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Lage in Syrien: Merkel zweifelt an Uno-Friedensplan

dapdDie Kanzlerin hat sich schockiert über die Situation in Syrien gezeigt. "Die Perspektiven sind wirklich sehr schlecht", sagte Angela Merkel vor ihrem Treffen mit Russlands Präsident Putin. Bisher stellt sich Moskau im Uno-Sicherheitsrat stets quer.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...836246,00.html
  1. #1

    mauern

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Die Perspektiven sind wirklich sehr schlecht", sagte Angela Merkel(...)
    ein Nationalstaat mit mehreren Ethnien/Religionen, die sich, sobald möglich, an die Gurgel springen, ist sinnlos. Wer sehnt sich denn heute nach dem alten Jugoslawien? Eine friedliche Aufteilung des Landes ist wohl ebenfalls abwegig, liegt es doch in einer Region, in der um jeden Stein 5000 Jahre alten Fehden ausgetragen werden. Also werden wohl Mauer gebaut werden müssen, von der UNO irgendwie gezogen. Hier könnten die Deutsche und auch die Israelis mit ihrem Know How helfen.
  2. #2

    Auf welcher Seite steht Merkel?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Kanzlerin hat sich schockiert über die Situation in Syrien gezeigt. "Die Perspektiven sind wirklich sehr schlecht", sagte Angela Merkel vor ihrem Treffen mit Russlands Präsident Putin. Bisher stellt sich Moskau im Uno-Sicherheitsrat stets quer.

    Merkel nennt Lage in Syrien Katastrophe - SPIEGEL ONLINE
    Mal sehen ob Merkel wieder an der Seite
    von Russland und China gegen die früheren NATO-Verbündeten steht, wie bei der Krise in Lybien.
    Bei wirtschaftlichen Interessen ist für Menschenreche eben kein Platz.
  3. #3

    Lage in Syrien

    Ich würde eher sagen:
    Merkel verzweifelt an Uno-Friedensplan.

    Das die Verhandlungen von Beginn an zum Scheitern verurteilt waren, sollte er eigentlich jedem klar gewesen sein. So lange die Weltgemeinschaft sich nicht komplett für Massnahmen ausspricht, so lange wird sich nichts bewegen und die Menschen in Syrien werden weiterhin abgeschlachtet.
  4. #4

    auf welcher seite merkel steht

    kann ich jetzt schon sagen auf der seite der usa vielleicht wird die freiheit am hindu äh in syrien verteidigt
  5. #5

    Die Russen haben völlig recht

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Kanzlerin hat sich schockiert über die Situation in Syrien gezeigt. "Die Perspektiven sind wirklich sehr schlecht", sagte Angela Merkel vor ihrem Treffen mit Russlands Präsident Putin. Bisher stellt sich Moskau im Uno-Sicherheitsrat stets quer.

    Merkel nennt Lage in Syrien Katastrophe - SPIEGEL ONLINE
    Eine militärische Einmischung in einen Bürgerkrieg, dessen Ursachen letztlich wieder einmal in der unseligen Religion liegen, wäre ein verrücktes, sinnloses Abenteuer. Ich hoffe sehr, dass wir uns auch weiterhin auf die kühle Sachlichkeit und Vernunft der Kanzlerin verlassen können.
  6. #6

    Selbstverständlich

    Zitat von hbommy Beitrag anzeigen
    Ich würde eher sagen:
    Merkel verzweifelt an Uno-Friedensplan.

    Das die Verhandlungen von Beginn an zum Scheitern verurteilt waren, sollte er eigentlich jedem klar gewesen sein. So lange die Weltgemeinschaft sich nicht komplett für Massnahmen ausspricht, so lange wird sich nichts bewegen und die Menschen in Syrien werden weiterhin abgeschlachtet.
    Zunächst müsste man mal formulieren, worauf man eigentlich hinauswill. "Frieden" ist ja immer schön, aber es kommt ja doch darauf an, wer wo herrscht. Solange von unserem Außenguido und anderen die Parole "Assad muss weg" ausgegeben wird, kann man sich das ganze UNO- und Verhandlungsgetue sparen, denn freiwillig wird der nicht gehen, und auch Rußland wird ohne Not keinen "regime change" wie in Libyen unterstützen.

    Ziel muss sein, die Rebellen erst mal zur Niederlegung der Waffen und zur Beteiligung an den Wahlen zu bewegen. Wenn - und danach sieht es ja momentan aus - die Mehrheit der Syrer das Assad-Regime behalten will, dann sollte auch der "demokratische" Westen das einfach mal akzeptieren und das Land nicht weiter durch Sanktionen und Waffenlieferungen an die Rebellen destabilisieren.
  7. #7

    Moskau ist gut beraten

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Kanzlerin hat sich schockiert über die Situation in Syrien gezeigt. "Die Perspektiven sind wirklich sehr schlecht", sagte Angela Merkel vor ihrem Treffen mit Russlands Präsident Putin. Bisher stellt sich Moskau im Uno-Sicherheitsrat stets quer.

    Merkel nennt Lage in Syrien Katastrophe - SPIEGEL ONLINE
    Vielleicht sollte sie sich probehalber auch mal vom Resolutionsführer und Vater des arabischen Frühlings, Herrn Bernard-Henri Lévy, beraten lassen.
  8. #8

    Denn nicht Syrien..

    Zitat von maki1961 Beitrag anzeigen
    kann ich jetzt schon sagen auf der seite der usa vielleicht wird die freiheit am hindu äh in syrien verteidigt

    .. als Staat ist gemeint, sind nicht die diversen Ethnien,sondern nur das strategische Vorfeld des Iran. Nur - ob Murksel das begreift?
  9. #9

    Leider...

    Zitat von otto_iii Beitrag anzeigen
    Zunächst müsste man mal formulieren, worauf man eigentlich hinauswill. "Frieden" ist ja immer schön, aber es kommt ja doch darauf an, wer wo herrscht. Solange von unserem Außenguido und anderen die Parole "Assad muss weg" ausgegeben wird, kann man sich das ganze UNO- und Verhandlungsgetue sparen, denn freiwillig wird der nicht gehen, und auch Rußland wird ohne Not keinen "regime change" wie in Libyen unterstützen.

    Ziel muss sein, die Rebellen erst mal zur Niederlegung der Waffen und zur Beteiligung an den Wahlen zu bewegen. Wenn - und danach sieht es ja momentan aus - die Mehrheit der Syrer das Assad-Regime behalten will, dann sollte auch der "demokratische" Westen das einfach mal akzeptieren und das Land nicht weiter durch Sanktionen und Waffenlieferungen an die Rebellen destabilisieren.
    ...scheitert dieser Ansatz schon daran, daß "man" sich mit Sicherheit nicht einig wird worauf man hinauswill. Saudi-Arabien schwebt ein anderes Syrien vor als Frankreich und das russische Syrienbild deckt sich nicht mit dem der Türkei...(Die unterschiedlichen Vorstellungen der Syrer selber blenden wir mal aus, um die Sache zu vereinfachen).
    Da diese Grundvoraussetzung fehlt, wird der Konflikt wahrscheinlich lange auf kleiner Flamme kochen, es wird weitere Massaker, Bombenanschläge, Morde & Grausamkeiten geben, eine Seite wird an die Welt appellieren einzugreifen, die andere an die "Schutzmächte" (sogar mit völkerrrechtlicher Rückendeckung -> Nichteinmischung in innere Angelegenheiten) dass dieser Eingriff möglichst unterbleibt. Irgendwannwird dann der Aussenwelt jede Lösung besser vorkommen als der aktuelle Zustand, und man wird, um dem Fernsehvolk zu Hause Aktivität zu demonstrieren, zunächst weitere Drohfinger erheben, noch später vielleicht Sanktionen verschärfen und irgendwann (wenn der Aufstand bis dahin nicht niedergeschlagen ist, vielleicht über den Sicherheitsrat ein militärisches Eingreifen mit gebremstem Schaum absegnen lassen. Das kann durchaus noch in diesem Jahrzehnt passieren, wetten würde ich nicht darauf.








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