Forum


 

Längste Fahrt mit einer Tankfüllung: Ehepaar knackt Weltrekord im Spritsparen

Volkswagen Niemand fährt sparsamer als John und Helen Taylor. Das Ehepaar hat einen Weltrekord aufgestellt und kam mit einer Tankfüllung 2617 Kilometer weit. In einer normalen Straßenlimousine brauchten sie nur 2,8 Liter auf 100 Kilometer - indem sie die "Taylor Tips" befolgten.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...832708,00.html
  1. #80

    Zitat von Flari Beitrag anzeigen
    Sie können doch lesen?
    Sorry, dass ich es Ihnen nicht deutlich gemacht habe, dass ich den spezifischen Verbrauch nicht ausdrücklich in Bezug zur abgegebenen Leistung gesetzt habe.
    Und das Wort "spezifischen" stand da doch!
    Als angeblicher Mitarbeiter an einem Motorprüfstand hätte ich da bei Ihnen auch mehr Mitdenkvermögen angedacht.
    1. Sie hatten behauptet, daß das Verbrauchsminimum "bei ca. 80% Nennleistung und ca. 50% der Nenndrehzahl" läge. Von spezifisch war da eben keine Rede, zumal es die ganze Zeit um den wegabhängigen Verbrauch ging, den das Ehepaar (angeblich) erzielt hatte.
    2. Von angeblich kann keine Rede sein, und daß ich Prüfstandsfahrer sei, hatte ich auch nie behauptet. Ich glaube, Sie haben eine etwas schräge Sicht der Qualifikation, die man für die Entwicklung und Applikation von Motorsteuerungen braucht, und wer was macht. Um Prüfstandsfahrer zu werden, braucht man jedenfalls kein Studium.

    Zitat von Flari Beitrag anzeigen
    Aber zu der weiteren Korinthen..
    Hätten Sie einen Link zu einem Muscheldiagramm, dass sich weiter als 10-20% aus dem genannten Bereich entfernt?
    Oder öden Sie auch andere morgen an, die die FDP auf 3% geschätzt haben, wenn die 3,1% erhalten?
    Solche Muscheldiagramme habe ich, aber im Netz finden müssen Sie sie schon alleine, denn diese Arbeit werde ich Ihnen mit Sicherheit nicht abnehmen (wenn's die überhaupt dort gibt - bei weitem nicht jede Information landet schließlich im www, denn vielfach handelt es sich um vertrauliche Informationen).

    Zitat von Flari Beitrag anzeigen
    Ob ich 300 oder 350g/kWh benötige, ist doch bei einer Effizienzrechnung dennoch interessant.
    Fragen Sie mal einen Fuhrunternehmer.
    Das juckt den überhaupt nicht. Den interessiert nämlich die Kraftstoffrechnung am Ende der Fahrt, und die richtet sich danach, wieviele Liter die Möhre als Absolutwert geschluckt hat und nicht danach, wieviele Gramm Diesel für eine kWh im optimalen Betriebspunkt verbraucht werden, in dem man ohnehin nur in den seltensten Fällen fährt!

    Zitat von Flari Beitrag anzeigen
    Wo habe ich etwas anderes geschrieben, das dem entgegen steht?
    Lieber wäre mir gewesen, Sie hätten mal auf unseren letzten Disput geantwortet.
    ???
  2. #81

    Alles Augenwischerei

    Beim Verbrauch liegt der Hase ganz woanders im Pfeffer!
    Und zwar im Leergewicht! Unsere "modernen" Autos werden mit immer mehr Technik vollgestopft, was eine drastische Gewichtszunahme mit sich bringt.

    Ein heutiger Golf 6 wiegt entschieden mehr, als sein Urahn der Golf 1. Dafür wird ein leistungsstärkerer Motor benötigt. Eine kleine Übersicht:
    Golf 1 Leergewicht: 750–805 kg, Golf 2 Leergewicht: 845–985 kg, Golf 3 Leergewicht: 960−1380 kg, Golf 4 Leergewicht: 1050−1477 kg,
    Golf 5 Leergewicht: 1155–1590 kg, Golf 6 Leergewicht: 1217–1541 kg.

    Der Golf 1 Diesel (mit 37 kW/50 PS) war mit rund 5 Liter Verbrauch auf 100km einer der sparsamsten Kompaktwagen der 1970er Jahre.
    Der Golf 6 Diesel (mit 77 kW/105 PS) verbraucht ca. 4,5 Liter / 100 km.

    Muss man wirklich alles ordern, was die Aufpreisliste hergibt? Wäre es nicht viel sinnvoller, moderne Auto's zu entschlacken, und mit heutigen treibstoffsparenden, aber leistungsseitig downgegradeten Motoren auszustatten? Und warum bezahlen wir überhaupt mehr für unsere Autos, als diese in anderen Ländern kosten??

    Aber das ist wieder eine andere Frage..
  3. #82

    Scheinmangel!

    Zitat von m.u. Beitrag anzeigen
    Wäre es nicht viel sinnvoller, moderne Auto's zu entschlacken, und mit heutigen treibstoffsparenden, aber leistungsseitig downgegradeten Motoren auszustatten?
    Ihr Beitrag geht an der Realität vorbei, denn es gibt heute Serienfahrzeuge zu kaufen, die Ihrem Golf 1 Diesel Beispiel in Größe und Motorisierung entsprechen und die nicht mal teuer sind.

    Dies wäre zum Beispiel ein Citroen C1 Diesel mit 54 PS. Den kann man um die 4 Liter/100 km fahren. Oder auch weniger.

    Und mit einem VW Polo geht das natürlich auch.

    Gibt also keinen Grund sich zu beschweren. Die Industrie liefert, wenn man will. Bei uns in der Gegend fahren sogar eine ganze Menge von den Dingern rum!
  4. #83

    Zitat von m.u. Beitrag anzeigen
    Der Golf 1 Diesel (mit 37 kW/50 PS) war mit rund 5 Liter Verbrauch auf 100km einer der sparsamsten Kompaktwagen der 1970er Jahre.
    Der Golf 6 Diesel (mit 77 kW/105 PS) verbraucht ca. 4,5 Liter / 100 km.
    Ich halte fest: Rückgang des Verbrauches trotz erheblicher Mehrleistung; dazu mehr Komfort, mehr Sicherheit, mehr Ausstattung. Ist daran irgendetwas auszusetzen?
  5. #84

    Durstiger Italiener

    Ich fahre einen relativ durstigen Italiener (Alfa 156 1,8), der mich auch noch via Verbrauchsanzeige beschubsen tut. Die Anzeige zeigt nämlich grundsätzlich einen Liter/100 km weniger an als sich durch Nachrechnen an der Tanksäule ergibt.

    Normalerweise ist ja nicht der Weg das Ziel sondern das Zeil selbst und das will in einer halbwegs vertretbaren Zeit erreicht werden. Wer Benzin sparen will, der lässt am besten das Auto geparkt stehen. In diesem Betriebszustand wird nämlich gar kein Sprit verbraucht.

    Ich habe über Ostern ein moderates Spritsparen ausprobiert und bin nie mehr als 120 km/h gefahren. Es fiel mir schwer, aber ich kam dafür mit einer Tankfüllung hin und wieder zurück. Sicher, bei 80 km/h oder noch weniger hätte ich mehr Sprit sparen können. Aber das ist nicht das primäre Ziel einer Langstreckenfahrt.

    Wir könnten mit unseren heutigen Motoren sicher einen niedrigen Verbrauch realisieren, wenn wir leichtere Autos uns schmalere Reifen hätten. Vielleicht führt die Entwicklung in diese Richtung.
  6. #85

    Sicher kann ich mir heute für für teures Geld ein komfortables sparsames (Diesel-)auto oder Hybridfahrzeug kaufen. Allerdings verschlingt die Herstellung eines neuen Fahrzeugs ebenfalls fossile Energie in nicht unbedeutender Menge. Aber mit guter Propaganda wurde dem Konsumenten eingebleut, dass er sein altes Fahrzeug verschrotten soll zugunsten eines moderneren Exemplars, das weniger verbraucht oder zumindest verbrauchen soll.

    Jedenfalls tue ich mir keinen Wagen mit kleinem turbogeladenem Motörchen an, bei dem nach 60000km Turbolader und Zylinderkopfdichtung den Geist aufgeben. Da bleibe ich lieber bei meinem Youngtimer, dessen Motor bei 120km/h gerade mal 2500 U/min läuft, und auch nicht mehr als 8,5l/100 km braucht.

    Was man nicht an der Tankstelle bezahlen will, trägt man eben in die Werkstatt.
  7. #86

    Stimmt

    Zitat von lhr Beitrag anzeigen
    Driving down hill in neutral (free wheeling) you will use some fuel. When you drive down hill in gear (the safest gear under the circumstances) in a modern day car you will use NO fuel whatsoever.

    Stimmt dieser Spritspar Tip?
    Also zumindest in Europa haben afaik seit den 80ern alle Fahrzeuge eine Einspritzabschaltung wenn kein vortrieb gebraucht wird. An steilen Bergen nutzt man dann die Motorbremse. Bei Automatik natürlich nur wenn man noch manuell Eingreifen kann. Tip-Tronic etc.
    Sofern man nur lange geradeaus segeln möchte ist alerdings manchal die N-Stellung bei der Automatik doch sinnvoll, weil dann der Motor das Fahrzeug nicht bremst!
  8. #87

    Zitat von franneck Beitrag anzeigen
    Ich halte fest: Rückgang des Verbrauches trotz erheblicher Mehrleistung; dazu mehr Komfort, mehr Sicherheit, mehr Ausstattung. Ist daran irgendetwas auszusetzen?
    Eigentlich nicht. Ich wuerde nur bemaengeln, dass man heutzutage auf den Gebrauchtmarkt angewiesen ist, wenn man ein "blankes" Auto haben moechte.
    Durch die unmoeglichen EU-Richtlinien in Sachen Crashtests und EuroX werden solche Fahrzeuge gnadenlos ausgesperrt.
    Es ist mir klar dass so etwas von Industrie und "Staat" nicht gewuenscht ist, aber eine Neuauflage eines Golf1-artigen Wagens faende ich grossartig. Pures Blech, Tuerverkleidungen aus Presspappe und 700 kilogramm Leergewicht. Fuer 7.500 Euro roundabout.

    In meiner Wahlheimat in Suedamerika laufen z.B. noch Pickups mit Vergasermotor und ohne Airbags nagelneu vom Band.
    Trotz Leiterrahmen leichter als ein Polo.
  9. #88

    Zitat von anders_denker Beitrag anzeigen
    Bei Automatik natürlich nur wenn man noch manuell Eingreifen kann. Tip-Tronic etc.
    Gibt es irgend ein Auto (ausser Rolls Royce) bei dem man das nicht kann?
    Ich glaube eine "L"-Stellung zum Motorbremsen ist sogar Vorschrift.
  10. #89

    Zitat von dale_gribble Beitrag anzeigen
    Eigentlich nicht. Ich wuerde nur bemaengeln, dass man heutzutage auf den Gebrauchtmarkt angewiesen ist, wenn man ein "blankes" Auto haben moechte.
    Durch die unmoeglichen EU-Richtlinien in Sachen Crashtests und EuroX werden solche Fahrzeuge gnadenlos ausgesperrt.
    Es ist mir klar dass so etwas von Industrie und "Staat" nicht gewuenscht ist, aber eine Neuauflage eines Golf1-artigen Wagens faende ich grossartig. Pures Blech, Tuerverkleidungen aus Presspappe und 700 kilogramm Leergewicht. Fuer 7.500 Euro roundabout.

    In meiner Wahlheimat in Suedamerika laufen z.B. noch Pickups mit Vergasermotor und ohne Airbags nagelneu vom Band.
    Trotz Leiterrahmen leichter als ein Polo.
    Das wäre in der Tat eine super Idee. Man wird ja heute quasi dazu gezwungen, ein komfortables, leises und im Vergleich zu damals übermäßig ausgestattetes Auto mit allerlei Technik zu kaufen. Ich würde allerdings nicht auf eine moderne, relativ crashsichere Karosserie verzichten wollen. Alles andere kann ruhig in den Lagern des Herstellers bleiben.


TOP



TOP