Kennen Sie auch jemanden, der am*Computer sonderbare Wege geht? Auf die Frage haben wir*viel Leserpost erhalten. Die Geschichten dürften Fachleuten*die Tränen in die Augen treiben. Laien sollten sie eine zarte Mahnung sein: Frag lieber, bevor Du dich im Computer-Dickicht verlierst.
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...767754,00.html
Eine 5 stellige Spamzahl ist einen Artikel wert ???
In meinem Posteingang tummeln sich laut X1 Email Indexer momentan exakt 1.441.140 Emails ! Davon ca. 97% Spam, Schrott, Statusmeldungen meiner Server etc. Aus rechtlichen Gründen muss ich sie alle aufbewahren. Wenn etwa ein Kunde Schadensersatz verlangt muss jeder Vorfall exakt nachvollziehbar sein. Allerdings werden sie bei mir in entsprechende Ordner sortiert.
Ich habe sie seit 2002 angesammelt.
Sorry Sir, aber die Option "/p" bedeutet "Pausiert nach jeder vollen Bildschirmseite." Da haben Sie in ihrer Datei nur den ersten Teil drin. "/s" wäre das Einbeziehen der Unterverzeichnisse gewesen (Sub-Directories): "dir /s >Liste.txt". Wenn mich nicht alles täuscht, müsste es mit "dir /s >prn:" auch direkt auf den Drucker gehen. Vorher ins Hauptverzeichnis der Diskette wechseln, sonst wäre, sofern es Laufwerk a: ist, "dir a:\ /s >prn:" angebracht. Zu empfehlen ist auch einfach mal "dir /?". Jaja, der DOS-Modus :-)
Bis vor fünf Jahren habe ich ausschließlich meinen Atari 1040 ST benutzt (ah... Signum, Stad, GFA Basic, 68000 Assembler...). Hat mir viele Generationen PCs erspart und auch die Bekanntschaft mit DOS (der Atari hatte von Anfang an eine Maus).
Also habe ich nun auf dem PC immer nur Windows XP benutzt. Die vorsintflutlichen DOS Befehle kenne ich nicht. Es ist ein sehr schwaches Bild, dass man diese manchmal noch braucht!
Deshalb mein besonderer Dank an pixmax für den guten Tip!
Nun ja, ist ja recht. Es kommt aber eher selten vor, dass Linux-Anwender am Kernel basteln. Darüber hinaus kommt es selten vor, dass Leute sich damit brüsten, etwas nicht zu können. Übrigens schreiben Sie ein paar Zeilen weiter selbst: Ach! Wie jetzt: „damit beschäftigt“?!
In dem hier zugrunde liegenden Artikel wird allen Ernstes behauptet, der Ausdruck eines Inhaltsverzeichnisses ginge „eigentlich nicht“, bzw. „nur in Spezialfällen, per Kommandozeile oder mit Drittanbieter-Programmen“. Ist das Kommandozeilen-Terminal, das auch bei jedem Windows immer noch zur Standardausstattung gehört, denn so etwas exotisches geworden?
Vielleicht sollte man sich nur einmal damit beschäftigen …
ggf. war ich zu schnell im Lesen?
sonst:
1.) Booten mit LINUX
2.) DVD/CD/Diskette/USB einlegen
3.) in das Anfangsverzeichnis der DVD etc. wechseln
4.) ls -lR > /tmp/file.lst eingeben
5.) /tmp/file.lst mit Editor der Wahl öffnen -> drucken
Anmerkung: bei einer gut gefüllten DVD dürfte das Rekursive Auslesen und Aufschreiben alleine der Dateinamen einige Zeit dauern ..
man kann auch in 4.) breits auf die Datei lp ausgeben, dann entfällt 5 ..
ls -lR | lp
(ganze 11 Buchstaben .. sollte ein Laye per Copy and Paste hin bekommen)
Es ist ein schwaches Bild, daß sich jemand mit so grundsätzlichen Computererfahrungen so laienhaft äußert. Das sind keine "vorsintflutlichen DOS-Befehle", sondern ist Computersteuerung per Kommandozeile, d.h. es handelt sich um Shell-Befehle. Mit DOS hat das schon lange nichts mehr zu tun, auch wenn sich die Grundbefehle daraus ableiten. Bei der Automatisierung von Abläufen per Script ist und bleibt das ein nützliches Tool, insbesondere für Administratoren. Bei Systemen auf Basis UNIX/Linux stellt das niemand infrage, obwohl es auch da schon lange ausgereifte GUIs gibt. Warum also das Theater bei Windows-Systemen?
Und "...[das ist] gerade für Laien dermaßen [einfach] (und für Experten [keineswegs] würdelos), dass man sagen muss: ['mach es doch einfach so, Vater'].
Gell, Herr Knoke ;)
Ich habe das aber auch nur per Zufall entdeckt (vor Jahren), nachdem mir auffiel, wie das Firefox-Profil-Backup-Addon FEBE das Ergebnis seiner Arbeit darstellte: Als Inhaltsliste des Zielordners, gerendert im Browserfenster eben ...
Ja, so Sachen habe ich auch schon erlebt, und ich bin schon seit 25 Jahren in der IT. Hier mal ein paar Fälle, zunächst zwei aus meiner Azubi-Zeit bei einem europäischen Büromaschinenhersteller, Ende der 1980er...
Fall 1: Ich war gerade in der Außendienstausbildung, hatte meinen Führerschein und durfte endlich selbstständig raus. Per Telefon beim gerade bedienten Kunden bekam ich vom Dispatcher einen neuen Fall: "Schreibmaschine kann Disketten nicht lesen". Ja, sowas gabs, elektronische Schreibmaschinen mit Diskettenlaufwerk. Ok, so Laufwerke können ja mal kaputt gehen. Ersatzlaufwerk war im Kofferraum, also hin. Zustand vor Ort: Tisch, Schreibmaschine, Wand dahinter. An der Wand eine Metalltafel, daran sauber mit Magneten angeheftet, die Disketten... Als ich dann versuchte, eine Kassette vom Diktiergerät mittels eines freien Magneten noch dazu zu hängen, wurde ich fürchterlich angeschnauzt, was das soll, was ich da mache...
Fall 2, ein paar Wochen später. Fehlerbeschreibung vom Dispatcher: "PC frißt Disketten". Hmmm... Konnte mir absolut nichts unter der Fehlerbeschreibung vorstellen, auch mein Meister, den ich telefonisch fragte, was mich dort erwartet. Ok, also hin. Dort stand dann einer dieser ersten IBM-XT komplatiblen PCs meines Arbeitgebers auf dem Tisch, und daneben lagen ein paar 5,25-Zoll-Disketten. Zur Erinnerung, das sind die etwas größeren, labberigen dünnen "Floppy Disc", meistens mit schwarzer Außenhülle im Papierumschlag. Ich frage den Kunden, was die Fehlerbeschreibung bedeuten würde. Zur Demonstration nahm der Kunde eine der Floppys, zog sie aus der Hülle, steckte sie in den PC, schwups, weg war sie. Aber nicht im Diskettenlaufwerk, sondern in einem etwas breiteren Schlitz zwischen Diskettenlaufwerk und Gehäuseverkleidung... Ich habe den PC dann geöffnet, und erstmal rund 25 Disketten rausgefischt, und dem Mann dann erstmal gezeigt, wie und wo man Disketten richtig einlegt.
Fall 3, Jahre später, sozusagen fast schon die Pre-Disketten-Zeit, Anfang des Internet-Zeitalters. Ich war dann bei einem IT-Systemhaus, wir hatten einen Großauftrag, Ersetzen der alten DOS/Windows 3.11 PCs gegen moderne Windows 95-PCs, alles vernetzt, Novell-Server, mit Internet, Email und Pipapo. Alles soweit gut, alles funktionierte, wir, die Techniker, knöpften uns zum Abschluß sämtliche User vor, um denen das gröbste zu zeigen, Windows 95, Office 95, Internet Exploder und Outlook. War eine richtig schöne Schulung, die Leute waren neuem aufgeschlossen und haben das neue Wissen in sich aufgesaugt. Tage später bin ich dann nochmal hin, ein paar Sachen anzupassen, weil sich rausgestellt hatte, dass der Kunde noch ein paar Abläufe ändern wollte. Da sprach mich dann ein Mitarbeiter aus der Buchhaltung an, ich solle mir nochmal angucken, ob er alles bei den Emails so richtig macht. Irgendwas muss da bei der Outlook-Schulung falsch gelaufen sein, er hatte da ein Gespür dafür, aber was...? Der Mann machte eigentlich alles richtig, nur der letzte Schritt war falsch. Outlook öffnen, neue Mail, korrekte Emailadresse eines internen Kollegen eingetragen, es gab sogar schon welche im Adressbuch, Betreff, Nachrichtentext, Signaur eingefügt. Mail zur Sicherheit abgespeichert, ausgedruckt, Mail-Fenster geschlossen, und ausgedrucktes Blatt ins Postausgangsfach gelegt...
ich meinem Vater erklärte, "um den PC auszuschalten musst du erst unten links auf "Start" gehen", lachte er sich tot.
Zu Recht!