Zitat von
JupiterIII
Doch es kostet sie sehr viel, nämlich eine ausgewogene Ernäherung. Nur durch die Tatsache, daß es ausreichend Nichtvegetarier gibt, ist es ihnen überhaupt möglich sich als Vegetarier richtig zu ernähren.
Flächendeckender Vegetarismus führt zwangsläufig zum Rückgang der landwirtschaftlichen Produktion, da es keinen tierischen Dünger mehr gibt. Natürlich kann man die Felder mit Kunstdünger zu müllen, um die Erträge zu halten, es wird dann auch gar nichts anderes übrig bleiben. Historisch hilft hier der Vergleich zwischen der Landwirtschaft Südamerikas vor der Eroberung durch die Europäer und der in Europa. Da in Südamerika früher keine großen Nutztiere gehalten wurden, gab es kaum tierischen Dünger, so daß dort die Hektarerträge nur bei etwa 10% der Werte liegen, die mit Nutztierhaltung möglich sind.
Desweiteren ist die Bejagung von Wildtieren dann auch keine Option mehr. Wir haben jetzt schon eine explosionsartige Vermehrung von Wildschweinen. Die Bestände haben sich in kurzer Zeit verzehnfacht. Wenn sie nicht mehr bereit sind Tiere zu töten, werden diese zwangsläufig zu direkten Nahrungskonkurrenten, d.h. die Menge der Lebensmittel für Menschen sinkt drastisch ab, was dann zwangsläufig zu Hungersnöten führt.