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Längste Fahrt mit einer Tankfüllung: Ehepaar knackt Weltrekord im Spritsparen

Volkswagen Niemand fährt sparsamer als John und Helen Taylor. Das Ehepaar hat einen Weltrekord aufgestellt und kam mit einer Tankfüllung 2617 Kilometer weit. In einer normalen Straßenlimousine brauchten sie nur 2,8 Liter auf 100 Kilometer - indem sie die "Taylor Tips" befolgten.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...832708,00.html
  1. #90

    Schubabschaltung

    Es wurde hier über Schubabschaltung geredet.... leider stimmt nicht was der Großteil hier blubbert.
    Ist klar... wenn ich auf eine Ampel zurolle, dann nutze ich die Schubabschaltung, bremse mit dem Gang und benutze weniger die Bremse. Das ist so ähnlich wenn man einen Berg herunter fährt und von einer MOTORBREMSE spricht.

    Kappiert? Motorbremse. Der Motor ist - und das ist sein größter Nachteil - an sich eine blöde Bremse. Folglich ist er bei Vollgas am effektivsten, weil dann das Verhältnis aus Bremse und Forwärtsbrennstoffverbrennung die Differenz am größten ist.

    Folglich: Wenn ich rolle und der Gang (weil ich z.B. nur 5 Gänge habe) bremst meine Fahrzeug mehr als, dass ich beschleunige, dann vernichte ich Energie. In Wärme.
    Macht doch einfach den Test mit einem Bordcomputer. Rollt einen Berg runter wo ihr unten ej weiter fahren müsst. Einmal lässt ihr den Gang drin. Bei einem leichten Berg braucht mein Auto ca. 3 Liter auf 100km dann um die Motorreibung zu überwinden. Jetzt mach ich den Gang raus, dann habe ich bei ca. 100 km/h einen Momentanverbrauch von 0,7 L/100km.

    Dieses Ehepaar ist gesponsert von VW und mehr nicht. VW war und ist und wird es immer bleiben: Ein korrupter verlogener Konzern. Schönes Bild mit nem Passat im Hintergrund. Als ich von 2,6 Litern lesen musste und Stop-And-Go dann muss ich lachen. Grad Stop-And-Go ist absolut spritfressend. Es gibt nix schlimmeres als Stop-And-Go. Niedriger ineffektiver Gang, ständiges Bremsen.
    Tolle Werbung. Soviel zu "Nachrichten" von heute.
  2. #91

    Zitat von konjazzny Beitrag anzeigen
    Wie kommt der Spiegel auf 2,8 Liter auf 100 Kilometer?
    (...)
    "The results are: 69.985 US MPG 84.05 IMP MPG 3.36 L/100 KM 29.75 KM/L 5.7 cents per mile, at a total cost of US$ 516. www.shell.us/smarterdriving"

    Also: 3.36 L/100km

    (siehe Fuel Academy - Fuel Economy Specialists)...
    Also wenn ich auf diese Seite schaue, steht da:
    "1,626.1828 miles driven
    84.162 US MPG
    101.083 IMP MPG
    2.794 L/100 KM
    35.78 KM/L"
    Also ganz explizit 2,794 L/100km (hab nicht weiter nachgerechnet, ob alles zusammenpasst)

    Die Geschichte mit der Schubabschaltung ist doch logisch: Statt Leerlauf und Bremsen sollte man "Motorbremse" nutzen und ggf. Bremsen.
    Wenn ich durch rollen lassen genau meine gewünschten Geschwindigkeit erreiche, nutze ich das auch. Geht aber nur ganz selten. Meistens muss eben doch gebremst oder angetrieben werden.

    Gerade weil dieses Fenster so minimal ist (es sei denn ich bin bei der Geschwindigkeit sehr flexibel) wird es sich sicherlich nicht lohnen ein Auto speziell dafür auszurüsten, dass es auch bei stehendem Motor voll funktioniert. Da kommt man ja schon gleich in den Bereich von Hybrid-Autos. Und die sind zwar in der Stadt gut aber auf der Autobahn haben sie (bis zum nächsten Stau) durch ihr hohes Gewicht eher Nachteile.
  3. #92

    Zitat von Stefan_G Beitrag anzeigen
    Das kann man anhand der Muscheldiagramme auch nicht weil die abgegebene Leistung gar nicht aufgetragen ist
    Ersterer muss eine Fracht von A nach B bringen und ist besonders effizient, wenn er dabei eines Minimum an kWh "verbraucht". Er ist nicht effizient wenn er viel kWh in einem Bereich verbraucht, in dem die kWh für eine besonders geringe Menge an Diesel erzeugt wird.
    Letzterer muss dagegen tatsächlich eine bestimmte Menge kWh an Wärme erzeugen und er ist effizienter, wenn er pro kWh eine kleinere Menge Diesel braucht.
    Daraus kann man auch entnehmen, dass fuhrunternehmer "schlichte gemüter" sind, da sie nur der verbrauch in liter/100km interessiert - und natürlich was diese liter kosten. sicher kann man das alles in kWh und mark und pfennig und was weiss ich noch alles umrechnen. aber im fall des fuhrunternehmers interessiert das alles weniger.
  4. #93

    Zitat von rennflosse Beitrag anzeigen
    Ich habe über Ostern ein moderates Spritsparen ausprobiert und bin nie mehr als 120 km/h gefahren. Es fiel mir schwer, aber ich kam dafür mit einer Tankfüllung hin und wieder zurück. Sicher, bei 80 km/h oder noch weniger hätte ich mehr Sprit sparen können. Aber das ist nicht das primäre Ziel einer Langstreckenfahrt.

    Wir könnten mit unseren heutigen Motoren sicher einen niedrigen Verbrauch realisieren, wenn wir leichtere Autos uns schmalere Reifen hätten. Vielleicht führt die Entwicklung in diese Richtung.
    ich empfinde 120 auf der autobahn als eine angenehme reisegeschwindigkeit. die meisten PKW dürften damit auch in günstigen verbrauchsbereichen liegen.
    schmalere reifen verlängern den bremsweg. somit kann man die reifenbreite nur als kompromiss ansehen. die schnellsten autos haben sicher auch die breitesten reifen, was nicht nur der beschleunigung geschuldet ist.
  5. #94

    Zitat von franneck Beitrag anzeigen
    Ich halte fest: Rückgang des Verbrauches trotz erheblicher Mehrleistung; dazu mehr Komfort, mehr Sicherheit, mehr Ausstattung. Ist daran irgendetwas auszusetzen?
    Hallo?!

    Wo könnte der Verbrauch liegen, wenn endlich am Gewicht gespart würde? Auch einen Citroen lasse ich nicht gelten. Zwischen einem Golf1 und diesem Citroen liegen 40 Jahre!
  6. #95

    Zitat von franneck Beitrag anzeigen
    Ich halte fest: Rückgang des Verbrauches trotz erheblicher Mehrleistung; dazu mehr Komfort, mehr Sicherheit, mehr Ausstattung. Ist daran irgendetwas auszusetzen?
    Warum benötigt denn der Golf6 eine derartige Motorleistung?
    Weil dieses Gefährt einfach viel zu schwer geworden ist!
  7. #96

    Sollte möglich sein

    Ich habe mit einem Passat Kombi (2010er Modell, also ohne Blue Motion, ohne Spritsparreifen, ohne Tieferlegung), mit weit mehr als 100 Kg Zuladung, die Strecke von Dresden nach Kassel bzw. von Kassel nach Dresden schon mehrmals unter 4 Litern gefahren, mein Rekord liegt bei 3,6. Dabei meine ich nicht den Wert, den der Bordcomputer anzeigt, sondern den realen Wert nach dem Tanken.

    Natürlich werde ich belächelt, wenn ich mit 80-90 über die Autobahn rolle, und ich brauche auch etwa eine bis 1,5 Stunden länger. Aber mir macht das nichts.

    Wenn man bedenkt, daß in den USA weit weniger Berge sind als auf der von mir beschriebenen Strecke, und man dann noch mit reinrechnet, daß der Passat als Limousine einen besseren CW-Wert, das 2012er Modell einen moderneren Motor und diverse Werksseitige Optimierungen hat, dann sind 2,8 realistisch. Wie gesagt - 3,6 gehen auch in Deutschland unter wiedrigeren Bedingungen. Meine Fahrweise: Tempomat bei 85, bergab auskuppeln und rollen lassen (bei stärkerem Gefälle mit eingelegtem Gang rollen lassen, aber nur wenn man dadurch nicht langsamer wird, ansonsten auskuppeln), falls möglich Windschatten von LKW nutzen, 2,5 Bar auf den Reifen, keinen unnötigen Kram mitnehmen.

    LÄUFT!
  8. #97

    Zitat von dale_gribble Beitrag anzeigen
    Wenn Sie ein "modernes" Auto mit Schubabschaltung haben, ja.
    Da benötigen sie kein wirklich "modernes" Fahrzeug. Mein Polo 1,4 BJ 99 hatte diese bereits.

    Ich persönlich halte den Test für gelogen.
    Einerseits bringt die Geschwindigkeitsbegrenzung in den USA sehr viel für den Verbrauch, aber wie sie geschrieben hatten im Stop&Go ist es absolut unmöglich, den Verbrauch dermaßen zu drücken. Selbst die Start-Stop Automatik wird im Stau nicht immer aktiviert.

    Aber vielleicht ist das Paar ja die restlichen 99% Fahrstrecke bergab gefahren...
  9. #98

    Zitat von bigjes Beitrag anzeigen
    Drei Tage a 14 Stunden führen zu insgesamt 42 Stunden Fahrzeit. 2617 km durch 42 geteilt ergibt 62,30 km/Stunde. Warum sollte der Passat dann mehr verbrauchen? All die anderen, die von eigenen Erfahrungen berichten das sie es nicht annährend geschafft haben, sind bestimmt nicht so konsequent langsam gefahren!
    Sie sollten sich die Geschwindigkeitsbegrenzung in den USA mal vor Augen halten...
    Ich fahre wöchentlich 1000km zur Arbeit, 90% Autobahn mit Tempomat bei 120km/h. Das macht einen unglaublichen Durchschnitt von 72 km/h auf 100km...
  10. #99

    Wie wäre es einmal mit Fahrt in Gegenrichtung?

    Um den niedrigen Verbrauch zu beweisen, sollten die Beiden doch auch einmal die 2600 km in Gegenrichtung fahren; vielleicht erklärt sich der niedrige Verbrauch auch aufgrund der vielen Bergab-Strecken








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