Der zurückgetretene schleswig-holsteinische Wirtschaftsminister Werner Marnette (CDU) über die Gründe seines Abgangs, die Grabenkämpfe im Kieler Kabinett und den leichtfertigen Umgang der Politik mit den Milliardenrisiken der teilweise landeseigenen HSH Nordbank.
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,617645,00.html
Nun, lieber Alka Wumm, es gibt eine Reihe von Bankern, die diesen Unsinn eben nicht mitgemacht haben.
Ansonsten sollten Sie differenzieren: Meine Aussagen beziehen sich nicht auf den Crash, als das Kind bereits in den Brunnen gefallen war, sondern weit auf die Zeit vorher. Das Interview bezieht sich nur auf die Vorgänge, nachdem die Verluste bereits aufgetreten waren.
Und außerdem habe ich mir erlaubt, einige möglichen Alternativen aufzuzeigen, wie ein verantwortungsbewusster Banker reagieren kann, selbst wenn der Verwaltungsrat bzw. Aufsichtsrat einer Bank aus unfähigen, aber geldgeilen Politikern besteht. Im Übrigen wurde der unheilvolle Weg weit vor der Amtszeit von Herrn Carstensen eingeschlagen.
Und dass ein ganzer Vorstand zurücktritt, so ungewöhnlich ist das nun auch wieder nicht. Und rechtlich ist dagegen auch nichts einzuwenden, schließlich trägt der Vorstand und nicht der Aufsichtsrat oder Verwaltungsrat die Verantwortung dafür, was in seinem Unternehmen geschieht. Und wenn die Anteilseigner anders wollen, als der Vorstand glaubt, verantworten zu können, dann muss er eben zurücktreten.
Da Vorstände außertarifliche Angestellte sind, gibt es auch arbeitsrechtlich diesbezüglich keine Probleme.
Hier im Spiegel & Co wurde viel über die Nazizeit berichtet und deren Anfänge. Was hier aber in D-Land abläuft, davor verschliessen sie die Augen.
Wo sind die Wächter der deutschen "Demokratie".
habe selten einen entlarvenden Artikel über die Qualität von Politikern und deren Verhalten in einer Krise gelesen. Uns jetzt lassen genau diese Leute, den von ihnen beaufsichtigten Vorstand von der Staatsanwaltschaft überprüfen. Sie selbst und ihr Verhalten, gehört staatsanwaltlich überprüft.
Wenn die Angaben eines Herrn Marnette stimmen, und da gibt es bisher keine Zweifel, dann haben sich die Herren in den Landesregierungen in Kiel und Hamburg strafbar gemacht.
Wer in Hamburg und Schleswig-Holstein Steuern zahlt, weiß jetzt wenigstens wofür diese in den nächsten Jahren gebraucht werden - für Schulen jedenfalls nicht.
tom-wa
Hier im Spiegel & Co wurde viel über die Nazizeit berichtet und deren Anfänge. Was hier aber in D-Land abläuft, davor verschliessen sie die Augen.
Wo sind die Wächter der deutschen "Demokratie".
Komisch, meine auch. Mit ein bischen Intelligenz kommt man aber schon weiter. J.C. FLowers stieg 2006 bei der HSH ein. Carstensen wurde 2005 Ministerpraesident in Kiel, also ein Jahr vorher. Sie muessen da Informationen haben, die ich nicht habe. Passt ins System, den Waehler immer schoen uninformiert halten damit man Ihn nachher als dumm beschimpfen kann.
Das ist passiert, im Jahre 2006:
http://www.manager-magazin.de/koepfe...446072,00.html
Deswegen trift die Politik die volle Haerte der Kritik denn Sie haben ja ganz offensichtlich die Koepfe der Anderdenkenden rollen lassen.