Für die geschundenen Bandscheiben, dürfte der Aufenthalt ein Traum werden.
AP/ NASAWie verkraftet der Körper ein Jahr in der Schwerelosigkeit? Diese Frage soll ein Experiment mit zwei Raumfahrt-Veteranen beantworten. Der Amerikaner Scott Kelly und der Russe Michail Kornijenko wollen ein Jahr im Orbit verbringen.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/w...-a-869528.html
Für die geschundenen Bandscheiben, dürfte der Aufenthalt ein Traum werden.
Mal wieder sehr schlampig recherchiert - Waleri Poljakow ist im April 1942 geboren und hat seinen 437-Tage Flug Januar 1994 gestartet. Mit einfacher Mathematik war er also beim Start fast 52 Jahre, älter also als Scott Kelly es sein wird. Die reisserische Aussage "Noch nie waren so alte Raumfahrer so lange im All." ist also Unfug, lediglich der russische Kollege ist älter als Poljakow es war, und das auch nicht signifikant.
Sollte man auf einer Raumstation nicht besser sowas wie Schwerkraft simulieren können? Wäre anscheinend gesünder für den menschlichen Organismus.
Auf allen bekannten Film-Raumschiffen von Enterprise, Orion bis zum Sternenkreuzer liefen alle Raumfahrer aufrecht durch die Gänge. Aber das lag wahrscheinlich daran, dass man im Filmstudio keine Schwerelosigkeit erzeugen konnte.
Um Schwerkraft zu erzeugen, nicht simulieren, muss die Station einen Rotationsteil haben. Siehe Stanley Kubricks Space Odyssey von 1968.
Das ist technisch möglich, aber mit einem Riesenaufwand verbunden, bei dem die Kosten für die ISS wie die Spardose Ihres Kindes aussehen.
Sollte es jemals interstellare Reisen geben, dann wäre die Erzeugung von etwas Schwerkraft schon lebenswichtig. Die Reise würde eine Generationenreise sein und ohne Schwerkraft kann auf Jahrzehnte den menschlichen Körper nicht leistungsfähig halten.
...muß ich dennoch akzeptieren, dass weder künstliche Schwerkraft noch Flüge mit "Warp"-Geschwindigkeit möglich sind. Das eine, weil eine niemals künstlich zu erzeugende Energiemenge nötig wäre, um den Raum so zu verzerren, wie dies unser Planet mit seiner Masse tut, das andere, weil kein "Subraum" existiert, in den man "eintreten" könnte.
Es hilft nichts, wir sind Gefangene unseres Sonnensystems. Machen wir das Beste daraus!