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Landtagswahl im Saarland: Trümmer-FDP schaltet auf Angriff

REUTERSKein Triumph, aber immerhin gewonnen: Nach dem Sieg im Saarland hofft die Union auf einen Schub für die weiteren Landtagswahlen. Getrübt wird der Erfolg vom miserablen Abschneiden der FDP. Die zersplitterten Liberalen wollen künftig stärker auf Konfrontationskurs zur CDU gehen.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...823617,00.html
  1. #10

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kein Triumph, aber immerhin gewonnen: Nach dem Sieg im Saarland hofft die Union auf einen Schub für die weiteren Landtagswahlen. Getrübt wird der Erfolg vom miserablen Abschneiden der FDP. Die zersplitterten Liberalen wollen künftig stärker auf Konfrontationskurs zur CDU gehen.

    Landtagswahl im Saarland: Union fürchtet Verzweiflungstaten der Liberalen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Bornierter geht es kaum noch! Da wird die FDP für ihren Marktfundamentalismus und ihre soziale Gewissenlosigkeit abgestraft, bis zur Bedeutungslosigkeit hin pulverisiert, aber die Marktliberalen wollen genau die Politik, für die sie nicht gewählt wurden, in excessis weiter führen und noch marktschreierischer als zuvor durchpeitschen, dem Willen des Wählers zum Trotz.
  2. #11

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die zersplitterten Liberalen wollen künftig stärker auf Konfrontationskurs zur CDU gehen.
    Eine gute Idee. Den Konfrontationskurs zum Wähler beherrscht die FDP inzwischen ja perfekt.
  3. #12

    Heute Hü morgen Hott

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kein Triumph, aber immerhin gewonnen: Nach dem Sieg im Saarland hofft die Union auf einen Schub für die weiteren Landtagswahlen. Getrübt wird der Erfolg vom miserablen Abschneiden der FDP. Die zersplitterten Liberalen wollen künftig stärker auf Konfrontationskurs zur CDU gehen.

    Landtagswahl im Saarland: Union fürchtet Verzweiflungstaten der Liberalen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Die Liberalen hab ich auch mal gewählt, als sie noch ein Programm hatten, das sie auch vertraten, heute ist es schlimmer als bei den meisten anderen Parteien, gemacht wird was vermeintlichen Erfolg verspricht. Energiewende mit der CDU bestes Beispiel. Das hatten nicht mal die Grünen geschafft als sie an der macht waren! Die einzig glaubwürdigen heute sind die Piraten, weil sie ein Schwarm und keine Partei sind, da schwimme ich solange mit!
  4. #13

    Zitat von Der Dicke Siggi
    Oskar Lafontaine hat es geschafft, zum dritten Mal in Folge eine CDU-Regierungschefin oder einen CDU-Regierungschef in das Regierungsamt zu bringen.
    Ach, ist das so Siggi? Genaugenommen war der feine Herr Maas nur so blöd von Anfang an eine GroKo anzukündigen. GroKo steht allerdings für "Großes Kotzen".

    Der spinnerte Saar-Napoleon hat daran zwar sicher auch einen Anteil, aber Maas ist da wohl definitiv eher der "Schwarze Peter" (haha) zuzuschieben.
  5. #14

    Meine Güte, schon wieder ein Superwahljahr ?

    Hatten wir doch erst 2011! Wenn 4 oder 5 Landtagswahlen schon wieder des Superlativs bedürfen , dann gute Nacht Marie ...
  6. #15

    die freie moevenpick partei .............

    Zitat von rainer_daeschler Beitrag anzeigen
    Eine gute Idee. Den Konfrontationskurs zum Wähler beherrscht die FDP inzwischen ja perfekt.
    hat das bekommen was sie verdient. schoen waree nur noch gewesen wenn die gruenen auch noch rausgeflogen waeren. gewonnen haben wohl die piraten und die spd. trotzdem kommt es nicht zu aenderungen. eine grosse koalition, die wir in zukunft wohl in vielen laendern und im bund zu erwarten haben, ist ja NICHT die alternative.
  7. #16

    SPD neben Piraten Gewinner

    Die Union hat denkbar schlecht abgeschnitten. Nach dem katastrophalen Ergebnis von 2009 sieht das Ergebnis in 2011 kaum besser aus. Dazu gab es praktisch keine "Leihstimmen" an die FDP mehr. Effektiv hat die Schwarz-Gelbe Koalition im Saarland über 7 Prozent verloren - etwa so viel, wie die Piraten bekommen haben.
    SPD und Linke zusammen haben dagegen leicht dazu gewonnen. Heiko Maas konnte innerhalb des linken Lagers 5 Prozent von den Linken und 1 Prozent von den Grünen dazu gewinnen. Insgesamt könnte damit die SPD mit der Linken zusammen die Regierung stellen.
    Frau Kramp-Karrenbauer - im Saarland mit Nichtem beliebt - hat also für Schwarz-Gelb eine herbe Niederlage einstecken müssen. Warum sie dann von der Presse zur Wahlsiegerin gekürt wird, verstehe wer mag - genauso wenig wie Heiko Maas ein Verlierer dieser Wahl ist.
  8. #17

    Viel zu spät, das wird ihr jetzt nichts mehr nützen. Die FDP hätte sich schon lange vor der letzten Bundestagswahl als starke Opposition etablieren müssen, anstatt sich bei der CDU anzubiedern. Das wäre vielleicht vor 40 Jahren noch von Erfolg gekrönt gewesen, als es nur zwei große Parteien gab, und die FDP bei fast jeder Wahl nach Belieben das Zünglein an der Waage spielen konnte. Anscheinend ist es ihnen entgangen, daß mit den Grünen, der Linken und jetzt den Piraten noch drei weitere Parteien mitspielen.
  9. #18

    Mancher Wähler hats woh einfach satt

    Zitat von rainer_daeschler Beitrag anzeigen
    Eine gute Idee. Den Konfrontationskurs zum Wähler beherrscht die FDP inzwischen ja perfekt.
    Ja, sicher. Aber CDU/CSU/SPD/GRÜNE schaffen es mit Machterhalts oder willhaben- politik statt Sachpolitik auch recht gut die Wähler zu verärgern. Die Wahlbeteiligung sollte zu denken geben!
  10. #19

    typisch deutsch

    das wahlergebnis im saarland ist desaströs, weil so "typisch deutsch":
    bloß keine experimente, bloß nichts wirklich neues anfangen, wider dem besseren wissen, dass das alte – ok, nicht wirklich ganz "schlecht" war, aber uns halt eben auch genau vor die probleme stellt, die wir nun haben.
    bloß nicht raus aus der bräsigen biderheit des "weiter-so-durchwurschtelns" - gerade und wider der probleme, die anzugehen sich niemand traut.
    die "große koalition" ist der ausdruck dieser entschieden unentschiedenen haltung. bezeichnender- wie dramatischerweise haben beide großkoalitionäre prozente hinzugewonnen.

    der rest: die linken sind lokalkolorit um die person Lafontaines herum, das aussterben wird, sobald Oskar stirbt. die FDP hat ihre kernkompetenz "bürgerrechte" thematisch aufgegeben und wurde dafür zurecht abgestraft. und der erfolg der piraten: zusammengekratzt aus frustrierten, ob ex-grüne-wähler oder ex-nichtwähler. (Den beweis zu führen, dass die Piraten-Oberen nicht den velockungen des persönlichen reichtums und fortkommens erliegen, das einschlägig interessierte kreise bereitwillig für "wohlverhalten in amt und mandat" bereitstellen, steht noch aus.)

    Insgesamt ist dieser "rest" aber gesamt-prozentual "abgewählt" worden. Die saarländer erweisen sich als typisch deutsch: Man schimpft zwar, aber wenn man dann mal die wahl hat, dann wird reflexartig der einheitsbrei des letzten halben jahrhunderts wiedergewählt.

    i.m.h.o. ist nur dumm dabei, dass dieser einheitsbrei auf die dringenden fragen und probleme der näheren wie ferneren zukunft erwiesenermaßen seit über einer generation keine antwort weiss. Die liste wäre lang ... aber da trauen sich die wahler offenbar nicht dran. Das ist so schade wie dramatisch.


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