Lafontaine zieht Bewebung als Parteichef zurück: Die Linke - ein Trümmerhaufen

dapdEs ist ein typischer Lafontaine: Erst wollte er noch mal Linken-Chef werden, jetzt hat er abgesagt - weil ein Teil der Partei seine Kandidatur ablehnte. Wird auch Rivale Bartsch seine Bewerbung zurückziehen? Ein Frauen-Duo an der Spitze der düpierten Partei wird immer realistischer.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...834569,00.html
  1. #170

    bartsch steht für einen neuanfang der linken

    gut dass lafontaine einen rückzieher gemacht hat, er hätte die partei nur ruiniert. mit bartsch gibt es einen neuanfang eine reelle chance die linken wieder auf 10 % und mehr zu bringen. bartsch wird sich mit der spd zusammentun, sich nicht von den anderen parteien abgrenzen, sondern den dialog anstreben. bei den frauen die sich zur wahl stellen sehe ich keine zukunft für die partei. die werden nach altem muster die partei führen und haben keinen bekannten namen in der öffentlichkeit. die partei wird da in kürze in trümmern liegen. bartsch wird die partei öffnen und für andere parteien wie spd koalitionsfähig machen. eine spd und linke koalition begrüße ich.
  2. #171

    Zitat von mindphuk Beitrag anzeigen
    Hä? Was willst du mit dem Posting sagen? Was musste Edith besorgen, Keilrimen, Mandarinen oder Champignons?
    Wir haben unsere Champignons aus dem Wald geholt, Pilz-Zucht gab es damals noch wenig, weil es einfach nicht üblich war, und Bio auch nicht, aber auch nicht im Westen. Pilze in der Dose gab es aber auch in der DDR, regelmäßig im HO-Konsum, sogar bei uns auf dem Dorf.
    Du warst also einmal in der DDR, mit nem Bulli, und weisst daher über die Zustände genau bescheit?

    Ich habe 15 Jahre in der DDR, in Mecklenburg (damals noch "Bezirk Neubrandenburg") gewohnt. Ich kann mich aus meiner Kindheit vielleicht an zwei Abende erinnern, in der es aufgewärmtes von gestern gab, oder aber "arme Ritter" (in Milch und Zucker gebratene Brötchen vom Vortag), aber nicht weil es nichts zu kaufen gab, sondern weil die Mutter es wegen Jungtieren im LPG-Stall nicht mehr rechtzeitig zum Dorf-Laden schaffte. Ja, in der DDR war es üblich, dass beide Elternteile arbeiten, dafür gab es kostenlose Kindergärten und Nachmittagsbetreuung in der Schule.
    Dort hatte ich auch täglich ein warmes Mittagessen in der Schulkantine, für etwa 5 Mark (DDR-Mark, pro Monat!) und morgens regelmäßig ein Fläschchen Fruchtmilch, von der Schule ausgegeben.

    Für Mandarinen und Bananen oder Wassermelonen musste man schonmal anstehen, wenn es die im Sommer an 1-2 Tagen in der Woche gab, das stimmt. Aber wir haben auch ohne Bananen recht gut gelebt und Hunger musste niemand leiden.

    Luxusgüter waren knapp in der DDR, was auch an dem Devisenproblem lag. Die meisten Luxusgüter wurden in den Westen verkauft (unteranderem auch Videorecorder und Computerchips), um an die Devisen zu kommen. Dafür gab es dann die Deli-Läden und den Intershop...

    Aber alle "Waren des täglichen Bedarfs", Brot, Butter, Milch, Wurst, Nudeln, Tomaten, Gurken, Kohl, Schnitzel, Marmelade, Honig, Wasch- und Putzmittel, Brause, Mineralwasser, Bier usw. gab es überall, sogar auf dem Dorf.
  3. #172

    Zitat von mindphuk Beitrag anzeigen
    Hä? Was willst du mit dem Posting sagen? Was musste Edith besorgen, Keilrimen, Mandarinen oder Champignons?

    Wir haben unsere Champignons aus dem Wald geholt, Pilz-Zucht gab es damals noch wenig, weil es einfach nicht üblich war, und Bio auch nicht, aber auch nicht im Westen. .....
    Drei meiner Cousinen und eine Schwägerin derer waren ganztätig in der Küche des Kindergartens einer 160-Einwohner-Gemeinde beschäftigt.

    Sie haben gearbeitet.