dapdEs ist ein typischer Lafontaine: Erst wollte er noch mal Linken-Chef werden, jetzt hat er abgesagt - weil ein Teil der Partei seine Kandidatur ablehnte. Wird auch Rivale Bartsch seine Bewerbung zurückziehen? Ein Frauen-Duo an der Spitze der düpierten Partei wird immer realistischer.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...834569,00.html
Bis hierhin gebe ich Ihnen recht.
Aber hier haben Sie jetzt doch irgendwo die Bodenhaftung verloren. So viel Realitätssinn sollte man eigentlich schon haben, um zugeben zu können, dass in der DDR keiner hungern musste und nach Brot hat auch keiner angestanden. Viele Bauern haben in der DDR Brot gekauft und an die Viecher verfüttert, weil es massenhaft verfügbar und billiger als normales Viehfutter war.
Die DDR war eine politische Diktatur, keine Frage. Aber den ehemaligen DDR-Bürgern im Nachhinein einreden zu wollen, sie hätten in einem Dritte-Welt-Land gelebt und nagten täglich am Hungertuch ich ideologiegesteuert, aber nicht mehr vernuntf- oder faktenbasiert.
Gefühlt würde ich sagen, Sie haben noch nie einen Ost-Linken in der politischen Alltagsarbeit beobachtet. Vielleicht mal den direkt gewählten Bürgermeister einer Kleinstadt, dessen Wähler ihn mit genausoviel Prozent gewählt haben, wie sie gleichzeitig einen Landrat von der CDU wählten.
Sie können auch darauf wetten, dass z.B. bei einem Linken-Parteitag offener und intensiver diskutiert und abgestimmt wird als auf z.B. CDU-Parteitagen.
Würden Sie der FDP noch heute ihre eher bräunlichen Wurzeln vorhalten? Es hätte nicht wirklich was mit der Realität dieser Partei zu tun.
Und bevor Sie noch mit "sozialistischer" Finanzpolitik kommen, vergleichen Sie mal die Haushaltssituation von MeVo und dem immer schwarz regierten Thüringen. Mit vollen Händen Geld rausschmeißen, das man nicht hat, ist keine Frage des Parteibuchs...
Bis hierhin gebe ich Ihnen recht.
Aber hier haben Sie jetzt doch irgendwo die Bodenhaftung verloren. So viel Realitätssinn sollte man eigentlich schon haben, um zugeben zu können, dass in der DDR keiner hungern musste und nach Brot hat auch keiner angestanden. Viele Bauern haben in der DDR Brot gekauft und an die Viecher verfüttert, weil es massenhaft verfügbar und billiger als normales Viehfutter war.
Die DDR war eine politische Diktatur, keine Frage. Aber den ehemaligen DDR-Bürgern im Nachhinein einreden zu wollen, sie hätten in einem Dritte-Welt-Land gelebt und nagten täglich am Hungertuch ich ideologiegesteuert, aber nicht mehr vernuntf- oder faktenbasiert.
So sieht es aus!
Und das sage ich als einer, der einst Oskar, Gysi & Co gehasst hat wie die Pest! Aber das war wohl auch dem Presseecho geschuldet, die Unfähigkeit unserer jetzigen Regierung hat dazu geführt, dass ich mich mal abseits der "Qualitätsmedien" mit den Linken befasst habe.
Schauen Sie sich auf Youtube 2-3 Jahre alte Bundestagsreden von Gysi, Lafontaine und Wagenknecht an! Das war prophetisch, denn die haben (leider) Recht behalten.