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Lafontaines Abtritt als Linke-Chef: Alphatier a.D.

Er führte einst die SPD und später die Linke - an diesem Wochenende tritt Oskar Lafontaine als Chef der Genossen ab. Will seine Partei mitregieren oder Fundamentalopposition machen? Diese zentrale Frage hat der Saarländer noch nicht beantwortet. Den Job müssen jetzt andere übernehmen.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...694605,00.html
  1. #1

    Oskar wird allen fehlen, vor allem der Bevoelkerung

    Fuer den SPON ein relativ gnaediger Artikel, der immerhin einmal eindeutig klarstellt, dass vermeintliche Rachegelueste das Streben Oskar Lafontaines in den letzten 10 Jahren seit Aufloesung der SPD wenn ueberhaupt nur ungenuegend beschreiben.
    So tritt jetzt nun leider der faehigste deutsche Politiker der letzten 30 Jahre von der Bundesbuehne ab und man wird sich leider wohl auf absehbare Zeit mit mittelmaessigen Hartzpolitikern begnuegen muessen, dessen einziges Streben darin liegt, die Finanzmaerkte weiterhin zufriedenzustellen.
    Mit beidem konnte und kann und vor allem wollte und will Oskar nie dienen.
  2. #2

    Wieder ein Populist weniger

    Zitat von Oskar ist der Beste Beitrag anzeigen
    Fuer den SPON ein relativ gnaediger Artikel, der immerhin einmal eindeutig klarstellt, dass vermeintliche Rachegelueste das Streben Oskar Lafontaines in den letzten 10 Jahren seit Aufloesung der SPD wenn ueberhaupt nur ungenuegend beschreiben.
    So tritt jetzt nun leider der faehigste deutsche Politiker der letzten 30 Jahre von der Bundesbuehne ab und man wird sich leider wohl auf absehbare Zeit mit mittelmaessigen Hartzpolitikern begnuegen muessen, dessen einziges Streben darin liegt, die Finanzmaerkte weiterhin zufriedenzustellen.
    Mit beidem konnte und kann und vor allem wollte und will Oskar nie dienen.
    Oskar war nichts anderes als ein Populist. Genau wie viele seiner Kollegen auch..... Keiner wird ihn lange vermissen!!!
  3. #3

    Titelstreik

    Zitat von Oskar ist der Beste Beitrag anzeigen
    Fuer den SPON ein relativ gnaediger Artikel...
    Für Spon allerdings, auch wenn mal wieder ne Menge Bashing enthalten ist. Grossartiges Interview mit Oskar gestern in der FR:
    http://www.fr-online.de/in_und_ausla...&em_cnt_page=1
  4. #4

    .

    Zitat von mulledinger Beitrag anzeigen
    Oskar war nichts anderes als ein Populist.
    Im Gegensatz zu Politikern wie Merkel, Westerwelle, Koch und andere ... die versteht überhaupt niemand mehr.
  5. #5

    Kleiner Mann der nichts großes fertiggebracht hat

    [QUOTE=So tritt jetzt nun leider der faehigste deutsche Politiker der letzten 30 Jahre von der Bundesbuehne ab [/QUOTE]

    Wie begabt er war, das haben wir bei seinem Abgang bei Schröder gesehen. Er war nichts weiter als ein ekelhafter kleiner Egomane! Ich bin froh nichts mehr von dem zu hören.
  6. #6

    Das Herz schlägt links, Oskar Lafontaine

    Zitat von mulledinger Beitrag anzeigen
    Oskar war nichts anderes als ein Populist.
    Hören sie nicht auf die gekauften Journalisten und Politiker. In welche Lage uns diese Jünger der neoliberalen Denke gebracht haben, ist bereits deutlich zu spüren und es kommt mit Sicherheit noch schlimmer.

    Oskar Lafontaine ist einer der ehrlichsten, intelligentesten und realistischsten Politiker, die wir in diesem Land haben. Er ist einer der wenigen, die nicht nach der Pfeife der Lobbyisten tanzen und sich für die Belange der Kleinen Leute einsetzt.
  7. #7

    Oskar Lafontaine

    Oskar ist sooft beschimpft worden.Er hat sicher nicht alles richtig gemacht.Er mag ja auch ein Populist und Egomane sein.Aber LEIDER hat er in vielem Recht,mit dem ,was er sagt.Das fing schon bei der Wiedervereinigung an und hört bei Hartz IV und Afghanistan auf.Und bei vielem anderen hat er auch Recht.
    Oskar ist sogar von den Schwarzen und Liberalen,sowie wider besseres Wissen von seinen Ex Genossen als rechter Politiker diffamiert worden.
    Und die Medien haben stramm mitgemacht.
    Oskar hat große Verdienste um die Linkspartei,die ohne ihn garantiert nicht so erfolgreich wäre im Westen.Aber er hat damit auch die Macht dieser unsäglichen Ostfrau Merkel gesichert,weil die Sozis auf der ganzen Linie versagen,siehe wahrscheinlich auch in NRW!
  8. #8

    ehrlich und edel - oder bloß schlauer Klientelpolitiker?

    Zitat von frankyboy040 Beitrag anzeigen
    Oskar Lafontaine ist einer der ehrlichsten, intelligentesten und realistischsten Politiker, die wir in diesem Land haben. Er ist einer der wenigen, die nicht nach der Pfeife der Lobbyisten tanzen und sich für die Belange der Kleinen Leute einsetzt.
    Das mag in der Tat so aussehen. Aber waren das seine wirklichen Beweggründe? Meinte er es ernst? Meint irgendein Politiker es überhaupt ernst?

    Die FDP setzt sich mehr oder weniger offen für Geldsäcke ein und versucht erst gar nicht, Politik für das normale Volk zu betreiben. Nähme ihr auch gar keiner ab, davon mal abgesehen. Nun verdingt sich die FDP also mit einer Klientel und meint es gut mit denen.

    Sind "die kleinen Leute" bloß die Klientel der Linken? So als Marktlücke, weil alle anderen Bevölkerungsgruppen schon besetzt sind? Und damit betreibt man dann Wahlkampf. In die Pflicht genommen (Berlin, Brandenburg, ehemals McPomm) wird aus den Sandburgen nämlich nichts. In der Realität angekommen, wird auch bloß "normale" Politik betrieben.

    Das wäre bei R-R-G in Thüringen und im Saarland auch nicht anders passiert. Und wird auch in NRW so sein.

    Ist die Frage, ob die tollen Wahlversprechen unrealistisch sind, wie so viele. Oder ob sie es eben doch nicht ernst meinen und ganz genauso bloß an die Fleischtöpfe der Macht wollen. So wie die FDP über die Geldsäcke.

    Deswegen glaube ich nicht, das ein Oskar Lafontaine so ein Messias ist und war. Er hat eben auch nur Klientelpolitik betrieben - und das zugegeben sehr erfolgreich. Was er davon ehrlich meinte, werden wir nie erfahren.
  9. #9

    zu#3

    Zitat von mulledinger Beitrag anzeigen
    Oskar war nichts anderes als ein Populist. Genau wie viele seiner Kollegen auch..... Keiner wird ihn lange vermissen!!!
    Es mutet schon seltsam an wenn man einen Politiker wie Oscar Lafontaines als Populisten und Besserwisser beschimpft.Zu "Populismus" möchte ich nur kurz Westerwelle,
    Lindner,Homburger und vielen weiteren Herrschaften in der Union erwähnen.Zur "Besserwisserei" sei zu sagen,das Oscar schon vor über zwanzig Jahren die heute leider eingetroffenen Misstände an den Finazmärkten regulieren wollte mit all den verheerenden Folgen der Gegenwart!!Er war bestimmt kein bequemer Zeitgenosse,verglichen mit den neoliberalen Chaoten heutiger Prägung und vor allem deren Fachwissen tritt mit Herrn Lafontaines ein wirkliches Schwergewicht von der politischen Bundesbühne ab!
    Gute Besserung Oscar und bleibe wie du bist!
    Wer für die Wahrheit kämpft,hat stets Feinde.


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