Die Chemische Industrie wird das schon noch schön rechnen. Die Lobby macht das.
APForscher haben Gewässer an deutschen Äckern auf Insektizide geprüft - und melden erschreckende Befunde. Die Giftbelastung liegt teilweise um ein Vielfaches über den vorausberechneten Werten. Dabei wurde das Zulassungsverfahren erst vor drei Jahren eingeführt.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...848725,00.html
Die Chemische Industrie wird das schon noch schön rechnen. Die Lobby macht das.
Solange die Bauern,aus Gründen des knallharten wirtschaftlichen
Überlebens, gezwungen sind, das Letzte aus ihren Böden herauszuholen,
kann sich die Situation nur verschlechtern.
Wie sich " König Kunde " quält und wie er knausert, wenn es um den
Kauf von ökologisch korrekt erzeugten Lebensmitteln geht, das kann
ich, jobbedingt, jede Woche beobachten.
Bei echten Bio-Lebensmitteln ist der Ertrag pro Hektar um ein
Erhebliches geringer, die Feldfrüchte stehen im Schnitt etwa drei
Wochen länger auf dem Acker bis zur Ernte und der Aufwand an
Handarbeit beim Anbau ist enorm größer.
Das will bezahlt sein.
Es ist wie immer:
Erst mal zulassen - dann vielleicht überprüfen - und danach eventuell doch verbieten...
Aber nur eventuell...
Es lebe die jeweilige Lobby !!
Der intensive Landbau ist doch selbst von den Grünen gewollt, warum sonst wird mit immensem Aufwand der Ausbau der Bioenergie gefördert? Wenn ich durch die Landschaft fahre, sehe ich in meinem Umfeld so viele Raps- und Mais-Monokulturen wie nie zuvor. Tendenz steigend. Wer auf seinen Äckern noch Lebensmittel anbaut, dem ist auch kaum zu helfen.
Wie steht es dann um die Menge in den angebauten Lebensmitteln ? Auch die Rolle der Toxide im Zusammenhang mit dem rasanten Bienensterben wird wohl von der Agrarlobby schön und kleingeredet.
Es scheint zudem auch andere Insekten zu treffen. So wenige Schmetterling und Wespen habe ich bislang nicht gesehen und ich hab einen ziemlich großen Garten...
Einsteins Spruch: Wenn die Biene stirbt,stirbt auch der Mensch...scheint bei den Politikern noch nicht angekommen zu sein.