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Landtagswahl in Niedersachsen: Steinbrück lässt SPD zittern
dapd2013 sollte für die SPD endlich alles besser werden. Doch Peer Steinbrück macht die Partei mit seinen Fehltritten zunehmend ratlos. Die Stimmung ist ausgerechnet vor der so wichtigen Niedersachsen-Wahl an einem neuen Tiefpunkt.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-875306.html
- #10 01.01.2013 17:28 von
Zum Donnerwetter, was treibt meine Partei?
Es ist zum Heulen und Zähneknirschen! Eine Kanzlerin, die sämtliche Probleme aussitzt, eine Ausstrahlung wie Mutter B eimer aus der Lindenstrasse besitzt - stop! Die ist besser angezogen! - besitzt und Angriffspunkte noch und nöcher besitzt. Und was macht meine Partei? Die schickt einen verhinderten Unternehmensberater in das Renner, der am liebsten als Kanzler mit Tagessätzen a la Roland Berger oder McKinsey bezahlt werden würde! Verdammte Kiste, Genosse Peer, das hast Du doch vorher gewusst, was im Falle des Falles finanziell oder besser gesagt nicht finanziell auf Dich zukommt. Dein Verhalten ist in meinen Augen parteischädigend! Eine ähnliche Denke hatte schon einmal jemand, der eigenartigerweise auch in NRW politisch war und dann in einer SPD-Regierung als Minister landete. Auch bei ihm war mir immer schleierhaft gewesen wieso er ausgerechnet das SPD-Parteibuch mit sich herumtrug.
- #11 01.01.2013 17:29 von
U_Boot in der SPD
fast könnte man meinen Steinbrück sein in Wahrheit ein von der Finanzindustrie und Wirtschaft Beauftragter, der in die SPD eingetreten ist um diese am Boden liegen zu sehen. Er wäre besser bei der FDP aufgehoben. Aber anderseits muss man auch sagen, dass er sehr mutig ist und auch unbequeme Dinge sagt bzw. mit seiner Meinung nicht hinter dem Berg zurückhält. Respekt Peer!!! An dem Mann wird die SPD noch ihre Freude haben, immerhin ist er wie gesagt ehrlich und der "ware Sozialdemokrat!"
- #12 01.01.2013 17:30 von
- #13 01.01.2013 17:32 von
optional
Ich mag Steinbrück nicht besonders und für mich ist er der falsche Kandidat. ABER die meisten seiner Aussagen triefen doch nur so von Sarkasmus und das verstehen wohl die meisten nicht so ganz.
- #14 01.01.2013 17:34 von
Problem-Peer
Vielleicht will er gar nicht Kanzler werden. Dann hätte er vermutlich nicht mehr die Möglichkeit seine Nebenjobs in gewohnter Manier zu bedienen. Meine Meinung jedenfalls; möge die BRD von diesem offensichtlich raffgierigen Herrn (Kollege von Chr. Wulf) verschont bleiben.
- #15 01.01.2013 17:35 von
Botschaft
Wahrscheinlich gibt es gar keine "sozialdemokratische" Botschaft, und die SPD versäumt es seit Jahren , sich den politischen Fragen des 21. Jahrhunderts zu stellen. Als da wären: Struktur von Familie und Erwerbsleben bei gleichberechtigten Partnern mit Kindern, Folgen neuer Technologien, zeitgemäße Bildungskonzepte..
- #16 01.01.2013 17:36 von
Genau! 2 Möglichkeiten.
Ich kenne mich da nicht so aus. Aber falls die niedersächsische SPD trotz Frau Köpf nicht mehr so GasGerd verseucht ist, wählt sie, oder Die Grünen.
Im September aber bitte, bitte nicht neoliberal. Also nicht Steinbrück, Merkel und Co. Dann lieber bürgerlich oder christlich, also Trittins Truppe (Schau an, ein ganz braver, war mal "Kommunist"). - #17 01.01.2013 17:36 von
Fehlbesetzung !!
Ob Nebeneinkünfte, 1. Klasse Bahn Card, Auftragsvergaben, Einkommensschelte, Frauenbonus; wenn eines klar ist, dann wohl das, dass dieser Kandidat lustvoll durch sämtliche am Wegesrand stehende Fettnäpfe stolpert und sich scheinbar nichts dabei zu denken scheint.
Der Ruf ist mittlerweile nahezu komplett ruiniert und der Kandidat wird in den Medien mittlerweile zu Recht als unbelehrbarer Wiederholungstäter klassifiziert.
Die Sozen, so sie den überhaupt ernsthaft den Kanzler stellen wollen, wären jedenfalls gut beraten, diese Fehlbesetzung schleunigst aus dem Verkehr zu ziehen !. - #18 01.01.2013 17:39 von
Niedersachsenwahl? Wichtig???
Es gibt Feststellungen in der lieben Medien- und Presselandschaft, die sind einfach nicht nachvollziehbar.
Niedersachsenwahl und wichtig? Von welchem Stern muss man kommen, um so etwas zu behaupten und ungestraft davonzukommen? Niedersachsens politische Landschaft hat die Aussagekraft und charismatische Ausstrahlung einer grauen Betonwand. Der wesentliche Unterschied hierbei ist, dass die Betonwand mit höhrer Wahrscheinlichkeit einen Nutzen hat, was für niedersächsische Politik definitiv nicht behauptet werden kann; Nutzen und Politik schließen sich in Niedersachsen gegenseitig aus.
Nachdem die Niedersachsen alle ihre polarisierenden Politiker im Verlauf der letzten eineinhalb Jahrzehnte in die Bundespolitik oder darüber hinaus entsorgt haben (Schröder, Gabriel, von der Leyen, Döring, Wulff, Rösler), ist in Niedersachsen noch weniger 'Politik' übrig geblieben, als zuvor ohnehin schon an weniger vorhanden war.
Niedersachsens Politik und damit die Landtagswahlen in Niedersachsen sind in etwa genauso bedeutungsvoll, wie ein weißer Strich auf einem weißen Blatt Papier.
Und falls die absolut ausdruckslose, inhaltslose sowie -leere, charakterlose und bedeutungslose Landes-SPD in Niedersachsen befürchten sollte, dass Steinbrücks Eskapaden und Selbstgefälligkeiten ihr schaden könnte ... Keine Bange. Das wird nicht passieren. Die Beteiligung der niedersächsischen Wahlberechtigten ist in den letzten Jahren kontinuierlich gesunken. Mittlerweile sind das so wenige, die überhaupt noch eine Wahlentscheidung treffen, dass sich dies nicht mehr merklich auf die Wahlergebnisse auswirken kann. Warum? Weil letztlich nur noch diejenigen wählen gehen, die als Parteisoldaten ohnehin gesichertes Wahlverhalten im Stallgeruchihrer jeweiligen Parteisympathien, hervorgehoben aus dem Bauern-Klüngeln niedersächsischer Erdverwachsener, zeigen können und werden.
Und selbst, WENN sich Steinbrücks Elitengeseusel auswirken sollte, was wäre denn die Konsequenz? Entweder die CDU (und FDP?) wird im Verhältnis stärker, oder im 'linken' Spektrum aus allen möglichen Splitterparteien (Grüne, Piraten, sonstiger Parteien-Unfug) wird stärker, womit Regierungskoalitionen im Stile von SPD + X unwahrscheinlicher werden. In beiden Fällen würde der niedersächsische Sachverwalter numero uno an der Macht bleiben. David McAllister. Ist das schlecht für Niedersachsen? Jedenfalls weder schlechter noch besser, als es Niedersachsen unter Weil gehen würde.
Nein. Die steile These, die Niedersachsenwahl sei wichtig, ist keineswegs vertretbar oder haltbar. Diese These bewegt sich eher in der gleichen Bedeutungslosigkeit, wie es für die niedersächsische Politik in der Wirklichkeit der Fall ist. Insofern soll und darf Steinbrück gerne weiter albernes Zeug daherquatschen. In Niedersachsen schadet das niemanden.
Im Übrigen sollten die Flachland-Nasen der SPD in Niedersachsen langsam begreifen und anerkennen, dass die SPD mittlerweile keine Sozialdemokratische Partei ist; Programmatik und allgemeines politisches Verhalten ist absolut elitär und erzkonservativ ausgerichtet. Steinbrück macht also nichts falsch. - #19 01.01.2013 17:40 von
optional
verstehe nicht einmal im Ansatz was dieses dumme Gerede soll,
Steinbrück Äusserungen sind einfach nur wahr!
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