dapdIm Saarland sieht es nach einem Erfolg für Annegret Kramp-Karrenbauer aus. Nach ersten Prognosen führt ihre CDU mit 34,5 Prozent, die Sozialdemokraten kommen nur auf 31 Prozent. Umfragen hatten zuvor ein Kopf-an-Kopf-Rennen vorhergesagt. Die Piraten schaffen den Einzug in den Landtag.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...823610,00.html
„CDU siegt im Saarland“: Die CDU gewinnt ca. 0,5 Prozent im Vergleich mit der letzten Wahl, und das ist ein „Erfolg“. Die SPD gewinnt etwa zwölfmal soviel dazu und kommt „nur“ auf 31 Prozent. Statt der CDU-nahen FDP ziehen die CDU-fernen Piraten ins Parlament ein. So sieht also ein Sieg der CDU aus.
... die Piratenpartei hätte kein Programm?
Wahlprogramm zur Landtagswahl 2012 | Piratenpartei Saarland
Der Server ist allerdings im Moment etwas überlastet...
Sozialismus bedeutet, dass die Produktionsmittel DEM VOLK gehören. Nicht der Partei.
Und Kommunismus ist sowieso die allerletzte Ideologie, die sich mit Diktatur verträgt, da sie das exakte Gegenteil als Ziel hat. Gleichheit aller Menschen bedeutet nicht, dass es eine Masse aus gleichermaßen rechtlosen Sklaven gibt und eine sie beherrschende Oberschichte, sondern die Gleichheit gilt wirklich für ALLE.
Kommunismus ist eine Ideologie, die letztlich schlichtweg den Menschenrechten entspricht. Wer daraus eine Diktatur aufbaut, ist einfach nur ein Lügner.
Stalin hat maßgeblich Kommunisten umgebracht und Arbeiter und Bauern unterdrückt, also gerade das getan, wodurch es überhaupt erst zur Idee das Kommunismus kam, die Befreiung von Unterdrückung Aller durch Wenige.
Und was in der DDR ablief, war sowieso hauptsächlich eine Staathalterpolitik und Teil des Kalten Krieges. Nicht umsonst wandte die USA sich an Gorbatschow, wenn es um die Mauer ging.
Die Probleme der DDR hatte doch mit Sozialismus nichts zu tun, dem Sozialismus lagen gerade die guten Dinge in der DDR zugrunde, die heute von Vielen vermisst werden im kalten System des Humankapitals.
Viele Menschen denken doch nicht wegen der Mauer oder der Stasi an die DDR zurück, sondern wegen einem Grundmaß an Sicherheit, frei von Existenzangst zu sein.
Doch gerad Existenzangst wird in unserem Land massiv zur Kontrolle der Menschen missbraucht.
Das wird sich tendenziell wohl nie ändern, denn der konservative Wähler neigt autoritären Strukturen zu. Solche Strukturen begünstigen Zusammenhalt, auch gegen die Überzeugungen einzelner Mitglieder. Deshalb spaltet sich das konservative Lager relativ selten und ohne nennenswerten Einschlag; Streit wird eher hinter verschlossenen Türen abgehandelt, und der Zweifler wird im Zweifel auf Linie gebracht. Zum autoritären Denken gehört es eben auch, sich in solchen Situationen eher unterzuordnen als zu rebellieren. Wo es in anderen Parteien zu Flügelkämpfen, Zersplitterung und erboster Abkehr käme, bleibt es in konservativen Kreisen ruhiger. Dafür sind dann die Affären und Skandale umso spektakulärer, wenn sie durchbrechen. Das gilt für politische Parteien wie für religiöse Gruppen.
lol.
In der (durchaus an vielen Stellen sehr zu kritisierenden) Linken sind zahlreiche Politiker, die die DDR gerade noch als Kinder miterlebt haben. Und von der politische Vergangenheit von CDU und CSU, in der offen und ungeniert ideologische Ausbilder der Nationalsozialisten gefeiert werden schweigt des Sängers Höflichkeit.
Fakt ist, daß die Linke eine sehr sehr unangenehme Partei für eine Koalition ist, wenn es einem nur um eine berufliche Karriere vor der Politik-Kulisse geht.
Insofern ist die Ablehnung durch die Unternehmen SPD,CDU & co sehr nachvollziehbar.
Mit Blick auf unser politisches Personal kann ich Ihnen versichern:
Ja, das reicht durchaus!
Ja, das wird so kommen.
Entweder die Piraten können dieser harten Realität etwas entgegensetzen, oder aber sie scheitern an ihr - was sie dann allerdings nicht davon abzuhalten braucht, eine "alternativlose" Politik zu betreiben wie die anderen. Vielleicht bekommt sie auch in diesem Falle noch Wählerstimmen.