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Landflucht: China-Boom treibt Millionen in die Städte

Es ist ein Meilenstein auf dem Weg zur Supermacht: Erstmals leben mehr Chinesen in den Städten als auf dem Land. Laut einer neuen Statistik zog es 675 Millionen Menschen in eine Metropole. Die rasche Umsiedlung gilt als wichtiger Faktor für das Wirtschaftswachstum.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...809972,00.html
  1. #10

    Beeindruckend?

    Zitat von Koana Beitrag anzeigen
    Dir Armut der "Slumbevölkerung" ist immer - egal wie das Wetter sich zeigt - unbeschreiblich.
    Ein wunderbarer Fortschritt, heute wird perfekt verhungert, unabhängig von Dürren, Überschwemmungen,....
    Hallo,
    und der Spiegel feiert dies als..... "Der rasante Anstieg der chinesischen Stadtbevölkerung ist beeindruckend......"

    Ich weiß nicht. Wir hier haben diese Phase der Entwicklung doch hinter uns, mit den vielen Fehlern und Problemen, die daraus resultieren.
    Die Chinesen werden auch noch dahinterkommen, daß Megastädte nicht das Gelbe vom Ei sind.
    Ich möchte nicht in einer Stadt mit 10-40 Mio. Menschen leben. Das ist kein Fortschritt, egal wie oft das als solcher verkauft wird.
  2. #11

    Na denn

    Die Chinesen zieht es also in die Stadt. Dort gibt es die Arbeitsplätze um Geld zu verdienen. Miete, Strom, Wasser und Müllabfuhr wollen schließlich bezahlt werden. So schafft man Abhängigkeit und billige Arbeitskräfte für ewig. Als Dank werden die Stadtbewohner mit den Abgasen der Industrie und des Verkehrs schleichend vergiftet. So spart man die Rentenzahlung. Das Vorschreiten der Wüste Gobi, verschmutzte Flüsse, steigende Luftverschmutzung und in großem Ausmaß verseuchte Böden sind große Herausforderungen, vor denen China steht.
  3. #12

    Urbanisierung

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es ist ein Meilenstein auf dem Weg zur Supermacht: Erstmals leben mehr Chinesen in den Städten als auf dem Land. Laut einer neuen Statistik zog es 675 Millionen Menschen in eine Metropole. Die rasche Umsiedlung gilt als wichtiger Faktor für das Wirtschaftswachstum.

    Landflucht: China-Boom treibt Millionen in die Städte - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    ist ein sehr wichtiger Beitrag zum Umweltschutz da dadurch das Bevölkerungswachstum und die Flächenbelastung des Staates eingedämmt werden, hoffentlich sehen wir ähnliches in Indien in ein paar Jahren.
    Indien ist aufgrund seines Bevölkerungswachstums eine ernste Bedrohung für das weltweite Ökosystem. Es ist nutzlos "in Europa Energiesparlampen reinzudrehen" wenn dort das Bevölkerungswachtum ungebremst weitergeht.
  4. #13

    Zitat von discuss Beitrag anzeigen
    Das sagt natürlich nichts über irgendwelche Statistiken aus, ist aber bezeichnend für das Empfinden der Chinesen, ab wann eine Großstadt auch Großstadt genannt wird.
    Die Frage ist ja auch ob man einfach durch Zusammenlegung mehrerer Städte eien neue große schafft. Oder ob das nur Augenwischerei ist. In meiner Stadt wurden vor Jahrzenten auch 3 ehemals eigene Städte zusammengelegt und selbst heute noch bezeichnen sich die Einwohner nach den Namen der Ortseile und eben nicht nach dem der Übergeordneten "Stadt".

    Sicher koordinierte Verkehrs- und Infrastrukturplanung kann Sinn machen, aber dadurch schaffe ich noch keine neue Stadt. Eine richtige Stadt hat ein Zentrum um das herum sie organisch wächst, alles andere ist eine künstliche Struktur, die kein gemeinsames Stadtgefühl erzeugt.

    Eine richtige Stadt braucht Wahrzeichen, mit denen die Bewohner sich identifizieren können und die bei Mega Citys nach außen repräsentieren, wie der Kölner Dom, das Brandenburger Tor, ein berühmtes Theater, ein tolles Museum. Je größer das Gebiet und je weiter ich von solchen Dingen entfernt bin, je schwieriger fällt die Identifikation mit der Stadt. Oder glauben Sie wenn ich Düsseldorf und Köln zusammenlege, dann fühlen sich die Bewohner auf einmal als Dölner? Das ist eine Frage von Lebensqualität, wenn ich die Stadt natürlich nur als annonymen Wohn- und Arbeitsraum sehe, dann kann ich natürlich auch das ganze Land zur Stadt erklären.
  5. #14

    .

    Zitat von hubertrudnick1 Beitrag anzeigen
    Das ist doch nur das Gleiche was alle anderen Länder auch mitgemacht hatten und was noch im Gange ist.
    Aber warum sollten ausgerechnet die Chinesen dazulernen, sie machen genaugenommen die gleichen Fehler wie all die anderen auch.
    Was heißt Fehler?
    Gewisse Entwicklungen sind mehr oder weniger zwangsläufig und beinahe unmöglich zu beeinflussen.

    Zitat von hubertrudnick1 Beitrag anzeigen
    Auch sogenannte Kommunisten sind nicht in der Lage eine vernüftige Gesellschaft aufzubauen,
    Wer entscheidet was vernünftig ist.
    Sie?

    Zitat von hubertrudnick1 Beitrag anzeigen
    sie wollen an die nächsten Weltmacht werden
    Wirtschaftlich sien sie es heute schon.

    Zitat von hubertrudnick1 Beitrag anzeigen
    und darum kupfern sie einfach nur alles ab, sie haben sich noch nie so ihre eigenen Gedanken für eine bessere menschenliche und gesellschaftliche Entwicklung gemacht.
    Was immer das heioßen soll:besser...
    Lassen Sie doch die Chinesen entscheiden was besser oder schlehcter ist.

    Zitat von hubertrudnick1 Beitrag anzeigen
    Ihre Zentren sind zu Mollochs verkommen
    wie in vielen anderen Ländern auch.

    Zitat von hubertrudnick1 Beitrag anzeigen
    wo imgrunde der Menschen nur den umweltschädlichen Einflüssen ausgesetzt ist,
    dito

    Zitat von hubertrudnick1 Beitrag anzeigen
    sie schaffen sich damit nur noch mehr Probleme, sie sind die Umweltverschmutzer Nummer eins, sie überholen auch dabei alle anderen Länder.
    Kommt darauf an welche Daten man heranzieht. Im Vergleich zur Bevölkerungsgröße mitnichten. Da sind westliche Staaten Vorreiter.

    Zitat von hubertrudnick1 Beitrag anzeigen
    Und all das bauen sie mit den vielen Millionen Wanderarbeitern auf, die nur die Sklaven dieser kommunistischen Gesellschaft sind,
    Nun, das ist völliger Blödsinn und offenbart Ihre Unkenntnis über China und die Wanderarbeiter. Auch wenn viele tatsächlich ausgebeutet werden, teils auch um ihren Lohn geprellt werden ist das nicht die Regel.
    Man darf nicht den Fehler begehen die (sicher nicht unbegründeten) Horror Stories in der westlichen Presse als representativ für gesamt China ansehen.

    Zitat von hubertrudnick1 Beitrag anzeigen
    es ist eine Schande für ein kommunistisches System, aber was soll es, der Kommunismus hatte sich ja noch nie wirklich um die eigenen Menschen gekümmert, er hat immer nur die Missstände in den anderen Systemen kritisiert und bemängelt.
    HR
    Ich habe bisher noch nicht ein kommunistischen Land gesehen, weder früher noch heute.
  6. #15

    Wenn ich die Lichter auf dem Bild sehe,

    wird mir klar, dass in China nicht viel von CO2 Reduktion gehalten wird. Die Einsparungen an Energie und CO2 in Deutschland sind gegenüber dien Zuwächsen in China und Indien Peanuts. Jetzt könnte man annehmen, dass durch die Reduktion bei uns ein Kostenvorteil entsteht, zumindest mittelfristig, aber das wird bei uns leider durch Steuern und Abgaben wieder vom Staat abgesahnt.
  7. #16

    .

    Zitat von namachschon Beitrag anzeigen
    Hallo,
    und der Spiegel feiert dies als..... "Der rasante Anstieg der chinesischen Stadtbevölkerung ist beeindruckend......"

    Ich weiß nicht. Wir hier haben diese Phase der Entwicklung doch hinter uns, mit den vielen Fehlern und Problemen, die daraus resultieren.
    Die Chinesen werden auch noch dahinterkommen, daß Megastädte nicht das Gelbe vom Ei sind.
    Ich möchte nicht in einer Stadt mit 10-40 Mio. Menschen leben. Das ist kein Fortschritt, egal wie oft das als solcher verkauft wird.
    Vollkommen korrekt.
    Vieles in China erinnert mich an Deutschland vor langer Zeit (auch da hat man das Land zugunsten der Städte verlassen), oder auch an die ehemalige DDR, wo meine Verwandten stolz waren in einem der Plattenbauten und nicht mehr in ihrer alten Wohnung leben konnten.
    Das deckt sich mit der Meinung meiner chin. Frau die auch glücklich war in einem (anonymen) Hochhaus (direkt gelegen an einer Hauiptverkehrsstraße) zu leben (heute nach einigen Jahren in Deutschland sieht sie es anders).
    Es ist nur eine Frage der Zeit wann die Entwicklung in China umgekehrt verlaufen wird.
  8. #17

    Zitat von BlakesWort Beitrag anzeigen
    Stellt sich nur die Frage, wie man all die Probleme in den Griff bekommen will, die durch das Stadtleben entstehen. Folgt man den Aussagen des Happy Planet Index (HPI) und andere "Glücksstudien", ist das Leben in großen Städten, zusammengedrängt mit vielen fremden Individuen einer der Hauptgründe, unglücklich zu werden.

    Und da sind Sachen wie Lärm, Smog, grauer Betonausblick etc. noch nicht mal ausreichend gewichtet.

    Wer sagt denn, dass es um die Menschen geht? Es geht tatsächlich nur um "Wachstum"- die heilige Kuh des 21 Jahrhunderts. Ob Menschen dabei noch "artgerecht" gehalten werden, ist doch Nebensache.
  9. #18

    Zitat von markus_wienken Beitrag anzeigen
    Nun, das ist völliger Blödsinn und offenbart Ihre Unkenntnis über China und die Wanderarbeiter. Auch wenn viele tatsächlich ausgebeutet werden, teils auch um ihren Lohn geprellt werden ist das nicht die Regel.
    Man darf nicht den Fehler begehen die (sicher nicht unbegründeten) Horror Stories in der westlichen Presse als representativ für gesamt China ansehen.
    Doch, das kann man.
    Oder glauben Sie an eine kollektive Verschwörung der westlichen Medien?
    Merkwürdigerweise berichten alle das Gleiche.
    Wanderarbeiter in China: Knechte des Booms - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
  10. #19

    .

    Zitat von willi2007 Beitrag anzeigen
    Die Chinesen zieht es also in die Stadt. Dort gibt es die Arbeitsplätze um Geld zu verdienen. Miete, Strom, Wasser und Müllabfuhr wollen schließlich bezahlt werden. So schafft man Abhängigkeit und billige Arbeitskräfte für ewig.
    Die selben Entwicklungen hatte jedes Industrieland auch. Und: Nichts ist ewig. Auch die "Low-Quality-Jobs" werden mit der Zeit in China weniger werden. Schon heute werden Fabriken in den Westen Chinas, bzw. sogar in andere Länder verlagert weil die Lohnkosten da niedriger sind.

    Zitat von willi2007 Beitrag anzeigen
    Als Dank werden die Stadtbewohner mit den Abgasen der Industrie und des Verkehrs schleichend vergiftet. So spart man die Rentenzahlung.
    Auch das Umwelt bewustsein der Chinesen wird sich (mit steigendem Wohlstand) ändern. Nur eine Frage der Zeit. Es gibt anscheinend Entwicklungen die in jedem Land ähnlich verlaufen.

    Zitat von willi2007 Beitrag anzeigen
    Das Vorschreiten der Wüste Gobi, verschmutzte Flüsse, steigende Luftverschmutzung und in großem Ausmaß verseuchte Böden sind große Herausforderungen, vor denen China steht.
    Ja, das ist absolut richtig.


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