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Längste Fahrt mit einer Tankfüllung: Ehepaar knackt Weltrekord im Spritsparen

Volkswagen Niemand fährt sparsamer als John und Helen Taylor. Das Ehepaar hat einen Weltrekord aufgestellt und kam mit einer Tankfüllung 2617 Kilometer weit. In einer normalen Straßenlimousine brauchten sie nur 2,8 Liter auf 100 Kilometer - indem sie die "Taylor Tips" befolgten.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...832708,00.html
  1. #20

    Zitat von inkpod Beitrag anzeigen
    Verbrauche ich bei eingelegtem Gang bergab wirklich WENIGER Sprit als im Leerlauf? Der Verbrauch ist dabei doch nicht vom Gang abhängig, sondern von der Drehzahl. Der Leerlauf hat doch meist eine sehr niedrige Drehzahl, niedriger als z.B. die Fahrt im höchsten Gang bergab (ist natürlich Geschwindigkeitsabhängig)?!
    Die Drehzahl im Leerlauf ist niedriger als bei eingelegtem Gang. Das stimmt. Aber es muß im Leerlauf Sprit eingespritzt werden, sonst geht der Motor aus.

    Wenn der Gang drin ist, dann muß kein Sprit eingespritzt werden, um den Motor, der in diesem Betriebszustand gar kein Motor mehr ist, da er nichts antreibt, sondern angetrieben wird, am Laufen zu halten.

    Es muß aber ein bestimmter Schwellwert überschritten sein. Irgendwo zwischen 1500 und 2000 UpM.

    Wenn jetzt ein Geng so eingelegt ist, dass die Drehzahl wesentlich höher ist, z.B. 3000 oder 4000 UpM, dann bremst der Motor natürlich stärker ab, als bei 2000 UpM.

    Optimalerweise würde man bergab im Leerlauf fahren und der Motor wäre komplett abgeschaltet und mechanisch entkoppelt. Sozusagen Start-Stopautomatik während der Fahrt.

    Ich weiß nicht, wie es bei den allerneuesten Fahrzeugen der Fall ist, aber bisher war das im Regelfall nicht möglich. Es sei denn man entkuppelt und stellt die Zündung aus. Das ist aber gefährlich, weil dann die Servounterstützung für das Lenkrad und die Bremsen wegfällt. Also nicht versuchen!
  2. #21

    Könnte mir vorstellen, dass das geht

    Ich könnte mir vorstellen, dass das geht mit unter drei Litern. Hatte ein paar Jahre einen Skoda Octavia und bin regelmäßig mit ca. 4,2 bis 4,3 Litern langfristigem Durchschnittsverbrauch gefahren, hatte mehrfach auch im Alltag die vier Liter unterschritten und einmal einen Durchschnittsverbrauch von 3,5 Litern auf einer Landstraßenstrecke mit mehreren Ortsdurchfahrten bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von über 60 km/h auf die gesamte Strecke, ohne dabei Verkehrshindernis zu sein.

    Wenn man das etwas perfektioniert und es wirklich darauf anlegt, ist es von den 3,5 Litern unter die 3,0 zu kommen auch nicht mehr sooooo weit.

    Nebenbei: Ich habe versucht, die Hommage aufzurufen, kriege aber nur eine Fehlermeldung. Stimmt da etwas nicht? Wurde die zurückgezogen aus irgendeinem Grund?
  3. #22

    Titel

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Niemand fährt sparsamer als John und Helen Taylor. Das Ehepaar hat einen Weltrekord aufgestellt und kam mit einer Tankfüllung 2617 Kilometer weit. In einer normalen Straßenlimousine brauchten sie nur 2,8 Liter auf 100 Kilometer
    Respekt.
    Mein persönlicher Rekord liegt bei 3,8 Liter Durchschnittsverbrauch mit einem älteren Passat (1,9 Liter Wirbelkammerdiesel mit 110 PS).

    Taktik für dieses Experiment: vorrausschauende Fahrweise, bergauf kein Gas geben (Geschwindigkeit halten), maximal 100 km/h auf der Autobahn

    Verfügte das Fahrzeug der Familie denn eigentlich über einen Partikelfilter?
  4. #23

    "die langen Trips nutzt Mr. Taylor um das Eheleben mit seiner Frau zu pflegen"

    Das ist doch mal eine ordentliche Rechtfertigung für lange Autofahrten!
    Und Mrs. Taylor sieht auch gut aus!

    Ach, wenn Benzin/Diesel doch nur nicht so teuer wären, würde ich das auch gerne machen...zum "Pflegen" der Ehe...

    Mal rechnen: 70 Liter= 100 oder 120 Euro.

    Dafür 3 Tage fahren, dann Ehe. Na gut, wenn man sich noch bildet ist und entspannt ist das OK. Sonst könnte man das "Primärziel" ebenso teuer auf andere Art erreichen.

    Zum Beispiel einfach in der Stadt Essen gehen.
  5. #24

    Zitat von distel60 Beitrag anzeigen
    I
    Allerdings kann es dann auch passieren, dass man selbst nachts von LKWs abgeblinkt wird, weil man ihnen auf der rechten Fahrspur durch die Geschwindigkeitswechsel zu sehr auf die Nerven geht. Also in der Extremform nicht zur Nachahmung empfohlen.
    Fahren sie hinter der LKW her, reduzieren sich die Geschwindigkeitswechsel, und sie sparen durch Windschatten. (Natuerlich Abstand 'halber Tacho' einhalten, womit der Windschtten bei 90km/h dann eventuell dummerweise erst in der Verwirbelungszone 'stattfindet') vielleicht sogar besser.
  6. #25

    Zitat von pauschaltourist Beitrag anzeigen

    Taktik für dieses Experiment: vorrausschauende Fahrweise, bergauf kein Gas geben (Geschwindigkeit halten), maximal 100 km/h auf der Autobahn
    Das moechte ich sehen, das sie bergauf, ohne mehr Gas zu geben, die Geschindigkeit halten. Solche Fahrtechnik, kein Mehr-Gas bergauf zu geben, fuehrt bei der von mir zu beobachtenden Spezies 'Autofahrer' fast zum Stillstand. Weil erst dann runtergechaltet und auch wieder das Gaspedal betaetigt 'werden darf'.
    ;-]
    Kann man aber deutlich sehen. Und mit etwas mehr Abstand dann vermeiden, selber bis zum Stillstand abgebremst zu werden!
  7. #26

    Durchaus möglich

    Lange Fahrstrecken ohne Pause. Höchster Verbrauch wenn der Motor auf Betriebstemperatur gebracht wird. Niedrige Höchstgeschwindigkeit spart auch eine Menge Vorausschauendes Fahren auf jeden Fall. Konsequentes Abschalten des Motors bei jeder Gelegenheit. Achtung sehr gefährlich und sollte man auf keinen Fall machen, Bergab ohne Motor und im Leerlauf aber das ist lebensgefährlich. Über Land fahren und Städte meiden. Motor warmhalten nach dem Ausschalten und bei Pausen.
  8. #27

    Zitat von Mannheimer011 Beitrag anzeigen
    JEIN. Man kann das so allgemein nicht beantworten!
    Andersherum erkennt man Leute, die wirklich was vom sparsamen Fahren verstehen, dass sie nicht solche Allgemeinplätze verzapfen!
    Gerade im LEICHTEN Gefälle rollen Fahrzeuge ohne Antriebskraft von alleine. Mit eingelegtem Gang muss der Motor wesentlich höher drehen was zu mehr Verlusten führt. Ich kenne viele Autobahnabschnitte, wo man kilometerweit (2-4km) im Leerlauf im dreistelligen Geschwindigkeitsbereich fahren kann.
    Die Ersparnis beläuft sich dann auf ca. 50-70% im Gegensatz zum eingekuppelten Zustand in diesen Abschnitten, da man mit eingelegtem Gang schlecht rollen kann.
    Hersteller von VW bis Porsche würden keinen "Freilauf" in ihre Automatik bzw. Direktschaltgetriebe implemtieren, wenn es nur kontraproduktiv wäre.

    Besonders gut der Tipp, dass man doch Markensprit verwenden sollte. Der Sponsor (gelb-rote Tankstellenkette) dankt.

    Die Durchschnittsgeschwindigkeit lag bei ca. 60 km/h was optimal zu Spritsparen wäre. Dennoch halte ich den Verbrauchswert für unwahrscheinlich.
    Danke. Sie haben es begriffen.

    Die Schubabschaltung bringt nur dann eine Ersparnis, wenn die kinetische Energie des Fahrzeugs ohnehin stärker reduziert werden müsste als um den Anteil, den das Fahrzeug durch Rollen an Geschwindigkeit verliert. Wenn man also eh langsamer werden muss.

    Im Idealfall steckt man nur genau so viel kinetische Energie in das Fahrzeug, dass es nach Ende der Zufuhr rollend genau bis zum Ziel kommt. IdR ist das natürlich nicht kompatibel mit der Verkehrssituation.

    Kann man aber z.B. auf abschüssigen Autobahnstrecken und ausreichend freier Situation die Bewegungsenergie durch Rollen erhalten oder sogar erhöhen, spart man Sprit, weil das Fahrzeug nicht die drehzahlabhängige innere Reibung des Motors überwinden muss. Im Schubbetrieb wird zwar kein Kraftstoff eingespritzt, aber das Fahrzeug wird durch den Motor gebremst.
  9. #28

    Zitat von Altesocke Beitrag anzeigen
    Das moechte ich sehen, das sie bergauf, ohne mehr Gas zu geben, die Geschindigkeit halten.
    Kommt auf das Fahrzeug an. Wenn Sie einen alten Diesel mit Fliehkraftregler in der Einspritzpumpe fahren dann stimmt das schon. Mit einem modernen Benziner natuerlich nicht.
  10. #29

    So könnte es funktionieren

    1. Man fährt möglichst mit konstanter Geschwindigkeit.
    2. Man fährt nicht etwa viele kurze Strecken sondern eine möglichst lange Strecke (z.B. 14 Stunden am Stück) mit warmem Motor.
    3. Man fährt mit dem höchsten Gang.
    4. Man fährt genau mit der Motordrehzahl, bei der der Motor sein maximales Drehmoment liefert.


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