mit Ihren völlig aus dem Ruder gelaufenen und unzutreffenden Wertemodellen Ihre köstliche Schuhbeck-Frikadelle zu sich nehmen ist das Ihr Problem, dass die Welt anders ist als Sie sich das vorstellen. Punkt. (sorry, ich kann kein Latein)
- #231 11.12.2011 11:37 von
Darum geht es doch gar nicht. Die Welt bietet auch genügend Orte, an denen man sich mit Ohrhörern und mitgebrachter Musik abschotten kann - deswegen ist es einem Förster noch lange nicht gestattet, einem im Wald die Ohrhörer zu verbieten. Dumme Verordnungen und Verbote zu missachten, ist ein freiheitliches Grundrecht und dabei ist es egal, es um Apartheit geht, um ein allgemeines Tierhalteverbot in Mietwohnungen - oder auch nur um eine Gängelung wegen eines technischen Gerätes.
So langsam werde ich wirklich auch von der Idee angefixt, dass es doch ein tolles Gefühl sein muss, in einem rasenden Zug, an einem Tischchen, bei Tee und Kuchen sitzen zu können und dabei online mit Menschen im SPON-Forum kommunizieren zu können. Was könnte daran für einen anderen Fahrgast störend sein? - #232 11.12.2011 13:26 von
- #233 19.12.2011 14:08 von
Laptop-Speisewagen
...absolut richtig...
Das Eintreten des Servicepersonals wie vom Spiegel-Autor beschrieben
muss als das Gegenteil von "Service-Wüste" bewertet werden. Oftmals ist nämlich das Personal leider nicht couragiert genug, die Interessen der Gäste zu vertreten, welche einen Sitzplatz in ihrem Bereich (Ruhezone oder Handy/Arbeitszone) gebucht haben und im Restaurantwagen zwischendurch gepflegt essen wollen (oftmals sehr gute Menüs von Spitzenköchen entwickelt). - #234 19.12.2011 14:33 von
John doe
Guter John Doe, selbst im Wilden Westen war es nicht angebracht, seinen Mittelfinger zu zücken, wenn man ein Verbot nicht akzeptieren wollte. Klar, Sie mögen viele Verbote und Gebote - ob in Deutschland oder Ausland, ob von staatlicher Seite oder aufgrund der Stellung als Hausherr, nicht respektieren und akzeptieren. Das menschliche Zusammenleben erfordert nun einmal die Einhaltung von gesetzten Regeln. Sie können ja einmal versuchen, weil Sie z.B. das Telefonieren als Kfz-Fahrer ohne Headset im Kfz für unsinnig halten, den Polizeibeamten mit dem erhobenen Mittelfinger vom Gegenteil zu überzeugen. Als Hausherr in Ihrem eigenen Bereich erwarten Sie doch sicherlich auch von Ihren Gästen die Einhaltung von Regeln, oder?
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