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"Landshut"-Entführung: Helmut Schmidt hätte Geiseln geopfert

REUTERS"Unter Inkaufnahme von Menschenleben": Helmut Schmidt hätte bei der Befreiung der entführten Lufthansa-Maschine "Landshut" 1977 Geiseln geopfert. Der damalige Bundeskanzler forderte laut Telefonprotokollen einen Einsatz mit allen Mitteln, berichtet der SPIEGEL.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...848349,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Unter Inkaufnahme von Menschenleben": Helmut Schmidt hätte bei der Befreiung der entführten Lufthansa-Maschine "Landshut" 1977 Geiseln geopfert. Der damalige Bundeskanzler forderte laut Telefonprotokollen einen Einsatz mit allen Mitteln, berichtet der SPIEGEL.

    "Landshut"-Entführung: Helmut Schmidt war bereit, Geiseln zu opfern - SPIEGEL ONLINE
    Dies hat Schmidt jedoch breits vor Jahren in 2 Interviews gesagt und wie ich finde, gut begründet. Soweit man in diesem Zusammenhang überhaupt ... doch, darf man.
  2. #2

    Ich möchte mal hoffen,...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Unter Inkaufnahme von Menschenleben": Helmut Schmidt hätte bei der Befreiung der entführten Lufthansa-Maschine "Landshut" 1977 Geiseln geopfert. Der damalige Bundeskanzler forderte laut Telefonprotokollen einen Einsatz mit allen Mitteln, berichtet der SPIEGEL.

    "Landshut"-Entführung: Helmut Schmidt war bereit, Geiseln zu opfern - SPIEGEL ONLINE
    ...dass jeder andere Kanzler genauso handeln würde. Ein Staat darf sich nicht erpressbar machen. Und genau dafür haben Schmidt & Co damals gesorgt. Dabei hatten sie sicherlich Glück, aber das hat bekanntlich nur der Tüchtige.
  3. #3

    Und ?

    Wo ist der Nachrichtenwert ?
    Natürlich darf Terroristen nicht nachgegeben werden, selbst wenn deshalb Menschen sterben.
    Nach Entebbe gab es keine Entführung eines israelischen Flugzeugs mehr. Weil klar war, dass Israel nicht mit Terroristen verhandelt.
  4. #4

    Hätte, hätte, Fahrradkette, oder so...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Unter Inkaufnahme von Menschenleben": Helmut Schmidt hätte bei der Befreiung der entführten Lufthansa-Maschine "Landshut" 1977 Geiseln geopfert. Der damalige Bundeskanzler forderte laut Telefonprotokollen einen Einsatz mit allen Mitteln, berichtet der SPIEGEL.

    "Landshut"-Entführung: Helmut Schmidt war bereit, Geiseln zu opfern - SPIEGEL ONLINE
    Vor 35 (!!!) Jahren also war der deutsche Bundeskanzler dieser Meinung.
    Was soll das hier werden, ein Nachtreten?
    Es ist doch nichts neus, dass man bestimmte Linien in Verhandlungen vorgibt, die nicht zu überschreiten sind. Natürlich ist jedes einzelne Menschenleben kostbar, aber manchmal kann man eben nicht alle retten.
    Die harte Linie in den Geisellagen hat sich meiner Meinung bewährt, denn was wäre die Alternative gewesen?
    Ein immer nachgebender Staat wäre von jedem zu erpressen gewesen.
    Von daher war die Direktive "Keine Verhandlung", bzw. diese nur zum Hinhalten bis die Lösung gegeben war, genau richtig.
  5. #5

    Zurück treten

    Zitat von HaioForler Beitrag anzeigen
    Dies hat Schmidt jedoch breits vor Jahren in 2 Interviews gesagt und wie ich finde, gut begründet. Soweit man in diesem Zusammenhang überhaupt ... doch, darf man.
    Da können wir noch erheblich weiter zurück schauen. Im Fernsehspiel "Todesspiel" von 1997 kommt Helmut Schmidt mehrfach zu Wort. Er hat gesagt, dass er nach einem missglücktem Einsatz zum Nachteil der Geiseln am nächsten Tag zurück getreten wäre.
  6. #6

    So sehr

    ich ihn geschätzt habe, falls seine Aussage stimmt, bleibt absolut nichts übrig.
    Wie kann ein Kanzler das Leben von dutzenden Unschuldigen gefährden, um eine harte Linie zu suggerieren ?
    Wegen ein paar RAFlern, die sowieso wieder eingefangen ( ausgeliefert ) worden wären ?
    Kein Staat der Welt hätte diesen irregeleiteten Verbrechern auf Dauer Asyl gewährt, da der Staat bekannt wäre.
    Beim GSG - Einsatz war schon viel Glück / Können im Spiel, dass keine Geisel umgekommen ist.
  7. #7

    Neuigkeit?

    Wo ist hier die neue Information? Schmidt hatte dies bei den verschiedensten Gelegenheit mehr als klar und deutlich gesagt, dass der Staat Terroristen NIE nachgeben darf. Auch in Interviews im Fernsehen hat er dies mehrfach glasklar verdeutlicht, also... was soll das heute???
  8. #8

    Zitat von chico 76 Beitrag anzeigen
    Wegen ein paar RAFlern, die sowieso wieder eingefangen ( ausgeliefert ) worden wären ?
    Nein, sondern wengen ein "paar mehr Opfern", die diese freigelassenen wieder gekostet hätten.
  9. #9

    Zitat von Peter.Lublewski Beitrag anzeigen
    Da können wir noch erheblich weiter zurück schauen. Im Fernsehspiel "Todesspiel" von 1997 kommt Helmut Schmidt mehrfach zu Wort. Er hat gesagt, dass er nach einem missglücktem Einsatz zum Nachteil der Geiseln am nächsten Tag zurück getreten wäre.
    Exakt. Dies meinte ich unter anderem.


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