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Landesweiter Protest: Griechische Randalierer prügeln sich mit Polizisten
Krawallmacher beschädigen Regierungsgebäude, Polizisten werfen Tränengasgranaten: Bei Demonstrationen in mehreren Städten Griechenlands kommt es zu gewalttätigen Ausschreitungen. Zehntausende*gehen gegen die Sparpolitik der Athener Regierung auf die Straße.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...790084,00.html
- #170 06.10.2011 07:30 von
- #171 06.10.2011 07:37 von
Die Sicht des Betrachters
"Freiheitskämpfer" und "arabischer Frühling" in Nordafrika.
"Chaoten" und "Krawallmacher" in Stuttgart, London, Athen und New York.
Die Bilder sind die Gleichen.
Mag mir das bitte mal jemand erklären, als wäre ich 5 Jahre alt? - #172 06.10.2011 08:31 von
- #173 06.10.2011 08:42 von G.Martin
alles nicht so kompliziert
Es gibt 3 Bundesländer, die einen einigermaßen sauberen Haushalt haben. Wenn Sie jetzt noch schauen, wer dort die vergangenen 20, 30 Jahre regiert hat, wissen Sie es.
das stimmt nicht!
das sehe ich auch so.
Neulich haben im Rahmen einer Fernsehreportage ein Athener Busfahrer-Ehepaar (netto je 32.000 €) darüber geklagt, dass man nun mit je 18.000 € auskommen müsse.
Natürlich ist das für die beiden ärgerlich. Aber die 32.000 werden sie auf absehbare Zeit als Busfahrer nicht mnehr bekommen. Da können sie streiken, solange sie wollen. Ich muss da ausnahmsweise dem Slowaken Sulik recht geben: warum sollen u.a. seine Landsleute die m.E. weltweit bestbezahlten Busfahrer im öffentlichen Dienst durch Hilfskredite unterstützen?
Viele Griechen haben leider die Bodenhaftung verloren. Die Landung ist naturgemäß hart. Das Positive an der Situation ist, dass alle anderen Staaten bzw. deren Bevölkerungen aus der Lage Griechenlands ihre Lehren ziehen können.
Materielle Besitzstände sind nicht garantiert und kein Grundrecht. Kredite können zwar vorübergehend Illusionen speisen. Da Kredite aber Anleihen an der Zukunft sind, sollte man sie nicht für Konsum in Anspruch nehmen, sondern nur für Investititonen, die ihren Einsatz wieder einspielen. Wer sich daran hält, ist zwar auch nicht zu 100% sicher, aber er oder sie hat alles getan, was man tun kann. Das gilt für die Politik und das gilt im Privaten.
In GR haben Politik und große Teile der Bevölkerung versagt. Sollten die Streiks nicht enden, ist die Verarmung des ganzen Landes nicht mehr zu verhindern. - #174 06.10.2011 08:48 von
- #175 06.10.2011 14:31 von
xxx
Die Landwirtschaft in Gr. liegt ziemlich am Boden.
Auch Nahrungsmittel müssen eingeführt werden.
Warum auch immer.
Außer Ihnen wird wohl kaum einer wieder das mittelalterliche Tauschsystem in einer modernen Welt mit 7 Milliarden Menschen einführen wollen.
Ihr Vorschlag ist so weltfremd, dass er wohl eher als Provokation gedacht war... - #176 06.10.2011 14:37 von
xxx
Ich wollte darauf hinweisen, das mittelbar fast alle Deutschen von Bank- und Versicherungsverlusten negativ getroffen werden.
Schauen Sie sich mal die Zahl von Kapitallebensversicherungen an...
Schulden sind nun mal zurückzuzahlen.
Wenn Sie jemandem etwas geliehen haben würden Sie das auch erwarten.
Ansonsten hat der Schuldner etwas erhalten ohne Gegenleistung, im Zivilrecht ist so etwas Betrug, auf jedenfall eine Straftat.
Das sollten Sie nicht so locker sehen.
Die Griechen können natürlich einfach Ihre Rückzahlung einstellen, wie damals die Argentinier.
Die Auswirkungen für die Griechen sind allerdings auch nicht schön...
Es bedeutet zunächst, dass der chronisch auf Kredit lebende Staat von sofort an ohne jeden Krdit auskommen muss.
Das wird bitter für alle Rentner und Lohnempfänger dort... - #177 06.10.2011 15:15 von
...
Würde es eben nicht. Wegen des Zinslaufes gibt ez kein Licht am Ende des Tunnels. Sparen und schuften ist also nur unbegrenzte Zinssklaverei für die (absichtlich schamhaft verschwiegenen???) Profiteure all dieser Rettereien, die Berechtigten in Übersee an irgendwelchen Papierchen und deren politische Lakaien von grünCem bis SchwarzSeehofer.
Das kann nicht aufgehen, und deshalb ist das Volk auf der Straße. Ja, und manche randalieren vor Wut. Aber das richtet immer noch nur einen bruchteil der verwüstung an, die das Bankensystem hinter sich herzieht.
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