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Längste Fahrt mit einer Tankfüllung: Ehepaar knackt Weltrekord im Spritsparen

Volkswagen Niemand fährt sparsamer als John und Helen Taylor. Das Ehepaar hat einen Weltrekord aufgestellt und kam mit einer Tankfüllung 2617 Kilometer weit. In einer normalen Straßenlimousine brauchten sie nur 2,8 Liter auf 100 Kilometer - indem sie die "Taylor Tips" befolgten.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...832708,00.html
  1. #70

    Zitat von franneck Beitrag anzeigen
    Gut, dass sie diesen Punkt ansprechen. Das Muscheldiagramm kann einen ziemlich in die Irre führen. In dem Bereich mit dem geringsten spezifischen Verbrauch hat der Motor eine solch hohe Leistung, dass das für die Betrachtung "wo ist mein Motor am sparsamsten?" irrelevant ist.
    Die "Leistung" auf die Welle oder Räder kommt erst mit der Drehzahl zustande.
    Und die Kraft in Verbindung mit Getriebe/Untersetzung..
    ..und der optimale Wirkungsgrad liegt damit deutlich unter der Nenndrehzahl von Automotoren.

    Die kleinen Kellerkraftwerke Blockheizkraftwerk arbeiten an sich immer in diesem optimalen Arbeitspunkt (Bereich).
    Bei diversen Kfz-Herstellern setzt sich auch immer mehr die Zylinderabschaltung durch, um die verbleibenden bei geringer Lastanforderung näher am Arbeitspunkt zu betreiben.

    Selbstverständlich kann sich kein Kfz-Besitzer am abs. optimalen Arbeitspunkt orientieren.
    Aber wenn einer das Muscheldiagramm seines Motors wirklich verstanden hat, kann er damit auch weit ausserhalb des Optimums ein Sparpotential entwickeln.
  2. #71

    Zitat von tubolix Beitrag anzeigen
    richtig: der verbrauch eines ausgeladenen LKW kann beim beschleunigen jenseits der 200 l/100km liegen - gegenüber 30-35 bei gleichmässiger fahrt.
    Und zwar weit über 200 l/100 km. 100 l/ 100 km kann man schon mit jedem Kleinwagen erreichen.

    Zitat von tubolix Beitrag anzeigen
    wer spass dran hat oder LKW unbewusst ausbremst darf sich gern ein umweltferkel an die heckscheibe kleben.
    Exakt! Mir gehen zwar auch manche LKW-Fahrer auf den Geist, die meinen, mit einer Differenz von 2 cm/h andere LKWs überholen zu müssen, aber mutwillig LKWs auszubremsen, ist völlig kontraproduktiv.

    Zitat von super_nanny Beitrag anzeigen
    Bei Tempo 300 wird der Unterschied im Verhältnis gesehen sogar noch geringer sein, da die Motorleistung zur Überwindung des Luftwiederstands exponentiell steigt (im Gegensatz zur benötigten Energie für die Steigung, die konstant bleibt).

    Aber auch dann muß man das Gas noch erhöhen wenn man die Geschwindigkeit konstant halten will.
    Es ging darum, daß die Geschwindigkeit bei gleicher Gaspedalstellung nicht notwendigerweise sehr stark abfällt.

    Zitat von dale_gribble Beitrag anzeigen
    Trommelbremsen(brauchen keinen Verstaerker) oder eine Elektrische Vakuumpumpe. Wuerde schon gehen.
    Bei mir reicht der normale Vakuumspeicher fuer die Bremse aber eigentlich immer fuers "Segeln".
    Vorsicht: Je nach Grad der Servounterstützung und Geschwindigkeit wird bei konventionellen Autos die Lenkung ziemlich schwergängig. Eine elektrische Lenkung haben nur ganz wenige Autos, ist aber schon wegen des geringeren Energieverbrauchs im Kommen.

    Zitat von Flari Beitrag anzeigen
    Dass ein Kfz bei einer hohen Durchschnittsgeschwindigkeit grundsätzlich mehr verbraucht, dürfte jedem Deppen klar sein.
    Wenn Ihnen das klar ist, warum behaupten Sie, daß das Verbrauchsminimum "bei ca. 80% Nennleistung und ca. 50% der Nenndrehzahl" läge? Das ist bei modernen Motoren schon beim spezifischen Verbrauch nicht richtig, und beim Verbrauch pro Wegstrecke erst recht nicht.

    Zitat von Flari Beitrag anzeigen
    Wer die "Leistung!" seines Motors bis kurz vor Maximum ausnutzen will, befindet sich immer im oberen DZ-Bereich und damit weit ausserhalb des energetischen Optimums.
    Darum geht's nicht. 80% des Maximaldrehmoments bei besagter Drehzahl brauchen Sie außer bei einem steilen Berg bei weitem nicht. Also erreichen Sie den Punkt des minimalen spezifischen Verbrauchs garnicht sondern fahren im sehr niedrigen Teillastbereich - und der zieht einen relativ hohen Verbrauch nach sich.

    Aus diesem Grund ist es verbrauchsmäßig günstiger, den Motor zwar in Bereichen zu betreiben, wo der spezifische Verbrauch höher als im optimalen Punkt ist aber niedriger als bei der 50%-Drehzahl. Dies ist bei niedrigen Drehzahlen und vergleichsweise hoher Last der Fall. Genau das ist der Grund, warum die Schaltanzeige in neueren Fahrzeugen oft schon bei 1500 1/min den Fahrer zum Hochschalten auffordert.
  3. #72

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    Zitat von Flari Beitrag anzeigen
    Aber wenn einer das Muscheldiagramm seines Motors wirklich verstanden hat, kann er damit auch weit ausserhalb des Optimums ein Sparpotential entwickeln.
    Dazu braucht man kein Muscheldiagramm zu verstehen und vor allem braucht man nicht dasjenige seines Motors zu kennen. Der Punkt des geringsten wegbezogenen Verbrauchs liegt bei konstanter Geschwindigkeit immer bei knapp über Leerlaufdrehzahl im höchsten Gang.

    Den höchsten erzielt man bei voll durchgetretenem Gaspedal im 1. Gang bei der Drehzahl, bei der das höchste Moment erzielt wird - also dort, wo man nahe am geringsten spezifischen Verbrauch ist. Viele Pferde brauchen halt viel zu kauen!
  4. #73

    Nicht ich habe die beiden Muscheldiagramme...

    Zitat von Flari Beitrag anzeigen
    Der typische Verbrenner hat seinen günstigsten spezifischen Verbrauch bei ca. 80% Nennleistung und ca. 50% der Nenndrehzahl.
    Muscheldiagramm eines typischen Benziners
    Muscheldiagramm eines typischen Diesel
    Da man die Leistung um eine Steigung hoch zu kommen in jedem Fall "verbraucht", ist es bedeutend günstiger, diese durch Gasgeben zu erreichen, solange man diesen genannten Kennlinienfeldbereich nicht deutlich überschreitet.
    Dazu ist die Kenntnis des eigenen Muscheldiagramms hilfreich.
    ...in einen Zusammenhang mit Leistung gebracht sondern Sie.
    Die Passage
    Zitat von Flari Beitrag anzeigen
    Aber wenn einer das Muscheldiagramm seines Motors wirklich verstanden hat, kann er damit auch weit ausserhalb des Optimums ein Sparpotential entwickeln.
    war wohl auch eher selbstironisch gemeint. Da ist KEINE Leistung aufgetragen daher kann man in diesem Kennfeld auch keinen optimalen Arbeitspunkt bezüglich verbrauch finden.
    Und daher nochmal die Fragen: Was bedeutet die Beschriftung der y-Achse beim Benziner-Diagramm? Und was müsste an der y-Achse des Diesel-Diagramms stehen?
    Und ... pssst... kleiner Tipp: Es ist in beiden Fällen nicht die Leistung
  5. #74

    Zitat von ArnoNym Beitrag anzeigen
    Wenn Ihnen das klar ist, warum behaupten Sie, daß das Verbrauchsminimum "bei ca. 80% Nennleistung und ca. 50% der Nenndrehzahl" läge? Das ist bei modernen Motoren schon beim spezifischen Verbrauch nicht richtig, und beim Verbrauch pro Wegstrecke erst recht nicht.
    Sie können doch lesen?
    Sorry, dass ich es Ihnen nicht deutlich gemacht habe, dass ich den spezifischen Verbrauch nicht ausdrücklich in Bezug zur abgegebenen Leistung gesetzt habe.
    Und das Wort "spezifischen" stand da doch!
    Als angeblicher Mitarbeiter an einem Motorprüfstand hätte ich da bei Ihnen auch mehr Mitdenkvermögen angedacht.

    Aber zu der weiteren Korinthen..
    Hätten Sie einen Link zu einem Muscheldiagramm, dass sich weiter als 10-20% aus dem genannten Bereich entfernt?
    Oder öden Sie auch andere morgen an, die die FDP auf 3% geschätzt haben, wenn die 3,1% erhalten?

    Zitat von ArnoNym Beitrag anzeigen
    Darum geht's nicht. 80% des Maximaldrehmoments bei besagter Drehzahl brauchen Sie außer bei einem steilen Berg bei weitem nicht. Also erreichen Sie den Punkt des minimalen spezifischen Verbrauchs garnicht sondern fahren im sehr niedrigen Teillastbereich - und der zieht einen relativ hohen Verbrauch nach sich.
    Das ist doch klar..
    Und?
    Ob ich 300 oder 350g/kWh benötige, ist doch bei einer Effizienzrechnung dennoch interessant.
    Fragen Sie mal einen Fuhrunternehmer.

    Zitat von ArnoNym Beitrag anzeigen
    Aus diesem Grund ist es verbrauchsmäßig günstiger, den Motor zwar in Bereichen zu betreiben, wo der spezifische Verbrauch höher als im optimalen Punkt ist aber niedriger als bei der 50%-Drehzahl. Dies ist bei niedrigen Drehzahlen und vergleichsweise hoher Last der Fall. Genau das ist der Grund, warum die Schaltanzeige in neueren Fahrzeugen oft schon bei 1500 1/min den Fahrer zum Hochschalten auffordert.
    Wo habe ich etwas anderes geschrieben, das dem entgegen steht?
    Lieber wäre mir gewesen, Sie hätten mal auf unseren letzten Disput geantwortet.
  6. #75

    für einen Weltrekord ist das verdammt viel

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Niemand fährt sparsamer als John und Helen Taylor. Das Ehepaar hat einen Weltrekord aufgestellt und kam mit einer Tankfüllung 2617 Kilometer weit. In einer normalen Straßenlimousine brauchten sie nur 2,8 Liter auf 100 Kilometer - indem sie die "Taylor Tips" befolgten.

    Weltrekord im Spritsparen von John und Helen Taylor aufgestellt - SPIEGEL ONLINE
    mit seriellen Hybrid sollte auch ohne Stromanschluß und Akkuladen sehr viel mehr möglich sein, weil alles an Fahrzeugenergie inkl. Solardach in Supercaps und Akku gespeichert werden kann.
    Unter 1l sollte kein Problem sein
  7. #76

    0Null Ahnung aber Hauptsache mitdiskutiert

    Zitat von Flari Beitrag anzeigen
    Sorry, dass ich es Ihnen nicht deutlich gemacht habe, dass ich den spezifischen Verbrauch nicht ausdrücklich in Bezug zur abgegebenen Leistung gesetzt habe.
    Das kann man anhand der Muscheldiagramme auch nicht weil die abgegebene Leistung gar nicht aufgetragen ist
    Zitat von Flari Beitrag anzeigen
    Ob ich 300 oder 350g/kWh benötige, ist doch bei einer Effizienzrechnung dennoch interessant. Fragen Sie mal einen Fuhrunternehmer.
    Interessant JA: Aber nicht für einen Fuhrunternehmer sondern für den Betreiber eines Blockheizkraftwerks.
    Ersterer muss eine Fracht von A nach B bringen und ist besonders effizient, wenn er dabei eines Minimum an kWh "verbraucht". Er ist nicht effizient wenn er viel kWh in einem Bereich verbraucht, in dem die kWh für eine besonders geringe Menge an Diesel erzeugt wird.
    Letzterer muss dagegen tatsächlich eine bestimmte Menge kWh an Wärme erzeugen und er ist effizienter, wenn er pro kWh eine kleinere Menge Diesel braucht.
  8. #77

    Kann hinkommen, aber wen interessierts?

    Seit einigen Jahren übe ich mich selbst im Spritsparen. Mit Tempomat kann man schon mal einiges rausholen, weil der Gasfuß eben doch nicht so sensibel ist wie die Elektronik. Und da die USA doch meistens Flach sind, zumindest in dem Teil, wo sie gefahren sind, entfallen auch spritfressende Anstiege. Auch mit Schubabschaltung holt man das bergab nicht mehr heraus, Wirkungsgrad sei Dank.

    Ich komme mit meinem Astra Diesel auch mit 3,5l/100km aus, wenn ich es drauf anlege. Das heißt dann: Auf der Autobahn einen Laster finden und als Windbrecher nutzen, Tempomat rein und wenn gebremst werden muss, wenn möglich Schubabschaltung und Motorbremse nutzen... Also das selbe, wie ihre Tips besagen...
    Wenn ich das jetzt auf die USA mit ihrem Tempolimit und den leereren Straßen abseits der Metropolen übertrage, halte ich 2,8l für durchaus möglich.

    Nur: wem nützt das? Shell oder VW? Greenwashing für Shell, weil sie ganz uneigennützig sparsames Fahren fördern? Greenwashing für VW, weil sie soooo sparsame Autos bauen? Oder etwa, weil sie auf diese Weise billig Publicity bekommen?! Das wohl schon eher...
  9. #78

    Welche Mathematik nutzt der Spiegel?

    Wie kommt der Spiegel auf 2,8 Liter auf 100 Kilometer?
    Natürlich ist es immer schwierig mit Kulturen zu "rechnen", die keine SI-Einheiten verwenden. Aber auf der "Originalseite" steht:

    "The results are: 69.985 US MPG 84.05 IMP MPG 3.36 L/100 KM 29.75 KM/L 5.7 cents per mile, at a total cost of US$ 516. www.shell.us/smarterdriving"

    Also: 3.36 L/100km

    (siehe http://www.fuelacademy.com/latest_adventures.php)

    Woher kommt also die Information, dass eine Strecke von 2617 km Kilometern gefahren worden ist? Auf der Originalseite sind keine Kilometerangaben vorhanden, der Verbrauch je 100 Kilometer allerdings ist dort aufgeführt.

    Wieder eine schlampige Spiegel-Analyse?
  10. #79

    Highway/Interstate

    Auf der US-Autobahn ist die erlaubte Maximalgeschwindigkeit meistens 65 Meilen pro Stunde, also gut 105 km/h. LKW und PKW fahren meist gleichschnell (die LKW sind oftmals sogar eher schneller), und es kommt oft vor, dass man die gleichen Autos fast stundenlang vor sich bzw. hinter sich sieht (die meisten fahren mit Tempomat). Viel Sprit kostet es v.a., wenn man höhere Geschwindigkeiten fährt und wenn man ständig bremsen und wieder beschleunigen muß. Daher glaube ich schon, dass man die im Artikel erreichten Verbrauchszahlen erreichen kann.

    Auch im Stadtverkehr hier in D. könnte viel eingespart werden. Die Leute fahren oftmals 60-70 auf den Hauptverkehrsstraßen, nur um an der nächsten Ampel zu stehen und sich dann von mir überholen zu lassen, weil ich halt mit Tempo 50 an der Ampel ankomme und nicht bremsen muß... Auf meiner üblichen Strecke hier in HH kenne ich die Ampelschaltungen so gut, dass ich die 10 km fahren kann und nur 1-2x auf die Bremse treten muß. Die meiste Zeit rolle ich so dahin, mal etwas schneller, mal etwas langsamer.








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