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Landwirtschaft: Insektizide belasten Gewässer an deutschen Äckern

APForscher haben Gewässer an deutschen Äckern auf Insektizide geprüft - und melden erschreckende Befunde. Die Giftbelastung liegt teilweise um ein Vielfaches über den vorausberechneten Werten. Dabei wurde das Zulassungsverfahren erst vor drei Jahren eingeführt.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...848725,00.html
  1. #1

    Was kümmert das unsere Politiker?

    Die Chemische Industrie wird das schon noch schön rechnen. Die Lobby macht das.
  2. #2

    König kunde

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Forscher haben Gewässer an deutschen Äckern auf Insektizide geprüft - und melden erschreckende Befunde. Die Giftbelastung liegt teilweise um ein Vielfaches über den vorausberechneten Werten. Dabei wurde das Zulassungsverfahren erst vor drei Jahren eingeführt.

    Landwirtschaft: Gewässer an Äckern massiv mit Insektiziden belastet - SPIEGEL ONLINE
    Solange die Bauern,aus Gründen des knallharten wirtschaftlichen
    Überlebens, gezwungen sind, das Letzte aus ihren Böden herauszuholen,
    kann sich die Situation nur verschlechtern.
    Wie sich " König Kunde " quält und wie er knausert, wenn es um den
    Kauf von ökologisch korrekt erzeugten Lebensmitteln geht, das kann
    ich, jobbedingt, jede Woche beobachten.
    Bei echten Bio-Lebensmitteln ist der Ertrag pro Hektar um ein
    Erhebliches geringer, die Feldfrüchte stehen im Schnitt etwa drei
    Wochen länger auf dem Acker bis zur Ernte und der Aufwand an
    Handarbeit beim Anbau ist enorm größer.
    Das will bezahlt sein.
  3. #3

    Da fehlt doch was

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Giftbelastung liegt teilweise um ein Vielfaches über den vorausberechneten Werten.

    Die Messwerte hätten in manchen Fällen die prognostizierten Mengen um das Zehn- bis Tausendfache überschritten.
    Wo sind die absoluten Zahlen? Warum fehlen sie? Weil sie sehr gering sind?
  4. #4

    Immer das gleich

    Es ist wie immer:
    Erst mal zulassen - dann vielleicht überprüfen - und danach eventuell doch verbieten...
    Aber nur eventuell...
    Es lebe die jeweilige Lobby !!
  5. #5

    Zitat von meergans Beitrag anzeigen
    Solange die Bauern,aus Gründen des knallharten wirtschaftlichen
    Überlebens, gezwungen sind, das Letzte aus ihren Böden herauszuholen,
    kann sich die Situation nur verschlechtern.
    Wie sich.....
    Nein! Es ist keine Knausrigkeit. Es sind vielmehr die unverschämt hohen Zwischenhändlermargen, die ich als Kunde nicht bereit bin zu bezahlen. Ergibt sich für mich die Möglichkeit persönlich bei einem Erzeuger zu kaufen, greife ich auch gern mal tiefer in die Tasche.
  6. #6

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Forscher haben Gewässer an deutschen Äckern auf Insektizide geprüft - und melden erschreckende Befunde. Die Giftbelastung liegt teilweise um ein Vielfaches über den vorausberechneten Werten. Dabei wurde das Zulassungsverfahren erst vor drei Jahren eingeführt.

    Landwirtschaft: Gewässer an Äckern massiv mit Insektiziden belastet - SPIEGEL ONLINE
    Ich bin 20km von Landau weg, bei mir Ackern die Bauern bis in das Gewässer und spritzen die Gewässer gleich mit. Den Behörden ist das trotz Meldung egal. Da hackt keine Krähe der anderen ein Auge aus.
  7. #7

    Intensiver Landbau ist gewollt

    Zitat von meergans Beitrag anzeigen
    Solange die Bauern,aus Gründen des knallharten wirtschaftlichen
    Überlebens, gezwungen sind, das Letzte aus ihren Böden herauszuholen,
    kann sich die Situation nur verschlechtern.
    Wie sich.....
    Der intensive Landbau ist doch selbst von den Grünen gewollt, warum sonst wird mit immensem Aufwand der Ausbau der Bioenergie gefördert? Wenn ich durch die Landschaft fahre, sehe ich in meinem Umfeld so viele Raps- und Mais-Monokulturen wie nie zuvor. Tendenz steigend. Wer auf seinen Äckern noch Lebensmittel anbaut, dem ist auch kaum zu helfen.
  8. #8

    Es fragt sich wenn schon Wasser neben Anbaufläche hochgradig verseucht ist

    Wie steht es dann um die Menge in den angebauten Lebensmitteln ? Auch die Rolle der Toxide im Zusammenhang mit dem rasanten Bienensterben wird wohl von der Agrarlobby schön und kleingeredet.
    Es scheint zudem auch andere Insekten zu treffen. So wenige Schmetterling und Wespen habe ich bislang nicht gesehen und ich hab einen ziemlich großen Garten...
    Einsteins Spruch: Wenn die Biene stirbt,stirbt auch der Mensch...scheint bei den Politikern noch nicht angekommen zu sein.
  9. #9

    also bitte

    Zitat von Laubhaufenwiese Beitrag anzeigen
    Nein! Es ist keine Knausrigkeit. Es sind vielmehr die unverschämt hohen Zwischenhändlermargen, die ich als Kunde nicht bereit bin zu bezahlen. Ergibt sich für mich die Möglichkeit persönlich bei einem Erzeuger zu kaufen, greife ich auch gern mal tiefer in die Tasche.
    hin zum Erzeuger, so der denn sich einen Hofladen leisten kann.
    Der Zwischenhandel nimmt genau so viel, wie er um seiner Existenz
    willen, nehmen muß.
    Bei Bio-Erzeugnissen ist das nicht mehr als sonst irgendwo.
    MfG








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