Landtagswahlen in Kärnten und Niederösterreich: Parade der Populisten

REUTERSÖsterreich startet mit zwei Landtagswahlen in sein Superwahljahr. Der rechtspopulistischen FPK droht der Absturz in Kärnten, in Niederösterreich kämpft die ÖVP um die absolute Mehrheit - und wie schlägt sich Newcomer Stronach?

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-886194.html
  1. #1

    Stronach ist dann so eine Mischung aus Berlusconi und Grillo? Ein-Mann-Partei und steinreich, Newcomer und Volkstribun, EU-ablehnend und ansonsten weitgehend programmfrei.

    Der Hauptgrund, ihn zu wählen, dürfte sein, die anderen nicht wählen zu wollen. Das ist aber der schlechteste aller vernünftigen Wahlgründe.
  2. #2

    Hauptsache

    keine SPÖ und keine ÖVP seit so gut und wenn ihr unschlüssig seit, alle anderen aber nicht die ÖVP oder SPÖ die haben euch lange genug verdummt, wie in Deutschland die CSFGDPPR Einheitsbrei.
  3. #3

    Begriff Populismus

    Gerade frage ich mich, wann denn der Begriff Populismus kommt und wann eben nicht.

    Nehmen wir mal die CDU: Kurz nach einem Atomunglück macht die CDU mitten im Wahlkampf einen Totalumschnweker von Wiedereinstieg zu Doch-mal-wieder-Ausstieg. Beim Splitting in der Homoehe gibt sie nach, um Wahlkampfsprengstoff wegzunehmen.

    Das läuft hierzulande doch nicht unter dem Begriff Populismus. Das wird hier als Modernisierung einer Volkspartei verkauft. Egal, ob die Partei nach den Wahlen regelmäßig einen heimlichen Wiedereinstieg in alte Meinungen sucht.

    Bei der SPD das gleiche Phänomen: Wurde im Wahlkampf versprchen, es werde keinen weiteren Sozialabbau geben, kam nach der Wahl unter einer rot-grünen Regierung Hartz IV, ...

    Gibt es den Begriff Populismus also nur für Parteien, die einem insgesamt missliebig sind? Bei den anderen Parteien kann darüber großzügig hinweggeschaut werden?
  4. #4

    Komme aus NÖ

    und werde jetzt wählen gehen. Bin überzeugt, dass die etablierten Partein SPÖ ÖVP, auch dank des Euro-Wahns abgestraft werden. In meiner Familie wählen 3 Stronach, ich die FPÖ.
  5. #5

    Kärnten ein schönes Land

    Kärnten ein wunderbares Bundesland ,regiert von einer Partei
    die dieses Land als ihren Besitz betrachtet,und das Geld anderer verteilt.Unter Haider haben sich leider mafiöse Strukturen gebildet,deshalb wäre es gut wenn diese Leute endlich in der Bedeutungslosigkeit verschwinden.
  6. #6

    optional

    Die Wähler haben gesprochen - die korrupte FPK ist Geschichte ;-)
  7. #7

    optional

    Die Wähler haben gesprochen - die korrupte FPK ist Geschichte ;-)
  8. #8

    Zitat von colophonium Beitrag anzeigen
    Gerade frage ich mich, wann denn der Begriff Populismus kommt und wann eben nicht.

    Nehmen wir mal die CDU: Kurz nach einem Atomunglück macht die CDU mitten im Wahlkampf einen Totalumschnweker von Wiedereinstieg zu Doch-mal-wieder-Ausstieg. Beim Splitting in der Homoehe gibt sie nach, um Wahlkampfsprengstoff wegzunehmen.

    Das läuft hierzulande doch nicht unter dem Begriff Populismus. Das wird hier als Modernisierung einer Volkspartei verkauft. Egal, ob die Partei nach den Wahlen regelmäßig einen heimlichen Wiedereinstieg in alte Meinungen sucht.

    Bei der SPD das gleiche Phänomen: Wurde im Wahlkampf versprchen, es werde keinen weiteren Sozialabbau geben, kam nach der Wahl unter einer rot-grünen Regierung Hartz IV, ...

    Gibt es den Begriff Populismus also nur für Parteien, die einem insgesamt missliebig sind? Bei den anderen Parteien kann darüber großzügig hinweggeschaut werden?
    in österreich haben sich övp,entspricht in etwa der cdu und spö das land als beute aufgeteilt. die grünen lässt man gewähren, die braucht man noch eventuell als koalitionspartner.

    so geschehen in der nö elefantenrunde, da hat pröll - övp ganz gewaltig mit der grünen petrovic geliebäugelt.

    und populist ist alles andere, was eventuell gefährlich werden könnte.
  9. #9

    Zitat von moritz24 Beitrag anzeigen
    Kärnten ein wunderbares Bundesland ,regiert von einer Partei
    die dieses Land als ihren Besitz betrachtet,und das Geld anderer verteilt.Unter Haider haben sich leider mafiöse Strukturen gebildet,deshalb wäre es gut wenn diese Leute endlich in der Bedeutungslosigkeit verschwinden.
    und der schwarze pröll agiert seit jahrzehnten mit einem maßlosen schuldenaufbau.

    wenn sie glauben, dass es nur unter haider mafiastrukturen gegeben hat, dann sind sie über österr. innenpolitik ganz schlecht informiert.

    ist aber nichts neues, die deutschen interessieren sich sowieso nur für deutschland.